openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Heilungsansatz Kiefergelenk - Funktionstherapie gewinnt bei privaten Krankenversicherern Anerkennung

12.03.200814:37 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) München, 12.03.08 (gzfa) – Wenn Kopf oder Rücken schmerzen, kann der Grund ein erkranktes Kiefergelenk sein. Selbst chronische Beschwerden wie Migräne oder Tinnitus kann man oft auf die sogenannte Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) zurückführen. Zunehmend befassen sich Zahnärzte mit CMD und bilden sich zu Funktionstherapeuten weiter. Von den privaten Krankenversicherern bieten inzwischen fast die Hälfte ihren Mitgliedern an, die Funktionstherapie zu erstatten. Das hat eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) ergeben. Richtschnur ist durchweg die Prüfung im Einzelfall. Der eingereichte Heil- und Kostenplan vom Zahnarzt bietet dafür die Grundlage. Doch dessen aufwändige Behandlung über die fachärztliche Disziplin hinweg kann weitere Kosten verursachen. So entsteht im Austausch mit der Kasse manch offene Frage, die der Patient zunächst für sich selbst beantworten muss.



Umfrage mit gutem Echo

Die GZFA hat von November 2007 bis Januar 2008 alle 48 Mitgliedsunternehmen des Verbands der privaten Krankenversicherungen zur Funktionstherapie befragt. Begleitend legte sie ein Zahlenbeispiel ihrer eigenen funktionell-ästhetischen Therapie mit allen Abrechnungspositionen vor. Über die Hälfte der Mitgliedsunternehmen antworteten, zwei davon mussten aufgrund ihrer Leistungsangebots auf Partnerunternehmen verweisen.

Das Ergebnis zeigt, dass die Versicherer die Funktionstherapie zunehmend anerkennen: Über 20 Mitarbeiter der Leistungsabteilungen würdigten ihr Potential. Lediglich vier Versicherer, zwei davon ohnehin in Kooperation verbunden, äußerten grundsätzliche Zweifel und würden es ablehnen, die Kosten zu erstatten.

Alle Befürworter machen den Heil- und Kostenplan zur Grundlage ihres Prüfens. Sie empfehlen daher ihren Mitgliedern, diesen vorab einzureichen. Vereinzelt ziehen sie für ihr Urteil noch einen Sachverständigen hinzu. Doch das Echo aus den Leistungsabteilungen zeigt auch, dass der umfassende Ansatz der Funktionstherapie derzeit noch ihre Schwäche ist, zumindest was die Kostenerstattung anbelangt. Dann werden Leistungen über die rein zahnärztliche Fachdisziplin hinaus zu strittigen Punkten. Das betrifft in erster Linie aufwändige zahntechnische Leistungen oder Arbeiten im kieferorthopädischen Bereich.

Chancen durch präventive und nachhaltige Wirkung

Franz Weiß, Funktionsdiagnostiker in München, ist dennoch überzeugt, dass dieser Therapieform große Chancen bevor stehen: „Sie setzt ursächlich an und kann folgenreichen Beschwerden vorbeugen. Damit wirkt sie präventiv und nachhaltig“, so seine Begründung. Da sich unsere Gesellschaft insgesamt eines längeren Lebens erfreue, sei ein gesunder Biss statt chronischer Beschwerden auch für die Krankenversicherer ein bedeutender Faktor.

Weiß hat eine eigene Aufbissschiene mit Therapiekonzept entwickelt und patentieren lassen. Sie wird derzeit vom TÜV zertifiziert. Parallel ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA), eines bundesweiten, interdisziplinären Netzwerks. Hier wird flächendeckend mit seinem Therapiekonzept gearbeitet. Er setzt auf intensive Aufklärung der Betroffenen. Die meisten der Patienten vertrauen darauf, auch ohne zu wissen, wie viel von den Kosten bis zu 2.900 Euro letztendlich erstattet wird. Doch einer der bedeutendsten privaten Krankenversicherer hat den ersten Schritt zum Abkommen bereits vollzogen. Derzeit verfolgt das Unternehmen über ein halbes Jahr hinweg die Zahlen von Wei? Therapiekonzept.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 195662
 144

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Heilungsansatz Kiefergelenk - Funktionstherapie gewinnt bei privaten Krankenversicherern Anerkennung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)

Bild: Start frei für DROS Ibérica - GZFA: Funktionstherapie mit der DROS nun auch in Spanien und Portugal
Start frei für DROS Ibérica - GZFA: Funktionstherapie mit der DROS nun auch in Spanien und Portugal
München, 05.11.2014 (gzfa) – Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) schlägt neue Wege ein, um die DROS®, ihr Konzept für Funktionsdiagnostik und –therapie in standardisierten Arbeitsschritten, zu verbreiten. Dafür sorgt die Partnerschaft mit Axel Walz und seinem Unternehmen Global Import Elements in Barcelona. Der beliefert neben Europa auch Südamerika mit Dentalprodukten und sieht für die DROS großes Potenzial. Sein Lizenzmodell der DROS Ibérica funktioniert über ein Zentrallabor mit einem deutschen Zahntechnikerme…
Bild: Für zukunftsträchtige Standards der Implantologie - GZFA startet Munich Implant Study Club
Für zukunftsträchtige Standards der Implantologie - GZFA startet Munich Implant Study Club
München, 13.08.2014 (gzfa) – Die GZFA hebt mit Munich Implant Study Club ein neues Projekt aus der Taufe. Es enthält anspruchsvolle Fortbildungsreihen zu Implantologie, navigierter Planung, diagnostischer Zahnheilkunde und Ästhetik. Die GZFA spricht damit frisch approbierte und Assistenzzahnärzte an ebenso wie erfahrene Praktiker, die ihr fachliches Profil schärfen wollen. „Für beide Gruppen haben wir ein Young sowie ein Expert Board mit maßgeblichen Gestaltern und Referenten entwickelt“, schildert Franz Weiß, Geschäftsführer der GZFA. Beim Y…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Auch Zähneknirschen kann zum Schnarchen führen - Die GZFA weist zum „Tag des Schlafs“ auf CMD-Symptom
Auch Zähneknirschen kann zum Schnarchen führen - Die GZFA weist zum „Tag des Schlafs“ auf CMD-Symptom
… Betroffene bei sich typische CMD-Symptome wie Kieferknacken, Spannungskopf- oder Schulterschmerz bemerken, lohnt sich der Gang zu einem Zahnarzt mit Schwerpunkt Funktionstherapie. Der verordnet meist eine Schienentherapie. Im fachübergreifenden Netzwerk der GZFA verwenden die Funktionstherapeuten eine spezielle Aufbissschiene, die mit ihrem zweiphasigen …
Bild: Rückenschmerzen wegen falschem Biss? - GZFA setzt auf interdisziplinäres NetzwerkBild: Rückenschmerzen wegen falschem Biss? - GZFA setzt auf interdisziplinäres Netzwerk
Rückenschmerzen wegen falschem Biss? - GZFA setzt auf interdisziplinäres Netzwerk
… Füllungen oder Kronen zerbissen? Dann lohnt sich der Gang zu einem Zahnarzt, der sich auf Kiefergelenkprobleme spezialisiert hat. Er kann mit einer Funktionstherapie helfen, die Körperstatik wieder ins Lot zu bringen. Millionen Bundesbürger leiden unter Rückenschmerzen, jährlich werden deswegen knapp 49 Milliarden Euro aufgewendet. Viele Erklärungen …
Mehr Konzept fürs Rückgrat - Krankenversicherer integrieren neue Therapiekonzepte mit Sparpotenzial
Mehr Konzept fürs Rückgrat - Krankenversicherer integrieren neue Therapiekonzepte mit Sparpotenzial
… der Fachwelt unter der Bezeichnung Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammen gefasst, zu behandeln und die Therapie auch fachübergreifend zu steuern. Noch ist die Funktionstherapie unter den Zahnärzten nicht besonders verbreitet, bislang arbeiten nur 2,3 Prozent mit diesem Ansatz. Grund hierfür ist das Schattendasein, das die Funktionstherapie in …
Bild: Wenn Frauen Zähne pressen - Neue Pilotstudie zu KiefergelenkproblemenBild: Wenn Frauen Zähne pressen - Neue Pilotstudie zu Kiefergelenkproblemen
Wenn Frauen Zähne pressen - Neue Pilotstudie zu Kiefergelenkproblemen
… beim festen Zähnepressen bis zu einer halben Tonne betragen kann. Spätestens jetzt brauchen Patienten dringend einen Zahnarzt, der sich mit Funktionstherapie auskennt. Eine kürzlich veröffentlichte Pilotstudie beleuchtet die passenden Diagnose- und Behandlungsstandards. Asymmetrische Gesichtszüge Während normale Zahnärzte die Lage im Mundraum prüfen, …
Bild: 70er-Revival für die Funktionstherapie - Die GZFA bietet Fortbildungen für das Duo Zahnarzt und Zahntechniker
70er-Revival für die Funktionstherapie - Die GZFA bietet Fortbildungen für das Duo Zahnarzt und Zahntechniker
… sie Theorie und Praxis eines ganzheitlichen, diagnostisch-ursächlichen Therapiekonzepts, der netzwerkeigenen DROS®-Therapie. Franz Weiß ist vom Revival der zahnärztlichen Funktionstherapie überzeugt; Patienten werden sie als entscheidendes Qualitätsmerkmal wahrnehmen und auch die Privatversicherer werden sich für hochwertige, standardisierte Verfahren …
Bild: Zahnheilkunde wird interdisziplinär - GZFA befragt Versicherer in Österreich zur Funktionstherapie
Zahnheilkunde wird interdisziplinär - GZFA befragt Versicherer in Österreich zur Funktionstherapie
München, 02.12.09 (gzfa) – Immer mehr Zahnärzte befassen sich mit der Funktionstherapie. Sie wollen auf diesem Weg erkrankte Kiefergelenke und die oft damit verbundenen systemischen Beschwerden heilen. Auch in Österreich stehen passende Fortbildungsangebote auf dem Programm, beispielsweise unter der Rubrik Komplementärmedizin. Die Gesellschaft für Zahngesundheit, …
Bild: Mehr Wachstum für Implantologen im richtigen Netzwerk - GZFA auf 7. Internationalen Jahreskongress der DGOI
Mehr Wachstum für Implantologen im richtigen Netzwerk - GZFA auf 7. Internationalen Jahreskongress der DGOI
… Mandibulärer Dysfunktion (CMD) anerkannt und verbessert die Qualität bei der implantologischen Versorgung. Die besonderen Pluspunkte liegen in der standardisierten Zeit- und Abrechnungsstruktur, die bei den Krankenversicherern zunehmend Anerkennung findet. Entsprechende Workshops für das Duo Zahnarzt und Zahntechniker bietet die GZFA mehrmals im Jahr an.
Heilsame Funktionstherapie für zähneknirschende Patienten: Wende zum Guten am Stresspunkt Zahn
Heilsame Funktionstherapie für zähneknirschende Patienten: Wende zum Guten am Stresspunkt Zahn
… holen. Der stoppt die Schäden an Gebiss und Kiefer, wie sie durch den enormen Druck beim nächtlichen Zähneknirschen entstehen. Ebenso wichtig ist eine interdisziplinäre Funktionstherapie, die bis in die Ursachen hinein reicht. Die Schätzungen zur Zahl der Betroffenen schwanken. Wissenschaftler veranschlagen bis zu 30 Prozent der Bevölkerung, doch ist …
Beim Klingeln im Ohr liegt die Ursache (manchmal) im Mund
Beim Klingeln im Ohr liegt die Ursache (manchmal) im Mund
… Probleme“, weiß Dr. Bohnke. Gerade Menschen, die Stress haben, knirschen oder pressen viel und versuchen dadurch Stresshormone abzubauen, erzählt die Zahnmedizinerin. Aufbissschiene oder Funktionstherapie? Bei „kurzzeitigen Knirschern und Pressern“ genügt oftmals eine einfache Aufbissschiene, die in der Regel so lange getragen wird, wie die Stresssituation …
Bild: Männer unter Stress - GZFA weist auf Zusammenhänge zwischen Tinnitus und erkranktem Kausystem hin
Männer unter Stress - GZFA weist auf Zusammenhänge zwischen Tinnitus und erkranktem Kausystem hin
… verbreitet: Studien zeigen, dass in Europa jeder Zehnte eine behandlungsbedürftige CMD aufweist. Im Fall eines erkrankten Kausystems kann eine Funktionstherapie mit Oberkiefer-Aufbissschiene helfen, einer chronischen Entwicklung des Tinnitus vorzubeugen. Funktionstherapeuten planen meist eine fachübergreifende Therapie mit Orthopäden, Physiotherapeuten …
Sie lesen gerade: Heilungsansatz Kiefergelenk - Funktionstherapie gewinnt bei privaten Krankenversicherern Anerkennung