12.03.2008 - 14:08 - Sport
Bruder Paulus trifft Marcel Reif - Sonntag 16.3.08, 8.30 Uhr, N24 Ethik "Um Gottes Willen"
Pressemitteilung von: Provinzialat der Kapuziner
Er ist in der Welt des Fußballs zuhause. Kritische Analysen und seine Eloquenz haben Marcel Reif berühmt gemacht. Bis heute gilt er als Deutschlands bester Fußballreporter. Der 58-jährige hat sich jener Sportart verschrieben, die weltweit Massen in ihren Bann zieht. Den Grund für das „Faszinosum Fußball“ sieht er darin, dass „Fußball schrecklich oder auch herrlich einfach ist und einfache Dinge faszinieren.“
In seinen beruflichen Anfängen war der gebürtige Schlesier zunächst im Politjournalismus tätig, bis er Mitte der 80er Jahre auf den grünen Rasen überwechselte. Seitdem kommentiert der kompetente Fachmann mit Herz und Seele Fußballereignisse. „Emotion im hoch bezahlten Profi-Fußball ist Grundvoraussetzung, sonst hätte ich keine Lust, es zu machen.“ Doch seine Begeisterung für das runde Leder kennt auch Grenzen: „Für 90 Minuten ist Fußball das Wichtigste der Welt, aber danach gibt es auch ein Leben davor und danach.“
Die kommerziellen Entwicklungen im Fußballsport sieht der Wahl-Schweizer kritisch und gibt zu, dass sich der heutige Fußball entfernt hat von der ursprünglichen Basis, „der Fanbasis. Wenn man das weiter überdreht, kann man den Fußball gefährden.“ Denn der Fußballsport ist ohne Fans undenkbar. Die Frage, ob der Sport für einige leidenschaftliche Anhänger gar eine Ersatzreligion darstellt, beantwortet der Kommentator zwiegespalten: „Es gibt eine Endlichkeit beim Fußball, bei der Religion, das muss jeder für sich selber wissen und spüren, geht es dann hoffentlich doch noch weiter darüber hinaus.“
Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus die Reporterlegende, Marcel Reif. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Gespräch freuen, in dem die positive Kraft des Fußballs ebenso beleuchtet wird wie die Schattenseiten dieses Sports, und dass die Möglichkeit bietet, den Sportjournalisten von seiner persönlichen Seite kennen zu lernen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Provinzialat der Kapuziner
Br. Christophorus Goedereis OFMCap, Min.Prov.
Schärfengäßchen 3
D-60311 Frankfurt am Main
Fon +49 (0)69 / 297 296 - 0
Mobil +49 (0)151 / 1492 0133

Seit April 2002 ist Br. Paulus Deutschlands erster Priester und Ordensmann, der eine eigene Talksendung hat. Und freut sich, über diesen Weg zu Menschen zu gelangen, die ihn fragen, wie man im schwierigen beruflichen Alltag ethisch handeln kann.
Seit 2006 leitet er das Kapuzinerkloster Dieburg bei Darmstadt in Südhessen. Seine Gemeinschaft hat ihn dafür freigestellt, mit Menschen über das Thema "Berufung" ins Gespräch zu kommen. Durch sein Engagement soll er jene Männer finden, die von Gott dafür vorbereitet sind, als Kapuziner ein erfülltes Leben zu führen.
In seinen beruflichen Anfängen war der gebürtige Schlesier zunächst im Politjournalismus tätig, bis er Mitte der 80er Jahre auf den grünen Rasen überwechselte. Seitdem kommentiert der kompetente Fachmann mit Herz und Seele Fußballereignisse. „Emotion im hoch bezahlten Profi-Fußball ist Grundvoraussetzung, sonst hätte ich keine Lust, es zu machen.“ Doch seine Begeisterung für das runde Leder kennt auch Grenzen: „Für 90 Minuten ist Fußball das Wichtigste der Welt, aber danach gibt es auch ein Leben davor und danach.“
Die kommerziellen Entwicklungen im Fußballsport sieht der Wahl-Schweizer kritisch und gibt zu, dass sich der heutige Fußball entfernt hat von der ursprünglichen Basis, „der Fanbasis. Wenn man das weiter überdreht, kann man den Fußball gefährden.“ Denn der Fußballsport ist ohne Fans undenkbar. Die Frage, ob der Sport für einige leidenschaftliche Anhänger gar eine Ersatzreligion darstellt, beantwortet der Kommentator zwiegespalten: „Es gibt eine Endlichkeit beim Fußball, bei der Religion, das muss jeder für sich selber wissen und spüren, geht es dann hoffentlich doch noch weiter darüber hinaus.“
Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus die Reporterlegende, Marcel Reif. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Gespräch freuen, in dem die positive Kraft des Fußballs ebenso beleuchtet wird wie die Schattenseiten dieses Sports, und dass die Möglichkeit bietet, den Sportjournalisten von seiner persönlichen Seite kennen zu lernen.
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