(openPR) Die Gefahr von postoperativen Adhäsionen wird von Ärzten leider immer noch häufig unterschätzt. Dabei sollte eine Adhäsionsprophylaxe, z. B. mit 4prozentiger Icodextrinlösung bei gegebener Indikation zum Operationsstandard gehören. Auf dem Gesundheitsportal edizin.de, finden Interessierte eine Übersicht der Kliniken in Deutschland, wo dies der Fall ist.
Die Beschwerden, die Verwachsungen verursachen sind nicht charakteristisch. Unklare Symptome wie Schmerzen, Ziehen im Narbenbereich, unregelmäßiger Stuhlgang, manchmal Übelkeit oder hörbare Darmgeräusche können auf Verwachsungen zurückzuführen sein.
Zu den diagnostischen Problemen zählt auch, dass Adhäsionen nicht durch bildgebende Verfahren, wie Computer- oder Kernspintomographie, nachgewiesen werden können, sondern der Nachweis ausschließlich durch eine operative Bauchöffnung möglich ist.
Da jede Operation aber wiederum die Gefahr einer weiteren Adhäsion heraufbeschwört, muss die Indikation zu einer Operation streng gestellt werden. Dennoch verlangen Patienten, die an chronischen Schmerzen durch Verwachsungen leiden wirksame Hilfe.
Diese Problematik unterstreicht die Bedeutung effektiver Strategien zur Vermeidung von Adhäsionen. Die wichtigste ist sicher der Einsatz guter chirurgischer Technik, der Einsatz von Mikrochirurgie und auch minimal invasive Zugangstechniken. Darüber hinaus kommen effektive Adhäsionsbarrieren, wie die 4prozentige Icodextrin- Lösung adept® als intraoperative Spüllösung und als postoperatives Instillat zum Einsatz.
Die Gefahr von postoperativen Adhäsionen ist zwar bei Ärzten bekannt, wird aber leider häufig unterschätzt. Darum sollte sich grundsätzlich jeder Patient vor einer Operation im Bauch- oder Beckenbereich, also auch den meisten gynäkologischen Eingriffen, erkundigen, ob dabei Mittel zur Adhäsionsprävention eingesetzt werden. Sollte dies nicht zum Operations-Standard gehören - was immer noch recht häufig der Fall ist - kann der Patient diese Leistung auch ausdrücklich anfordern. Die Kosten für die Icodextrin Lösung adept® liegen bei ca. 70 bis 75 Euro pro Eingriff und sind in der Regel in der Pauschal-Vergütung, die eine Klinik für eine Operation erhält, enthalten.
Eine Übersicht der Kliniken in Deutschland, bei denen eine Adhäsionsprophylaxe bei gegebener Indikation zum Operationsstandard gehört, finden Sie an prominenter Stelle auf www.edizin.de.








