(openPR) Insbesondere die Berufsverbände der Pflege fordern mehr Kompetenzen bei der Betreuung und Behandlung pflegebedürftiger Menschen. Die Substitution ärztlicher Kompetenzen ist allerdings nicht unumstritten.
Während die Ärzte, die Standesorganisationen und einzelne Berufsverbände vor der Einführung einer sog. Light-Medizin warnen und nach wie vor die Gesamtverantwortung beim Arzt angesiedelt wissen möchten, reklamiert die Pflege in Teilen die Möglichkeit, eigenständig Verbandsmittel und Pflegehilfsmittel durch vor Ort tätige Pflegehilfskräfte verordnen zu können.
Während die Ärzteschaft davor warnt, keine Doppelstrukturen zu schaffen, geht die Pflege davon aus, dass bereits gegenwärtig mit der ambulanten pflegerischen Versorgungsstruktur ein wesentlicher Beitrag zur Patientenversorgung geleistet werde und demzufolge es nahe liegt, den Pflegenden weitere Kompetenzen einzuräumen.
Das am 16. Mai 2008 in Koblenz stattfindende Symposium wird sich diesen brennenden Fragen widmen. Namhafte Referenten werden jeweils aus ihrer Sicht die geplante Neuordnung der Gesundheitsberufe rechtlich werten und in ihren Impulsreferaten sowohl die Chancen, aber auch die Risiken für die Praxis verdeutlichen.
In den Impulsreferaten geht es weniger um Berufspolitik, sondern vielmehr um eine vorurteilsfreie Analyse der mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz beabsichtigten Neuordnung und Kompetenzverteilung.
Die Referenten R. Roßbruch. H. Hanika und L. Barth bürgen nicht nur für Qualität ihrer Statements, sondern vor allem auch für spannende Diskussionen.
Mehr Informationen zu der Veranstaltung, die sich zugleich an Entscheider in der Gesundheitsbranche und die in der Praxis Pflegenden und Ärzte richtet, finden Sie auf der Homepage des Veranstalters.
Dagmar Janßen













