(openPR) Nistertal, Februar 2008. Ein Krankenhaus, in dem sich die Patienten fühlen wie in einem Vier-Sterne-Hotel: Mit der modernen Musterstation in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie betritt das Klinikum Fulda neue Wege der Patientenversorgung. Geplant und eingerichtet wurde die Station 3A von Architekt Jürgen Christ und der Wünsche GmbH aus Nistertal. Die bewährten Partner schafften auch hier wieder Ungewöhnliches: In nur fünf Monaten gestalteten sie die Station aus den 70er Jahren in eine hochwertige Hoteletage mit modernster Krankenversorgung um.
Bereits der Eingangsbereich der Station erinnert an eine Lobby. Hier können sich Patienten und deren Familien aufhalten, in edlen Sesseln entspannen und sich in angenehmer Umgebung unterhalten. Für die Kinder stehen Spielgeräte und eine Videowand im „Kinderwürfel“ bereit.
Wohlfühlatmosphäre in allen Räumen
Über die ansprechend farbig gestalteten Flure, auf denen große Schwarz-Weiß-Bilder mit Pflanzenmotiven Ruhe ausstrahlen, gelangen Besucher zum Empfangsbereich der Station. Hier arbeitet das Pflegepersonal an einer Rezeption, die aus Naturstein und Glas gebaut wurde. „Dabei ist etwas völlig Neues entstanden, das es so in Krankenhäusern noch nie gab,“ erklärt Bernd Wünsche, Geschäftsleiter der Wünsche GmbH. Dezente, warme Hintergrundbeleuchtung begrüßt den Besucher, der sich im offen angelegten Wartebereich wohl fühlen kann. Die auf den Fluren und im Empfangsbereich verwendeten Farben finden sich auch in den Zimmern wieder. So wird ein harmonisches Gesamtbild erzeugt.
Wohlfühlatmosphäre zu schaffen – das war das vordringlichste Ziel von Architekt Jürgen Christ. „Wir planen die dritte Haut des Menschen. Dazu gehört auch das Interieur.“, so der Limburger Architekt. Dabei greift Jürgen Christ gerne immer wieder auf das Wissen und die Fähigkeiten der Wünsche GmbH zurück. Gemeinsam entwickelten Bernd Wünsche und Jürgen Christ Krankenzimmer verschiedene Kategorien, „mit denen manche Hotelzimmer nicht konkurrieren können,“ so Christ.
Patient steht im Mittelpunkt
„Die höchste Priorität im Klinikum Fulda hat nach wie vor eine medizinische und pflegerische Behandlung der uns anvertrauten Patienten auf höchstem Niveau“, erklärte Dr. Achim Hellinger, Leiter de Klinik. Modernste Technik ist in die Patientenzimmer integriert: Neben den neuesten Telefon- und Licht-Rufanlagen sowie modernen Plasmabildschirmen versteckt sich Lebensnotwendiges hinter farbigen Wänden und edlen Holzelementen. Erfahrung im Krankentechnikbereich haben sowohl Christ als auch Wünsche. Bereits 2003 bauten sie gemeinsam ein Funktionsgebäude des Klinikums Fulda um. Auch die Horst-Schmidt-Klinik in Wiesbaden wurde von den beiden Unternehmen in Kooperation eingerichtet.
Die Bäder, in elegantem Grau gehalten, passen sich an zukünftige Bedürfnisse an. Bernd Wünsche, der sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Thema Barrierefreiheit im Wohnbereich auseinandergesetzt hat, konnte hier seine besonderen Kenntnisse einbringen: „Die Bäder sind komplett barrierefrei. Hier gibt es keine Kanten und Hürden, über die ältere Patienten ebenso wenig steigen könnten wie frisch operierte Menschen.“ Der Boden ist ebenerdig, die Dusche verzichtet auf einen Einstieg und die Toilettenbecken sind in bequemer Höhe angebracht. Kleine Hilfsmittel sind so ins Gesamtbild integriert, dass sie fast schon zierend wirken.
Zirka 1,8 Millionen wurden in den Umbau der etwa tausend Quadratmeter großen Station investiert. Im Laufe der kommenden Jahre soll das gesamte Gebäude von 1975 komplett modernisiert werden. Dabei nehmen die Verantwortlichen der Klinik eine Vorreiterposition in der Krankenhauslandschaft ein, wissen Christ und Wünsche. „Krankenhäuser müssen umdenken – Menschen, die sich in ihrer Umgebung wohl fühlen, werden schneller gesund.“ Die Reaktionen geben den Verantwortlichen Recht: Bereits im ersten Monat nach der Einweihung zeigten sich Patienten und Besucher begeistert von der Musterstation.















