26.02.2008 - 20:55 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Jungen brauchen eine jungengerechte Schule
Pressemitteilung von: MANNdat e.V.
Stuttgart: Jungen brauchen eine jungengerechtere Schule. Dieses Fazit kann man nach der Podiumsdiskussion des SWR auf der DIDACTA, einer der größten Bildungsmessen in Europa, ziehen. Mit auf dem Podium war Dr. Bruno Köhler, Vorstandsmitglied des Vereins MANNdat und Leiter des Projektes „Jungenleseliste“.
Zusammen mit dem Psychologen und Buchautoren Wolfgang Bergmann, Frau Dr. Margit Wienholz, Leiterin des Projektes „Kicken und Lesen“, und dem Erzieher Robert Müller-Sinn diskutierte Renate Allgöwer vom SWR die Bildungssituation von Jungs.
Schule und Kindergarten sind heute auf mädchentypische Belange, Interessen und Verhaltensweisen ausgerichtet. Jahrelange Umerziehungsarbeit hat dazu geführt, dass Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern heute ein ausgeprägt negatives Jungenbild haben. Jungen werden vernachlässigt, ihre Potenziale in der Schule zu wenig genutzt. Die Politik zeigt sich auch acht Jahre nach der ersten PISA-Studie immer noch weitgehend desinteressiert an der Bildungssituation von Jungen.
„Wir brauchen eine Schule, die die Psychologie von Jungen akzeptiert und respektiert, eine Schule, die Jungen fördert und stärkt und nicht sanktioniert und umerzieht“, so Dr. Köhler von MANNdat.
Wer Bildung ernst nimmt, darf die Bildungssituation von Jungen nicht ignorieren. Die Diskussion zeigte: Es bleibt noch viel zu tun, wenn Schule und Bildungspolitik ihrem Anspruch gerecht werden wollen, Mädchen und Jungen gleiche Bildungschancen zu geben.
Mehr über die Diskussionsrunde können Sie unter www.n-tv.de/923094.html?220220081724 lesen.
Rückfragen per E-Mail unter
oder telefonisch unter 06233-2390043
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
MANNdat e.V.
- Geschlechterpolitische Initiative -
Senefelderstr. 71B 70176 Stuttgart
Fon: +49 6233 239 00 43 Fax: +49 6233 239 0042
www.manndat.de
Registernummer: VR-7106 Amtsgericht Stuttgart
MANNdat e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein, dessen Ziel es ist, Benachteiligungen von Jungen und Männern bekannt zu machen und zu beseitigen. MANNdat e.V. bietet auf seiner Internetpräsenz umfassendes Informationsmaterial und detailliertes Hintergrundwissen zu jungen- und männerpolitischen Themen wie Jungenarbeit, Jungenförderung, "Väter und Beruf" oder Männergesundheit. MANNdat e.V. erkämpfte die gleichberechtigte gesetzliche Hautkrebsfrüherkennung für Frauen und Männer!
Zusammen mit dem Psychologen und Buchautoren Wolfgang Bergmann, Frau Dr. Margit Wienholz, Leiterin des Projektes „Kicken und Lesen“, und dem Erzieher Robert Müller-Sinn diskutierte Renate Allgöwer vom SWR die Bildungssituation von Jungs.
Schule und Kindergarten sind heute auf mädchentypische Belange, Interessen und Verhaltensweisen ausgerichtet. Jahrelange Umerziehungsarbeit hat dazu geführt, dass Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern heute ein ausgeprägt negatives Jungenbild haben. Jungen werden vernachlässigt, ihre Potenziale in der Schule zu wenig genutzt. Die Politik zeigt sich auch acht Jahre nach der ersten PISA-Studie immer noch weitgehend desinteressiert an der Bildungssituation von Jungen.
„Wir brauchen eine Schule, die die Psychologie von Jungen akzeptiert und respektiert, eine Schule, die Jungen fördert und stärkt und nicht sanktioniert und umerzieht“, so Dr. Köhler von MANNdat.
Wer Bildung ernst nimmt, darf die Bildungssituation von Jungen nicht ignorieren. Die Diskussion zeigte: Es bleibt noch viel zu tun, wenn Schule und Bildungspolitik ihrem Anspruch gerecht werden wollen, Mädchen und Jungen gleiche Bildungschancen zu geben.
Mehr über die Diskussionsrunde können Sie unter www.n-tv.de/923094.html?220220081724 lesen.
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