26.02.2008 - 11:46 - Politik, Recht & Gesellschaft

Emerging Markets in Ägypten, Gesundheitstourismus—Ägypten sucht den Anschluss

Pressemitteilung von: imap Institut
In unserer letzten Infomail wurde auf den Gesundheitstourismus in der Türkei aufmerksam gemacht. Der Boom im Gesundheitstourismus kann auch im arabischen Raum beobachtet werden. Zum „World Health Tourism Congress“ vom 27.—29. April 2008 in Spanien lädt das Dubaier Unternehmen „Aura International“ ein. 40% der Besucher werden aus Ländern der arabischen Welt erwartet. Ägypten möchte sich diesem Trend anschließen.

Zahlen und Fakten
Die Egyptian Tourism Authority beobachtete im zweiten Halbjahr 2007 ein Wachstum von 27% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Innerhalb eines Jahres stiegen außerdem die Einnahmen aus dem Tourismussektor um 64% auf 1,05 Mrd. US$. Insgesamt wird eine Steigerung der Einnahmen für das Geschäftsjahr 2007/08 um 15% auf 9,2 Mrd. US$ erwartet und eine Steigerung der Urlauberzahl in den nächsten drei Jahren von 10 auf 14 Mio. vorhergesehen.

Nachfrage an ausländischen Investitionen
In Ägypten befinden sich 1.350 Heilquellen, teilweise in der westlichen Wüste gelegen, für die der Staat bereits einen 10-Jahresplan zur erfolgreichen Vermarktung entwickelt hat. Trotz der Nachfrage fehlen immer noch genügend medizinisch und qualitativ hochwertige Kliniken und die dazugehörigen Fachkräfte. Hier setzt die Regierung vor allem auf ausländisches Kapital und Fachpersonal. Auf diese Weise soll der Schwerpunkt Gesundheit ausgeweitet und die Region am Roten Meer entlastet werden.

Zukunftsaussichten
Erfolgreiche Zukunftsaussichten verspricht das Tourismusbüro in Ägypten, auch aufgrund der Steigerung der Sicherheit für Touristen im Land. Diese soll durch eine Touristenpolizei und Polizeischutz für touristische Busse in unsicheren Regionen gewährleistet werden. Die kurze Zeit in der die Tourismuskrise nach dem Ausbruch des Irakkrieges und nach einzelnen Anschlägen überwunden wurde, spricht für die anhaltende Stabilität auf dem Tourismusmarkt in Ägypten.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

imap Institut
Patricia Foertsch
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Das imap Institut
Wir entwickeln Lösungen für Probleme interkultureller Geschäfts- und Gesellschaftsbeziehungen. Im Fokus stehen dabei die Interaktion zwischen der deutschen Kultur und verschiedenen muslimischen Kulturen. Ziel ist die Vermittlung interkultureller Kompetenz zur Steigerung der Effektivität und Effizienz von unternehmerischen und politischen Maßnahmen.

Unternehmen
Im Februar 2000 wurde das Unternehmen als Beratungsunternehmen im interkulturellen Marketingbereich gegründet. 2002 erfolgte die Umstrukturierung in ein privatwirtschaftliches Beratungsinstitut und die Ausweitung um das Arbeitsressort Außenwirtschaft. Ein Jahr später wurde das Portfolio durch die Einrichtung des Arbeitsressorts Integrationslösungen abgerundet.

Arbeitsressorts
Seit 2003 gliedert sich das imap Institut nun in drei Arbeitsressorts:
Außenwirtschaft
Integrationslösungen
Interkulturelles Marketing

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