(openPR) Am 20. Februar 2008 gründete die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Deutschland in Werne an der Lippe eine weitere regional aktive Selbsthilfegruppe (SHG).
Die regionale SHG Westfalen – Standort Hamm besteht nun schon im dritten Jahr. Es hat sich ein fester Kern von Teilnehmern gebildet, der dieser Gruppe die nötige Stärke gibt, um auf Dauer bestehen zu können. Dank einer guten Pressearbeit und dem Verteilen von Postern bzw. Flyern, nimmt die Teilnehmerzahl ständig zu. Auf den Erfolg in Hamm aufbauend, gründen wir nun am 20.02. in Werne eine weitere Gruppe. Der Hauptgrund, der uns zu diesem Schritt bewegte, liegt im Wesentlichen darin, weite Anfahrtswege (aufgrund der ländlichen Struktur) zu vermeiden und der fehlenden Mobilität vieler Betroffenen gerecht zu werden, da Werne mit Bus und Bahn gut zu erreichen ist, so Wilhelm Rohe einer der Verantwortlichen.
Mit Werne gibt es nun zusätzlich zu Hamm, Herford, Bielefeld, Steinfurt, Menden und Hattingen einen siebten Standort der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland im Bereich Westfalen.
Insgesamt sind wir mit 40 aktiven SHG in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein vertreten.
Langfristig ist geplant, zusammen mit dem Kooperationspartner Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V., ein flächendeckendes und gut funktionierendes Netzwerk in allen Bundesländern aufzubauen, so Jens Lingemann, der als Selbstbetroffener im November 2001 das Projekt, anfänglich ausschließlich als Mailingliste, gegründet hatte.
Mittlerweile erreichen wir über unsere Organisation bis zum heutigen Tage 5600 Erkrankte und Angehörige und es kommen täglich neue hinzu.
Auf der Mailingliste im Internet sind zur Zeit knapp 1400 Teilnehmer angemeldet, die größtenteils aus Deutschland, aber auch aus Belgien, England, Frankreich, Irland, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei und den USA stammen, so Lingemann. Unsere Zielsetzung ist es , für alle Betroffenen mit Lungenemphysem und COPD, aber auch anderen obstruktiven Erkrankungen der Atemwege eine Anlaufstelle zu sein.
Dies erscheint umso wichtiger, da Schätzungen davon ausgehen, dass alleine in Deutschland fünf Millionen Menschen von einer COPD (chronisch obstruktiven Lungenerkrankung) betroffen sind. Derzeit ist die COPD vierthäufigste Todesursache und- wenn man Prognosen glauben darf - wird sie in einigen Jahren an dritter Stelle stehen.
Jens Lingemann













