(openPR) Die 87-jährige Volksmusiklegende Maria Hellwig ist nach ihrer vierwöchigen geriatrischen Rehabilitation aus der Schön Klinik Rosenheim entlassen worden. Hellwig war Ende Oktober 2007 im Badezimmer ihres Hauses in Reit im Winkel schwer gestürzt und hatte sich dabei Nerven an der Wirbelsäule gequetscht. Die Schmerzen waren für die Jodelkönigin wochenlang unerträglich. Jetzt hat sie es geschafft: Seit Mitte Februar ist Maria Hellwig mit ihrer Tochter Margot wieder auf Tournee und ist zuversichtlich, die geplanten 70 Auftritte auf der Bühne meistern zu können.
Die Hellwigs hatten nach dem akutstationären Aufenthalt in einem Rosenheimer Krankenhaus die Wahl zwischen einer Klinik mit „normaler“ Rehabilitation oder einer Klinik mit geriatrischer Rehabilitation. „Ich bin froh, dass ich mich für die geriatrische Reha in der Schön Klinik Rosenheim entschieden habe“, sagte Maria Hellwig am Tag vor ihrer Entlassung. „Wir konnten bei der anfangs stark schmerzgeplagten Patientin eine erhebliche Reduktion der Schmerzen erzielen“, erklärt Chefarzt Dr. Jens Trögner. „Mittels der individuellen Therapien verbesserte sich die Mobilität von Frau Hellwig deutlich.“ Das Therapieprogramm in der seit 1. Januar zu den Schön Kliniken gehörenden geriatrischen Klinik in Rosenheim war von Beginn an straff organisiert. Es umfasste eine medizinisch-medikamentöse Behandlung in Kombination mit einem individuell erstellten Programm mit Krankengymnastik, Massage, Wärme- und Elektrotherapie.
Margot Hellwig sieht ihre Mutter als Vorbild für andere ältere Menschen. Sie hatte von mehreren Fans gehört, dass diese ebenfalls wieder mehr Mut fassen, „ihre Krücken wegschmeißen“ und versuchen, das Gehen wieder zu erlernen, wie es ihr Idol auch geschafft hat. „Ich war sehr beeindruckt, dass in der Geriatrischen Rehabilitation alles auf ältere Menschen speziell eingerichtet ist“, betonte Margot Hellwig. „Sogar der Aufzug, bei dem die Türen langsamer zugehen, so dass jeder in Ruhe ein- und aussteigen kann“, so die Sängerin weiter.
Geriatrie bedeutet Altersheilkunde oder – moderner ausgedrückt – Medizin für Senioren. Es ist ein Spezialfach eigens für ältere Menschen, die meistens 70 Jahre oder älter sind. In den rund 60 bayerischen Geriatriekliniken liegt der Altersdurchschnitt beispielsweise bei 82 Jahren. „Geriatrie ist Hochleistungsmedizin, was nicht ’Hightech’, sondern vielmehr ’Hightouch’ im Sinne von persönlicher Zuwendung bedeutet“, erklärt Dr. Trögner. „Im Fokus der Behandlung steht, wie bei Maria Hellwig, nicht die einzelne Erkrankung, sondern der Mensch mit all seinen Problemen.“ In den meisten Fällen gelingt eine Rückkehr nach Hause, in Bayern schaffen das immerhin rund 85 Prozent der Patienten.














