(openPR) Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzte:
Einziges Zentrum für Neuro-Rehabilitation in Hamburg erweitert
Intensiv-Beatmungsplätze von Bürgermeisterin eröffnet
Hamburg (19.02.2008) - Die einzige neurologische Beatmungsfrühreha für Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzte in Hamburg am Zentrum für Neuro-Rehabilitation des Klinikum Eilbek ist heute um sechs weitere Intensiv-Beatmungsbetten auf nun insgesamt 15 Betten erweitert worden. Patienten nach z.B. schweren Verkehrsunfällen mit Schädel-Hirn-Verletzung oder nach schweren Schlaganfällen erhalten nun schneller die erforderliche Versorgung.
Eröffnet wurde die fast 500.000 EUR teure Erweiterung, von der bereits 365.000 EUR von der Gesundheitsbehörde gefördert wurden, durch Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram. Die sechs neuen Betten im Klinikum Eilbek sind mit modernster Technik zur Intensiv-Beatmung und Frühreha ausgestattet.
Spezielle Therapie und Pflege so früh wie möglich
Behandelt werden Patienten aus den Kliniken, die etwa nach schweren Unfällen oder Hirninfarkten schnellste intensivmedizinische Reha benötigen. Ziel ist die frühestmögliche rehabilitative Behandlung, da bereits im Frühstadium Weichen für den weiteren Verlauf der Rehabilitation gestellt werden. „Wer einen schweren Schlaganfall oder ein schweres Schädel-Hirn-Trauma überlebt, ist oftmals pflegebedürftig und schwer behindert. Ein frühestmöglicher Rehabilitationsbeginn verbessert die Chancen zur Wiedererlangung der Selbständigkeit erheblich“, so Dr. Mani Rafii, Chef des Klinikum Eilbek.
Behandelt werden Patienten mit:
· Schädel-Hirn-Traumen oder Polytraumen mit cerebraler Beteiligung
· Hirnblutungen
· Hirninfarkten
· Sauerstoffminderversorgungen des Gehirns
· Tumoren
Kurzinfo und Hintergrund:
Die Patienten leiden unter einer schweren Funktionsstörung des Gehirns, bei der jedoch erwartet werden kann, dass eine geeignete Behandlung zu einer Besserung führt. Die Ausgangssituation ist in der Regel gekennzeichnet durch ein Fortbestehen oder eine beginnende Rückbildung der anfänglichen Bewusstlosigkeit, verbunden mit vielfältigen neurologischen Störungen der Wahrnehmung, der Bewegung, der Kommunikation, der Verhaltens und Störungen der vegetativen Funktionen (Atmung, Kreislauf, Ernährung und Stoffwechsel, Blasen- und Darmtätigkeit).
Weitere Informationen im Internet:
www.schoen-kliniken.de/eil










