(openPR) Freiburg, 19. Februar – Die Kliniken und Beratungsstellen in der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Frauen behandelt und beraten als im Vorjahr. Insgesamt 11.000 Mütter und 14.000 Kinder haben 2007 an einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme teilgenommen. 35.000 Frauen suchten im Vorfeld eine Beratungsstelle der Arbeitsgemeinschaft. Dies sind rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. „Es ist eine positive Entwicklung, wenn wieder mehr Frauen sich trauen, dringend benötigte Hilfen zu beantragen und auch Krankenkassen diese Leistung entsprechend genehmigen“, sagt Margot Jäger, Geschäftsführerin der KAG Müttergenesung.
Die Gesundheitsreform 2007 hat die Bedeutung von Maßnahmen für Mütter und Kinder betont und sie wieder zu Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gemacht. Diese Klarheit hat viele Frauen dazu ermutigt, nach Verordnung durch einen Arzt einen Antrag bei ihrer Krankenkasse zu stellen. „Bei vielen Müttern ist die Verunsicherung gewichen, ob sie nach den vielen Reformen im Gesundheitsbereich überhaupt noch eine Vorsorge- und Reha für sich und ihre Kinder beantragen können“, weiß Margot Jäger.
Dies hat zu einer wachsenden Nachfrage in den 400 Beratungsstellen der KAG geführt. Die Beraterinnen informieren über Anspruchsvoraussetzungen und geeignete Hilfen, helfen bei der Antragstellung und der Wahl der Einrichtung und unterstützen die Frauen auch nach der Maßnahme. Durch anschließende Vermittlung zu lokalen Angeboten sichern sie den Therapieerfolg und beugen neuen Erschöpfungszuständen vor.
Auf der Basis des christlichen Menschenbildes stellen die Angebote der KAG Müttergenesung Körper und Seele in den Mittelpunkt. Damit ist ein hoher Qualitätsanspruch verbunden, der durch die gemeinsame Entwicklung von Standards und Konzepten gesichert wird.
„Die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich verbessert und die Krankenkassen legen wieder mehr Wert auf Qualität“, freut sich die Geschäftsführerin. All das helfe, die Gesundheit von Familien in Deutschland zu fördern.

