14.02.2008 - 22:12 - Politik, Recht & Gesellschaft
Krebs-Kompetenzzentrum in Hamm erhalten - Hochdosistherapie im St. Marienhospital Hoffnung für Krebspatienten
Pressemitteilung von: FDP-Landtagsfraktion NRW
Setzt große Hoffnung in die Hochdosistherapie der Ärzte des Hammer St. Marienhospitals. Krebspatient Konrad Sedivi im Gespräch mit Chefarzt Dr. Dr. Dürk (l.) und dem gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Stefan Romberg (r.)
„Hier ist ein weithin einzigartiges Kompetenzzentrum zur Krebstherapie entstanden, welches den Gesundheitsstandort Hamm extrem aufwertet“, stellte der FDP-Gesundheitsexperte fest. Im St. Marienhospital sind alle Fachabteilungen direkt in die Behandlung der Krebspatienten integriert. So können häufig aufkommende Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel schwere Depressionen, von den Ärzten der hauseigenen Psychiatrie, welche auch Lehrstuhl der privaten Hochschule Witten-Herdecke ist, behandelt werden. „Ein unschätzbarer Vorteil für die Patienten der Onkologie“, erklärt Romberg.
Leider ist die Fortführung der erstklassigen Arbeit im St. Marienhospital gefährdet. Aufgrund der unübersichtlichen Planungen zur Gesundheitsversorgung durch die alte rot-grüne Landesregierung bekommt die Klinik die Hochdosistherapie von den Krankenkassen nicht be-zahlt. „Wir verzichten auf eine Oberarztstelle um die Patienten trotzdem entsprechend behandeln zu können“, erklärt Chefarzt Dr. Dr. Dürk. Doch lange wird das St. Marienhospital diese Zusatzleistung nicht mehr erbringen können. Zu sehr zerrt die Gesundheitsreform der großen Koalition in Berlin am Budget des Hauses.
FDP-Politiker Romberg sieht jedoch auch für selbstlosen Helfer einen Hoffnungsschimmer. Er verweist auf das neue Krankenhausgestaltungsgesetz der schwarz-gelben Landesregie-rung. Dieses legt die Verantwortung für die Planungen in die Hände der regionalen Behörden und Verbände von Krankenkassen und Krankenhäusern. „Hier muss und kann darauf geachtet werden, dass eine qualitativ hochwertige Behandlung wie im St. Marienhospital nicht durch falsche Rahmenbedingungen verhindert und das Kompetenznetzwerk zerschlagen wird“, fordert der Gesundheitsexperte.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Dr. Stefan Romberg, MdL
Sprecher für Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion NRW
Sprecher für Haushaltskontrolle der FDP-Landtagsfraktion NRW
Büroleiter und Pressesprecher: Markus Diekhoff
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40221 Düsseldorf
Tel: 0211/884-2371
Fax: 0211/884-3609
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Dr. Stefan Romberg (Drensteinfurt) ist Landtagsabgeordneter der FDP im Nordrhein-Westfälischen Landtag. Sein Wahlkreis ist Warendorf-Süd.
In der FDP-Landtagsfraktion ist er zuständiger Sprecher für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie im Ausschuss für Haushaltskontrolle.
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