13.02.2008 - 16:26 - Kunst & Kultur
Startschuss für Ruhr.2010. Rudolf Kley: " Hoffentlich hört jemand den Knall!“
Pressemitteilung von: Rudolf Kley - Apotheker, Maler und AktionskünstlerPR Agentur: Rudolf Kley, Apotheker und Aktionskünstler
Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hat sich mit einem Luftpumpenprojekt bei Ruhr.2010 beworben. Eine Antwort steht noch aus. Dafür kam kurz vor Weihnachten eine Einladung von der PEDALus Messe-und Veranstaltungsgesellschaft mbH zur „Fahrrad Essen“, die am Wochenende im Zusammenhang mit der Campingmesse in Essen stattfindet. Ca 100 000 Besucher werden erwartet. (PEDALus ist für die Ausstellerbetreung zuständig und Initiator dieser Messe)
Für Rudolf Kley ist dies der Startschuss für sein Feld aus 30 000 gelben Luftpumpen, an dem er bereits seit über 20 Jahren arbeitet. Er will es zur Ruhr.2010 auf jeden Fall beenden. Das Luftpumpenfeld soll eine freie Rekonstruktion des Feldes werden, in dem sich Vincent van Gogh erschossen hat. Vorlage ist das Weizenfeld mit Raaben von van Gogh. Vincent van Gogh steht in der Moderne für Aufbruch. Sein Geist soll am Ende der Aktion aus diesem Feld auferstehen und das ganze Ruhrgebiet erfüllen. Jeder Bürger im Revier kann sich an diesem Feld beteiligen. Einzelheiten erfährt man unter www.luftpumpenfeld.de.
Nach Ansicht von Rudolf Kley genügt dieses Projekt allen Kriterien, die Ruhr.2010 vorgibt. "Es ist städteverbindend, weil die Städte in einen Wettstreit eintreten sollen. Dort, wo sich die Bevölkerung prozentual am meisten an diesen Projekt beteiligt, soll das Feld hinkommen, wenn auch alle anderen Rahmenbedingungen stimmen. Jeder Bürger im Revier- mit oder ohne Migrationshintergrund - kann mit seiner Pumpe teilnehmen und noch seinen Enkeln davon erzählen, dass er bei Ruhr 2010 tatsächlich mit dabei war. Nicht nur pro forma. Das ist dann nachhaltig. Eine Aktion zum anfassen, zum Mitmachen, ohne Schwellenängste oder gar Landesgrenzen. Das steht dann modellhaft für Europa."
„Selbstverständlich hoffe ich 30 000 mal, das Ruhr.2010 dieses Projekt fördert. Das erleichtert die Sache gewaltig.“ Davon ist Rudolf Kley überzeugt. Aber auch davon, das es zur Not auch ohne offizielle Unterstützung klappt. „Diese Aktion schreibe ich mit meinem Herzblut. Wenn das richtig rüberkommt, wenn die Menschen wirklich die Bedeutung erfassen, wird es gehen. Kultur im Revier ist alles, aber ohne die Menschen, die hier wohnen, leben und arbeiten nichts. Ohne sie sind alles Potjomkinsche Dörfer.“
Der Flyer, den Rudolf Kley am Wochenende auf der Fahrrad 2008 in Essen verteilen ließ und der noch bei anderen Gelegenheiten verteilt werden wird, zeigt einen Frosch, der eine Luftpumpe apportiert und für den Klimaschutz wirbt. Rudolf Kley sieht darin keine Irreführung. „Klimaschutz ist so wichtig wie die Gesundheit. Man kann mir aus vielen guten Gründen die Bereitschaft erklären, mir 2010 eine Luftpumpe spenden zu wollen. Das Luftpumpenfeld ist wie jedes andere Werk auch mehrdeutig und erhält auch im Auge des Betrachters einen eigenen Sinn. Ich hoffe, dass die Fahrradmesse in Essen einen guten Ackerboden für mein Luftpumpenfeld abgibt.“
Um die Herzen der Menschen zu erreichen, gibt es jetzt auch das erste Lied zur Aktion. „Liebe, liebe Lin, wo gehst Du hin?“ fragt die Sängerin Lou Portuondo, die das Lied auch komponiert hat. (Text Rudolf Kley) Die Antwort: „ Ins Ruhrgebiet!“ Lin ist eine Pumpe, die zum Hoffnungsträger wird. Rudolf Kley: „Vielleicht sollte man auch ein Musical daraus machen. Habe gerade ein altes Lied von Udo Jürgens gehört: „Traumtänzer“. Da heißt es „Ich möcht die Bilder von Van Gogh vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen steh'n.“ Werde mal bei ihm anfragen, ob er auch den Geist vertonen möchte. Ein Traumtänzer bin ich auch.“ Eine entsprechende Mail wurde inzwischen auf den Weg gebracht.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Rudolf Kley
Bahnhofstr.134
47137 Duisburg
Tel 0203/442999
Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen.Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen. Seine Ankündigung, dieses Feld auch als Gesundheitsmahnmal zu interpretieren, führte im August 2000 zu Irritationen im Hause des Bundespräsidenten und hielt Johannes Rau zeitweilig davon ab, dem Apotheker seine alte Verlagsbuchhändlerfahrradluftpumpe zu stiften. Jetzt soll das Feld auch dem Klimaschutz dienen bzw. dem jeweiligenZweck, den die Teilnehmer der Aktion in dieses Feld hinein interpretieren. So könnte das Fekd auch eine Form des Protestes gegen die Schließung des Nokia Werkes in Bochum sein
Für Rudolf Kley ist dies der Startschuss für sein Feld aus 30 000 gelben Luftpumpen, an dem er bereits seit über 20 Jahren arbeitet. Er will es zur Ruhr.2010 auf jeden Fall beenden. Das Luftpumpenfeld soll eine freie Rekonstruktion des Feldes werden, in dem sich Vincent van Gogh erschossen hat. Vorlage ist das Weizenfeld mit Raaben von van Gogh. Vincent van Gogh steht in der Moderne für Aufbruch. Sein Geist soll am Ende der Aktion aus diesem Feld auferstehen und das ganze Ruhrgebiet erfüllen. Jeder Bürger im Revier kann sich an diesem Feld beteiligen. Einzelheiten erfährt man unter www.luftpumpenfeld.de.
Nach Ansicht von Rudolf Kley genügt dieses Projekt allen Kriterien, die Ruhr.2010 vorgibt. "Es ist städteverbindend, weil die Städte in einen Wettstreit eintreten sollen. Dort, wo sich die Bevölkerung prozentual am meisten an diesen Projekt beteiligt, soll das Feld hinkommen, wenn auch alle anderen Rahmenbedingungen stimmen. Jeder Bürger im Revier- mit oder ohne Migrationshintergrund - kann mit seiner Pumpe teilnehmen und noch seinen Enkeln davon erzählen, dass er bei Ruhr 2010 tatsächlich mit dabei war. Nicht nur pro forma. Das ist dann nachhaltig. Eine Aktion zum anfassen, zum Mitmachen, ohne Schwellenängste oder gar Landesgrenzen. Das steht dann modellhaft für Europa."
„Selbstverständlich hoffe ich 30 000 mal, das Ruhr.2010 dieses Projekt fördert. Das erleichtert die Sache gewaltig.“ Davon ist Rudolf Kley überzeugt. Aber auch davon, das es zur Not auch ohne offizielle Unterstützung klappt. „Diese Aktion schreibe ich mit meinem Herzblut. Wenn das richtig rüberkommt, wenn die Menschen wirklich die Bedeutung erfassen, wird es gehen. Kultur im Revier ist alles, aber ohne die Menschen, die hier wohnen, leben und arbeiten nichts. Ohne sie sind alles Potjomkinsche Dörfer.“
Der Flyer, den Rudolf Kley am Wochenende auf der Fahrrad 2008 in Essen verteilen ließ und der noch bei anderen Gelegenheiten verteilt werden wird, zeigt einen Frosch, der eine Luftpumpe apportiert und für den Klimaschutz wirbt. Rudolf Kley sieht darin keine Irreführung. „Klimaschutz ist so wichtig wie die Gesundheit. Man kann mir aus vielen guten Gründen die Bereitschaft erklären, mir 2010 eine Luftpumpe spenden zu wollen. Das Luftpumpenfeld ist wie jedes andere Werk auch mehrdeutig und erhält auch im Auge des Betrachters einen eigenen Sinn. Ich hoffe, dass die Fahrradmesse in Essen einen guten Ackerboden für mein Luftpumpenfeld abgibt.“
Um die Herzen der Menschen zu erreichen, gibt es jetzt auch das erste Lied zur Aktion. „Liebe, liebe Lin, wo gehst Du hin?“ fragt die Sängerin Lou Portuondo, die das Lied auch komponiert hat. (Text Rudolf Kley) Die Antwort: „ Ins Ruhrgebiet!“ Lin ist eine Pumpe, die zum Hoffnungsträger wird. Rudolf Kley: „Vielleicht sollte man auch ein Musical daraus machen. Habe gerade ein altes Lied von Udo Jürgens gehört: „Traumtänzer“. Da heißt es „Ich möcht die Bilder von Van Gogh vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen steh'n.“ Werde mal bei ihm anfragen, ob er auch den Geist vertonen möchte. Ein Traumtänzer bin ich auch.“ Eine entsprechende Mail wurde inzwischen auf den Weg gebracht.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Rudolf Kley
Bahnhofstr.134
47137 Duisburg
Tel 0203/442999
Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen.Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen. Seine Ankündigung, dieses Feld auch als Gesundheitsmahnmal zu interpretieren, führte im August 2000 zu Irritationen im Hause des Bundespräsidenten und hielt Johannes Rau zeitweilig davon ab, dem Apotheker seine alte Verlagsbuchhändlerfahrradluftpumpe zu stiften. Jetzt soll das Feld auch dem Klimaschutz dienen bzw. dem jeweiligenZweck, den die Teilnehmer der Aktion in dieses Feld hinein interpretieren. So könnte das Fekd auch eine Form des Protestes gegen die Schließung des Nokia Werkes in Bochum sein
News-ID: 188548 • Views: 1056
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© openPR 2011 | Impressum




