07.02.2008 - 12:10 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Das Baden-Württemberg Seminar der American Academy in Berlin Frühjahr 2008
Pressemitteilung von: American Academy in Berlin
Berlin (7. Februar 2008) – Die American Academy in Berlin und das Heidelberg Center for American Studies freuen sich, im Frühjahr 2008 das dritte Semester ihres Baden-Württemberg Seminars präsentieren zu können. Erneut werden zahlreiche namenhafte Stipendiaten der American Academy Gastvorträge bei herausragenden wissenschaftlichen Institutionen in Baden-Württemberg halten und ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen.
Das Themenspektrum reicht von aktuellen Analysen zur Lage der Pressefreiheit in den USA über einen amerikanisch-europäischen Vergleich der Problematik muslimischer Integration in Europa bis zu neuen Interpretationen angloamerikanischer Literatur und Gegenwartskunst sowie den diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA im 20. Jahrhundert.
Die Rechtswissenschaftlerin Claire Finkelstein (University of Pennsylvania Law School) erforscht als Siemens Fellow die politische Vertragsphilosophie von Hobbes in der Rechtstheorie und wird in der Auftaktveranstaltung den Vortrag Contracts under Coercion: Should You Keep an Agreement with a Robber? halten. Nachfolgend diskutiert der Bosch Fellow und Sicherheitsexperte Steven Simon (Council on Foreign Relations) am 27. Februar die muslimische Integration in Europa und den USA sowie deren strategische Auswirkungen.
Der Haniel Fellow David Mayers (Boston University) bietet erste Einblicke in sein aktuelles Projekt über Franklin D. Roosevelts Botschafter und die Diplomatie des Krieges. Ellen Maria Gorrissen Fellow und Literaturwissenschaftler Kenneth Gross (University of Rochester) wird mit zwei Vorlesungen The Question of the Puppet und The Presence of Shylock erstmalig in Deutschland zu hören sein.
Die Bedeutung von Heimat und ihre Darstellung in der Photographie thematisiert die renommierte New Yorker Photographin und Guna S. Mundheim Fellow Collier Schorr in ihrem Vortrag Portraits from an Imagined Home. William Baker, Geschäftsführer der Educational Broadcasting Corporation/WNET, Vorstandsmitglied des Public Broadcasting Services und sechsfacher Gewinner des Emmy Awards stellt am 8. Mai am Deutsch-Amerikanischen Institut in Tübingen ausführlich die Risiken dar, die sich in der heutigen politischen Landschaft der USA auf die Meinungsfreiheit in den US Medien auswirken. Der Philosoph Gregg Horowitz (Vanderbilt University) widmet sich als Berthold Leibinger Fellow der Kunst von Tony Oursler.
Die Kunsthistorikerin Elizabeth Sears (University of Michigan) ist Anna-Maria Kellen Fellow und ergründet den dauerhaften Einfluss Aby Warburgs auf die Geisteswissenschaften. Der Historiker David Levering Lewis (New York University) befasst sich als Ellen Maria Gorrissen Fellow mit einem Vergleich der Harlem Renaissance und der Weimarer Republik in Kunst und Literatur. Der Bosch Fellow und Demograph Nicolas Eberstadt (American Enterprise Institute) führt in seine Forschung über den demographischen Wandel in Europa und Amerika ein und skizziert dessen Implikationen für die transatlantischen Beziehungen.
Die Preisträger des Berlin Prize der American Academy wohnen im Hans Arnhold Center in Berlin Wannsee und erhalten ein monatliches Stipendium während ihres einsemestrigen Aufenthalts.
Das Baden-Württemberg Seminar der American Academy in Berlin
Die American Academy in Berlin möchte ihren Fellows produktive Arbeitskontakte mit Kollegen aus ganz Deutschland ermöglichen. Zu diesem Zweck werden die Stipendiaten ausdrücklich ermutigt, Einladungen von herausragenden Institutionen in ganz Deutschland wahrzunehmen, um ihre aktuellen Forschungsprojekte auch über Berlin hinaus einem interessierten Publikum
vorstellen zu können.
Die Vielzahl kultureller, wissenschaftlicher und politischer Institutionen und Unternehmen mit einem starken Interesse an den Vereinigten Staaten zeichnet Baden-Württemberg aus. In enger Kooperation mit dem Heidelberg Center for American Studies initiierte die American Academy daher im Frühjahr 2007 das Baden-Württemberg Seminar. Seit seinem Auftakt sind die Vorträge, Gespräche und Lesungen des Baden-Württemberg Seminars zu einer festen Größe des transatlantischen Dialoges und der wissenschaftlichen Inspiration geworden.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kontakt Berlin:
Malte Mau
American Academy in Berlin
T. + 49-(0)30-80483 -404
E.
Kontakt Heidelberg:
Dr. Jana Freihöfer
Heidelberg Center for American Studies
T. + 49-(o)6221-543879
E.
Die American Academy in Berlin wurde 1994 als ein privates, unabhängiges Wissenschafts-zentrum gegründet. Die American Academy fördert den Ausbau geistiger und professioneller Bindungen zwischen Deutschland und den USA in Geisteswissenschaften, Politik und der Kultur. Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Fellowship Programm, das amerikanischen Wissenschaftlern, Künstlern und Politikexperten einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt erlaubt. Darüber hinaus findet an der Academy ein umfassendes Programm an Vorträgen, Konzerten und Diskussionen statt. Die Academy unterstützt ihre Fellows auch bei der Anbindung an Universitäten, Museen, Orchester, Galerien und andere Einrichtungen in Berlin und deutschlandweit, mit dem Ziel, dauerhaft neue Wege des transatlantischen Austausches zu entwickeln.
Das Heidelberg Center for American Studies (HCA) wurde 2003 als Zentralinstitut der Universität Heidelberg gegründet. Das Zusammenspiel von zehn am HCA beteiligten Disziplinen aus sechs verschiedenen Fakultäten der Universität Heidelberg ermöglicht es, Amerikastudien aus einer fächerübergreifenden Perspektive zu betreiben und macht das HCA zu einem idealen Standort für internationale Studenten und Gastwissenschaftler. Mit der Gründung des HCA wurde an der Universität Heidelberg die lange Tradition enger deutsch-amerikanischer Beziehungen fortgeführt. Das Institut hat sich in den letzten Jahren als führendes Kompetenzzentrum der Amerikaforschung in Europa etabliert.
Das Themenspektrum reicht von aktuellen Analysen zur Lage der Pressefreiheit in den USA über einen amerikanisch-europäischen Vergleich der Problematik muslimischer Integration in Europa bis zu neuen Interpretationen angloamerikanischer Literatur und Gegenwartskunst sowie den diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA im 20. Jahrhundert.
Die Rechtswissenschaftlerin Claire Finkelstein (University of Pennsylvania Law School) erforscht als Siemens Fellow die politische Vertragsphilosophie von Hobbes in der Rechtstheorie und wird in der Auftaktveranstaltung den Vortrag Contracts under Coercion: Should You Keep an Agreement with a Robber? halten. Nachfolgend diskutiert der Bosch Fellow und Sicherheitsexperte Steven Simon (Council on Foreign Relations) am 27. Februar die muslimische Integration in Europa und den USA sowie deren strategische Auswirkungen.
Der Haniel Fellow David Mayers (Boston University) bietet erste Einblicke in sein aktuelles Projekt über Franklin D. Roosevelts Botschafter und die Diplomatie des Krieges. Ellen Maria Gorrissen Fellow und Literaturwissenschaftler Kenneth Gross (University of Rochester) wird mit zwei Vorlesungen The Question of the Puppet und The Presence of Shylock erstmalig in Deutschland zu hören sein.
Die Bedeutung von Heimat und ihre Darstellung in der Photographie thematisiert die renommierte New Yorker Photographin und Guna S. Mundheim Fellow Collier Schorr in ihrem Vortrag Portraits from an Imagined Home. William Baker, Geschäftsführer der Educational Broadcasting Corporation/WNET, Vorstandsmitglied des Public Broadcasting Services und sechsfacher Gewinner des Emmy Awards stellt am 8. Mai am Deutsch-Amerikanischen Institut in Tübingen ausführlich die Risiken dar, die sich in der heutigen politischen Landschaft der USA auf die Meinungsfreiheit in den US Medien auswirken. Der Philosoph Gregg Horowitz (Vanderbilt University) widmet sich als Berthold Leibinger Fellow der Kunst von Tony Oursler.
Die Kunsthistorikerin Elizabeth Sears (University of Michigan) ist Anna-Maria Kellen Fellow und ergründet den dauerhaften Einfluss Aby Warburgs auf die Geisteswissenschaften. Der Historiker David Levering Lewis (New York University) befasst sich als Ellen Maria Gorrissen Fellow mit einem Vergleich der Harlem Renaissance und der Weimarer Republik in Kunst und Literatur. Der Bosch Fellow und Demograph Nicolas Eberstadt (American Enterprise Institute) führt in seine Forschung über den demographischen Wandel in Europa und Amerika ein und skizziert dessen Implikationen für die transatlantischen Beziehungen.
Die Preisträger des Berlin Prize der American Academy wohnen im Hans Arnhold Center in Berlin Wannsee und erhalten ein monatliches Stipendium während ihres einsemestrigen Aufenthalts.
Das Baden-Württemberg Seminar der American Academy in Berlin
Die American Academy in Berlin möchte ihren Fellows produktive Arbeitskontakte mit Kollegen aus ganz Deutschland ermöglichen. Zu diesem Zweck werden die Stipendiaten ausdrücklich ermutigt, Einladungen von herausragenden Institutionen in ganz Deutschland wahrzunehmen, um ihre aktuellen Forschungsprojekte auch über Berlin hinaus einem interessierten Publikum
vorstellen zu können.
Die Vielzahl kultureller, wissenschaftlicher und politischer Institutionen und Unternehmen mit einem starken Interesse an den Vereinigten Staaten zeichnet Baden-Württemberg aus. In enger Kooperation mit dem Heidelberg Center for American Studies initiierte die American Academy daher im Frühjahr 2007 das Baden-Württemberg Seminar. Seit seinem Auftakt sind die Vorträge, Gespräche und Lesungen des Baden-Württemberg Seminars zu einer festen Größe des transatlantischen Dialoges und der wissenschaftlichen Inspiration geworden.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kontakt Berlin:
Malte Mau
American Academy in Berlin
T. + 49-(0)30-80483 -404
E.
Kontakt Heidelberg:
Dr. Jana Freihöfer
Heidelberg Center for American Studies
T. + 49-(o)6221-543879
E.
Die American Academy in Berlin wurde 1994 als ein privates, unabhängiges Wissenschafts-zentrum gegründet. Die American Academy fördert den Ausbau geistiger und professioneller Bindungen zwischen Deutschland und den USA in Geisteswissenschaften, Politik und der Kultur. Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Fellowship Programm, das amerikanischen Wissenschaftlern, Künstlern und Politikexperten einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt erlaubt. Darüber hinaus findet an der Academy ein umfassendes Programm an Vorträgen, Konzerten und Diskussionen statt. Die Academy unterstützt ihre Fellows auch bei der Anbindung an Universitäten, Museen, Orchester, Galerien und andere Einrichtungen in Berlin und deutschlandweit, mit dem Ziel, dauerhaft neue Wege des transatlantischen Austausches zu entwickeln.
Das Heidelberg Center for American Studies (HCA) wurde 2003 als Zentralinstitut der Universität Heidelberg gegründet. Das Zusammenspiel von zehn am HCA beteiligten Disziplinen aus sechs verschiedenen Fakultäten der Universität Heidelberg ermöglicht es, Amerikastudien aus einer fächerübergreifenden Perspektive zu betreiben und macht das HCA zu einem idealen Standort für internationale Studenten und Gastwissenschaftler. Mit der Gründung des HCA wurde an der Universität Heidelberg die lange Tradition enger deutsch-amerikanischer Beziehungen fortgeführt. Das Institut hat sich in den letzten Jahren als führendes Kompetenzzentrum der Amerikaforschung in Europa etabliert.
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