07.02.2008 - 11:27 - Sport

Heiße Phase der Gretzky Trikotversteigerung läuft an

Pressemitteilung von: Eishockey Club Thüringen e.V.
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EHC Thüringen Trikot mit Gretzkys Namen, Nummer 99 und Autogramm
Sein EHC-Dress mit der Nummer 99, die er immer trug, liegt schon bereit. Wird er in den Play-Downs für die Drachen aufs Eis gehen?

Natürlich nicht. Der Thüringer Allgemeine-Silvesterspaß (Ausgabe vom 31. 12. 2007) hat zwar vielen gefallen, fällt aber, wie alle anderen Prognosen dieses "Humorskops", unter die Rubrik Witz. Kein Witz ist allerdings, dass ein Black-Dragons-Trikot bereitliegt, das seinen Namen trägt. Genau dieses Trikot trägt die Original-Unterschrift des Kanadiers, der zwischen 1979 und 1999 in der National Hockey League (NHL) 2857 Skorerpunkte erspielte, was ebenso wie seine 894 Tore NHL-Rekord ist. Das Trikot soll dem EHC dennoch nützen. Es wird vom 4. bis 12. Februar im Online-Auktionshaus Ebay versteigert (Mindestgebot 1000 Euro), den Erlös will Anbieter Patrick Grueschow komplett dem EHC Thüringen zur Verfügung stellen. Die ganze Aktion ist eine Initiative des Drachen-Fans, der auch vorher schon zu den Förderern des EHC gehörte.

So ein Trikot machen zu lassen, ist das eine - wie aber kommt man darauf zu einem Original-Gretzky-Autogramm?

Grueschow, dessen Stotternheimer Firma Quorion gute Geschäftskontakte nach Nordamerika hat, ist mit der Assistentin von Filmproduzent Jerry Bruckheimer ("Beverly Hills Cop", "Fluch der Karibik") befreundet. "Bruckheimer wiederum kennt Gretzky, er hat ihn darum gebeten. Es war wirklich fantastisch wie schnell Wayne das Trikot signierte und uns zur Verfügung stellte. Das ist nicht selbstverständlich, zumal ich bei anderen Spielern nicht einmal eine Absage bekam. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei beiden bedanken", so Grueschow.

Das Dress ist ein Unikat. Gretzkys Autogramm befindet sich direkt auf der 99. Als Zugabe gibt´s die DVD "Ultimate Gretzky" mit den Höhepunkten aus Gretzkys Spielerkarriere, die definitiv zu Ende ist - die Dragons müssen den Klassenerhalt ohne Gretzky-Tore schaffen.

„Mit dem Fanclub Rotation plane ich noch einige andere Aktionen um den EHC Thüringen zu unterstützen. Ich hoffe es werden sich einige Sponsoren mit ihren eigenen Events anschließen. Das ganze kommt ja schließlich einem Guten Zweck entgegen. Man muß ja auch bedenken, daß fast 150 Kinder und Jugendliche bei uns im System spielen. Das ist Spitze in Erfurt. Da ist der EHC Thüringen nun mal auf Unterstützung der regionalen Wirtschaft angewiesen“, erklärt Grueschow.

Bald läuft die letzte Phase der Gretzky Trikotversteigerung an. Bis jetzt gibt es noch keine Gebote, aber dennoch lauern bereits eine ganze Menge stiller Beobachter. Am letzten Tag wird es sicherlich heiß hergehen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

EHC Thüringen e.V.
Arnstädter Straße 53
99096 Erfurt

Fon: 0361.74 37 67 90
Fax: 0361.74 37 67 99
Mail:
Web: www.bd.ehc-thueringen.de

Geschichte (ab 1990)

1990 wurde der Eishockey in Erfurt mit der Neugründung der Sektion Eishockey beim ESC Erfurt wiederbelebt. Seit der Saison 91/92 nahm die erste Männermannschaft erfolgreich am Spielbetrieb teil und erreichte in der ersten Saison sogar Platz 1 der Hessenliga. Den wohl größten Erfolg feierten die Erfurter Männer mit der Hessenmeisterschaft und dem 1. Platz in der Relegation der Regionalliga Nordrhein-Westfalen und dem damit verbundenen Aufstieg in die 1. Liga Nord (ab 99/00 Oberliga). Auch dort konnte man gut mithalten, verpasste man doch nur knapp die Teilnahme an den PlayOffs zur 2. Bundesliga, welche aber im darauffolgenden Jahr erreicht werden konnte.

Ein Jahr später begannen die Probleme. Auf Grund finanzieller Misswirtschaft meldete der ESC nach der Saison 2000/2001 Insolvenz an und die Black Dragons zogen sich aus dem Spielbetrieb der Oberliga zurück. Es begannen Jahre des Neuaufbaus. Sachsenliga hieß die erste Station, welcher die neugegründete Regionalliga Ost folgte. Seit der Saison 2005/2006 gehen die Black Dragons in der 2005 zusammengelegten Regionalliga Nord/Ost auf Puckjagd.

Neben den Black Dragons gibt es in Erfurt mehrere Freitzeitteams, eine Damenmannschaft und Juniorenteams in alle Altersklassen.

Geschichte (ab 2006)

2006 wurde die erste Männerschaft aus dem ESC ausgegliedert. Dabei ist der EHC Erfurt entstanden, der neuer Heimatverein der Black Dragons wurde. Grund für die Ausgliederung war unter anderem beide Vereine finanziell und wirtschaftlich zu schützen. In der Saison 2006/2007 gingen die Black Dragons dann erstmals als eigener Verein in der Regionalliga Nord/Ost an den Start. Zwar verpasste man am Ende der Saison den Sprung auf die Aufstiegsplätze, aber man bekam trotzdem die Chance sich für die Oberliga 2007/2008 zu bewerben. Mitte Juli wurde kam die frohe Nachricht über die Aufnahme in die Oberliga. Ab der Saison 2007/2008 benannte sich der Stammverein in EHC Thüringen um.

Im Mai 2007 folgten die Junioren des ESC Erfurt den Männern und wurden Bestandteil des EHC.

Im Herbst 2007 musste der EHC Thüringen Erfurt aus wirtschaftlichen Gründen Spieler der Oberligamannschaft abgegeben und durch den Einsatz von Nachwuchs- und Amateurspielern ausgleichen um den Spielbetrieb weiterfortsetzen zu können.

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