06.02.2008 - 12:08 - Gesundheit & Medizin
ZDF – DZVhÄ: Gegendarstellungsantrag homöopathischer Ärzte aus formalen Gründen gescheitert
Pressemitteilung von: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Bonn, 6. Februar 2007. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) konnte sich mit seiner Gegendarstellungsforderung gegen das ZDF nicht durchsetzen. Aus formalen Gründen hat das Landgericht Mainz den Antrag am 1. Februar zurückgewiesen und heute veröffentlicht. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor. Über die Aussage selber wurde nicht verhandelt.
In reißerischer Aufmachung wurde in der Joachim-Bublath Sendung vom 5. September 2007 die Aussage getroffen: „In keiner wissenschaftlichen Studie waren die homöopathischen Mittel wirksamer als die Placebos.“
Der DZVhÄ hatte das ZDF aufgefordert, folgende Richtigstellung zu verlesen: „Diese Behauptung ist unrichtig. In zahlreichen, nach wissenschaftlichen Regeln durchgeführten Einzelstudien und auch in Metaanalysen konnte eine signifikante Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebos nachgewiesen werden.“
Diese Gegendarstellung wurde nicht zugelassen, weil der DZVhÄ oder einzelne Mitglieder nicht namentlich genannt wurden. „Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass das Presserecht keine Richtigstellung wahrheitswidriger Behauptungen ermöglicht, solange nur keine Namen genannt werden. – Wir fragen uns allerdings, wie das ZDF seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag mit einer derartigen journalistischen Praxis ausgerechnet in einem Wissenschaftsmagazin zur Deckung bringt“, kommentiert Lars Stange, 1. Vorsitzende des DZVhÄ.
Informationen zu dem mittlerweile sehr großen Feld der Homöopathie-Forschung befinden sich auf der Webseite des DZVhÄ www.welt-der-homoeopathie.de im Bereich Presse bzw. Informationen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Christoph Trapp
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 – 2425331
, www.welt-der-homoeopathie.de
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829 in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztinnen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfügen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung "Homöopathie" und der Förderung der Forschung ein.
In reißerischer Aufmachung wurde in der Joachim-Bublath Sendung vom 5. September 2007 die Aussage getroffen: „In keiner wissenschaftlichen Studie waren die homöopathischen Mittel wirksamer als die Placebos.“
Der DZVhÄ hatte das ZDF aufgefordert, folgende Richtigstellung zu verlesen: „Diese Behauptung ist unrichtig. In zahlreichen, nach wissenschaftlichen Regeln durchgeführten Einzelstudien und auch in Metaanalysen konnte eine signifikante Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebos nachgewiesen werden.“
Diese Gegendarstellung wurde nicht zugelassen, weil der DZVhÄ oder einzelne Mitglieder nicht namentlich genannt wurden. „Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass das Presserecht keine Richtigstellung wahrheitswidriger Behauptungen ermöglicht, solange nur keine Namen genannt werden. – Wir fragen uns allerdings, wie das ZDF seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag mit einer derartigen journalistischen Praxis ausgerechnet in einem Wissenschaftsmagazin zur Deckung bringt“, kommentiert Lars Stange, 1. Vorsitzende des DZVhÄ.
Informationen zu dem mittlerweile sehr großen Feld der Homöopathie-Forschung befinden sich auf der Webseite des DZVhÄ www.welt-der-homoeopathie.de im Bereich Presse bzw. Informationen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Christoph Trapp
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Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 – 2425331
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829 in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztinnen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfügen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung "Homöopathie" und der Förderung der Forschung ein.
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