06.02.2008 - 11:58 - Kunst & Kultur

20 Filmfrauen für den Femina-Film-Preis nominiert

Pressemitteilung von: movin' queer berlin / PR Agentur: movin' queer berlin
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Adriana Altaras: "Frauen betrachten Dinge aus einem anderen Blickwinkel als Männer. Deswegen bin ich gerne in der Jury zum Femina-Film-Preis, weil sowohl vor als auch hinter den Kulissen die Frauen besser vertreten sein müssen."
Zwei weitere Kandidatinnen werden um den Femina-Film-Preis ins Rennen gehen. Die Modedesignerinnen Kristina Bille und Renate Janewski wurden für die Kategorie "Kostüm" in dem Spielfim DIE DINGE ZWISCHEN UNS von Iris Janssen, der in der Perspektive Deutsches Kino läuft, nominiert.

Der Femina-Filmpreis wird seit 1996 vom Verband der Filmarbeiterinnen e.V. verliehen. Seit vier Jahren findet die Preisverleihung auf der Berlinale statt. Auch auf der diesjährigen Berlinale (7. – 17.02.) wird er an eine Filmtechnikerin im Bereich Ausstattung, Kamera, Kostüm, Musik oder Schnitt in einem deutschsprachigen Spielfilm aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Perspektive Deutsches Kino vergeben. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Zur Jury gehören in diesem Jahr die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras, die Filmeditorin Bettina Böhler und die Regisseurin Ann-Kristin Reyels. Bettina Böhler wurde erst im letzten Jahr mit dem Femina-Filmpreis für ihre Montage des Spielfilms „Yella“ (Silberner Bär) ausgezeichnet.


Nominiert für den 12. Femina-Film-Preis sind:


Ausstattung
Stephanie Brenner, NACHT VOR AUGEN von Brigitte Bertele (D) – Forum
Maria Gruber, REVANCHE von Götz Spielmann (A) – Panorama
Susanna Cardelli, HELDEN AUS DER NACHBARSCHAFT von Jovan Arsenic (D) - Perspektive

• Produktdesign
Vittoria Sogno, FEUERHERZ von Luigi Falorni (A/D) – Wettbewerb
Bele Schneider, KIRSCHBLÜTEN von Doris Dörrie (D) - Wettbewerb

• Szenenbild
Iris Trescher, CHIKO von Özgur Yildirim (D) - Panorama

Kamera
Judith Kaufmann, FEUERHERZ von Luigi Falorni (A/D) - Wettbewerb

Kostüm
Monika Gebauer, NACHT VOR AUGEN von Brigitte Bertele (D) – Forum
Lore Tesch, CHIKO von Özgur Yildirim (D) – Panorama
Monika Buttinger, REVANCHE von Götz Spielmann (A) – Panorama
Kristina Bille, Renate Janewski, DIE DINGE ZWISCHEN UNS von Iris Janssen (D) - Perspektive
Ulrike Scharfschwerdt, DIE BESUCHERIN von Lola Randt (D) – Perspektive
Isabelle Baumgartner, TEENAGE ANGST von Thomas Stuber (D) -Perspektive
Sabine Greunig, KIRSCHBLÜTEN von Doris Dörrie (D) – Wettbewerb

Schnitt
Karina Ressler, REVANCHE von Götz Spielmann (A) - Panorama
Natali Barrey, DIE BESUCHERIN von Lola Randt (D) – Perspektive
Nicola Undritz, DIE DINGE ZWISCHEN UNS von Iris Janssen (D) - Perspektive
Anja Pohl, FEUERHERZ von Luigi Falorni (A/D) – Wettbewerb
Inez Regnier, KIRSCHBLÜTEN von Doris Dörrie (D) – Wettbewerb

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dagmar Trüpschuch

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Der Verband der Filmarbeiterinnen e.V. ist ein überregionaler Verband, der die Interessen filmschaffender Frauen vertritt.
Seine Aufgabe ist es, durch Förderung von Geschlechterparität in den audiovisuellen Medien und durch ehrenamtliche Interessenvertretung in öffentlichen Institutionen
die Pflege der Filmkultur zu gewährleisten.
Er wurde im Herbst 1979 in Berlin gegründet. Anlaß war die "Hamburger Erklärung der deutschen Filmemacher", die von den Frauen um Forderungen wie 50% aller Mittel für Filme von Frauen, 50% aller Arbeits-, Ausbildungs- und Gremienplätze und Förderung von Verleih, Vertrieb und Abspielstätte für Filme von Frauen erweitert wurde.
Mitglieder des Verbandes wurden im Lauf der Zeit Frauen aus den verschiedensten Bereichen der Filmbranche: Regisseurinnen, Produzentinnen, Verleiherinnen, Kamera- und Tonfrauen, Cutterinnen, Szenenbilderinnen, Filmwissenschaftlerinnen, Schauspielerinnen, Filmstudentinnen usw..
Der Verband der Filmarbeiterinnen gehört zu den Gründungsmitgliedern des "Bundesverbands Film", iniziierte und unterstützte viele filmpolitische Aktivitäten wie z.B. die Kampagne im Zuge der Novellierung des Filmförderungsgesetzes.
1984 verlegte der Verband seinen Hauptsitz nach Köln. Dort startete er eine Verfassungsklage gegen die Diskriminierung von Frauen, um damit die Forderung nach paritätischer Besetzung der Gremien durchzusetzen.
Seit 1992 hat der Verband der Filmarbeiterinnen seinen Hauptsitz wieder in Berlin.
Als juristische Person kann der Verband ein Dach für Projekte von Gruppen oder Einzelnen anbieten. Der Verband versteht sich als Rahmen, der den Mitgliedern Initiativen und Aktivitäten aller Art ermöglichen soll; jedes Mitglied kann im Namen des Verbandes satzungsgemäße Projekte vorschlagen und durchführen. In seinen Rundbriefen (ca. 4-5 im Jahr) verteilt er die Informationen, die er von den verschiedensten Quellen bekommen hat (öffentlichen und privaten Institutionen, Verbandsmitgliedern usw.).
Seit 1996 vergibt der Verband jährlich den "Femina-Film-Preis" an Filmtechnikerinnen aus den Bereichen Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik oder Kostüm für hervorragende künstlerische Leistungen.
Im Herbst 1999 hat der Verband der Filmarbeiterinnen mit der internationalen Tagung "die FRAU die MACHT der FILM" in Berlin sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert.

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