04.02.2008 - 05:13 - Mode, Trends, Lifestyle

Demonstration im Rahmen des globalen Aktionswochenendes gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG in Hamburg

Pressemitteilung von: ESCADA Campaign - Global Network Against the Fur Industry
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Foto: Lucja Romanowska
Spektakuläre Kunstblut-Aktion gegen die ESCADA-Tochterfirma BiBA in der Hamburger Innenstadt.

02.02.08, Samstag Nachmittag: In der Mönckebergstraße wurden zwei Tierbefreiungs-AktivistInnen auf dem Boden liegend und Pelzjacken tragend mit Kunstblut übergossen, um symbolisch die mit der „Produktion“ von Pelz einhergehende Ermordung tierlicher Individuen darzustellen.

30 weitere AktivistInnen hielten Transparente und skandierten fast pausenlos Slogans wie „Für BiBA's Profit umgebracht – Ein fühlendes Wesen zu Pelz gemacht“und „Sie haben gelebt, geatmet so wie wir – Pelz ist ein Stück ermordetes Tier“.

Demoteilnehmerin Melanie Holzmann: „Ziel der Aktion ist es, den direkten Zusammenhang von pelzverkaufenden Modeunternehmen wie der ESCADA AG und der z.B. auf sog. „Pelzfarmen“ erzeugten Gewalt gegen Tiere sichtbar zu machen.“

Seit dem 13. Oktober 2007 läuft eine globale Kampagne gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG. Tierbefreiungs- und Tierrechtsgruppen aus der ganzen Welt organisieren seither Demonstrationen und andere Proteste, wie Aktionen zivilen Ungehorsams oder spektakuläre Kunstaktionen. Das Aktionswochenende fand insbesondere gegen das Unternehmen BiBA statt, welches in den letzten Jahren immer wieder durch den Verkauf von Kleidung mit Pelzbesätzen auffiel. Ziel der Kampagne ist es, das Unternehmen ESCADA dazu zu bewegen, vollumfänglich und unbefristet aus dem Handel mit Echthaarfellen auszusteigen. Dies bezieht sich ebenfalls auf die Tochterfirmen apriori, BiBA, cavita und Laurèl. Melanie Holzmann hierzu: „Da diese Unternehmen nicht an Transparenz und Aufklärung über die Herkunft ihrer Waren interessiert sind, wollen wir diese notwendige Arbeit übernehmen. Pelz ist untrennbar mit der Ausbeutung und Tötung von Tieren verbunden. Wer Pelz kauft oder verkauft, gibt diese Gewalt, der weltweit jährlich über 50 Millionen Tiere zum Opfer fallen, in Auftrag. Wer vom Handel mit Produkten, für die Tiere ausgebeutet und ermordet werden, profitiert, muss mit Protesten rechnen.“ Diese einfache Botschaft sollte den PassantInnen in der Hamburger Innenstadt vermittelt werden.

Gleichzeitig fanden Aktionen in Berlin, Dortmund, Bielefeld, Warschau (Polen), Minneapolis (USA), Luzern (Schweiz) und vielen anderen Städten statt.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

ESCADA Campaign - Global Network Against the Fur Industry

Melanie Holzmann


Weitere Informationen zur Kampagne und Aktionsberichte aus anderen Städten in Deutschland und weltweit finden Sie auf der Webseite www.escada-campaign.org

Seit dem 13. Oktober 2007 läuft eine globale Kampagne gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG. Tierbefreiungs- und Tierrechtsgruppen aus der ganzen Welt organisieren seither Demonstration und andere Proteste, wie Aktionen zivilen Ungehorsams oder spekatkuläre Kunstaktionen. U.a. fanden bereits Aktionen in Irland, Großbritanien, Estland, Israel, Österreich, Spanien, Frankreich, Belgien, sowie den Niederlanden, den USA und der Schweiz statt. Ziel der Kampagne ist es, das Unternehmen ESCADA dazu zu bewegen, vollumfänglich und unbefristet aus dem Handel mit Echthaarfellen auszusteigen. Dies bezieht sich ebenfalls auf die Tochterfirmen apriori, BiBA, cavita und Laurèl.

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