01.02.2008 - 16:25 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Public Sector Gipfel in Berlin: Doppik, eGovernment, Public Private Partnerships und zentrale Dienste im Fokus
Pressemitteilung von: econique
Am 4./5. Juni lädt das Elitenetzwerk econique leitende Verwaltungsmanager zum Public Sector Gipfel nach Berlin, um mit Kollegen, Wissenschaftlern und Beratern erfolgreiche Strategien für mehr Effizienz und Qualität öffentlicher Verwaltungen auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch nur auf Einladung und nur für Leitungskräfte möglich. Die Veranstalter bieten Vorträge, Kaminrunden und Einzelgespräche. Das Besondere: Alle Teilnehmer erhalten ein jeweils auf ihre Interessen individuell abgestimmtes Programm, um einen effizienten Wissenstransfer zu garantieren. Inhaltlich widmet sich ein Forum den Themen Government Efficiency, eGovernment und Public Private Partnerships (PPP). Parallel findet ein Doppikgipfel mit hochkarätigen Referenten und aktuellen Best Practices statt.
Das Vortragsprogramm belegt mit eindrucksvollen Fallbeispielen, wie effizientes Verwaltungshandeln aussehen kann. Die Key Note zum Thema Verwaltungsmodernisierung hält Peter Altmaier, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Udo Rienaß, Senatsdirigent der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, präsentiert die virtuellen Bürgerdienste der Hauptstadt und zeigt, dass Berlin auf dem Weg zum Online-Bürgeramt ist. Das erfolgreiche eGovernment-Konzept des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt IT-Referatsleiter René Böcker. Sven Thomsen, Leiter des Referats Systemdatenschutz beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein referiert zu Infrastruktur- und Sicherheitsstandards. In seinem Vortrag empfiehlt er CoBIT als IT-Prozessmodell und ITIL (IT Infrastructure Library) als Grundlage des IT Service Managements. Ein erfolgreiches PPP-Projekt zum Aufbau eines neuen Bürgerbüros stellt Dr. Bernd M. Schmitt vor. Der Oberverwaltungsrat der Stadt Würzburg beschreibt die europaweite Ausschreibung im wettbewerblichen Dialog sowie Vertragsgestaltung und Umsetzung des Projekts. Zu den aktuell spannendsten PPP-Projekten zählt das Betreibermodell der A8 zwischen Augsburg und München. Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Südbayern, gibt Einblicke in das Vergabeverfahren und die Grundzüge des Konzessionsvertrags. Der einheitlichen Behördenrufnummer 115 widmet sich Prof. Dr. Walter Gora, Regionalbeauftragter Rhein-Main für das Projekt 115 beim Hessischen Innenministerium.
Der parallele Doppik-Kongress wird von Dr. Ulrich Keilmann eröffnet. Der Referatsleiter im rheinland-pfälzischen Ministerium der Finanzen beschreibt den pragmatischen Weg seines Bundeslandes zur Optimierung der Steuerung. Er stellt das Budgetrecht des Parlaments der outputorientierten Steuerung via Produkthaushalt gegenüber und nennt sieben gute Gründe für das Modell des Leistungsauftrags. Über die Doppik Einführung in Heidelberg informiert der Stadtkämmerer Hans-Jürgen Heiß. Er verdeutlicht Ziele und Inhalte einer ergebnisorientierten finanzwirtschaftlichen Steuerung nach dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht und beschreibt insbesondere das Steuern mit Zielvereinbarungen im produktorientierten budgetierten Haushalt. Die positiven Auswirkungen der Doppik auf die Effizienz der internen Organisation umschreibt Regierungsdirektor a.D. und Fachjournalist Wilhelm Kruth. Der Verwaltungsprofi sieht gute Chancen, über die Definition erreichbarer Effizienzziele, eine Produkt- und Leistungsorientierung sowie eine verbesserte Kosten- und Leistungstransparenz im Personaleinsatzmanagement eine ähnlich hohe Effizienz zu erreichen wie in der freien Wirtschaft. Susanne Weishaar, Stadtkämmerin der Stadt Pforzheim, legt den Fokus auf das Vertragsmanagement, das den Anforderungen an die Doppik gerecht werden muss, da die meisten Verträge bilanziell relevant sind. Auch hier ist die Organisation positiv gefordert, weil die Anforderungen an Klarheit, Transparenz und Systematisierung steigen. Die Chancen von Doppik für die Haushaltssanierung in Gelsenkirchen betont Stadtkämmerer Lars Martin Klieve und berichtet von ersten positiven Erfahrungen in der Praxis. Das nordrhein-westfälische Modellprojekt Gesamtabschluss präsentiert Johannes Winkel, Leiter der Abteilung Kommunale Angelegenheiten im Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Winkel betont die Bedeutung der kommunalen Ausgliederungen in Relation zu den Kernhaushalten und stellt Ziele, Organisation, Methodik und Verfahren des Projekts vor.
Den abschließenden Vortrag des Public Sector Gipfels zum Thema Shared Service Center in der Bundesverwaltung steuert Dr. Thomas Dress bei, Vizepräsident des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV). Die Zentralisierung und Automatisierung von Diensten mit Hilfe von IT ist eine zwingende Voraussetzung der Verwaltungsmodernisierung. Dr. Dress erklärt die Rolle des BADV als zentraler Dienstleister der Bundesfinanzverwaltung und beschreibt das Change Management auf dem Weg dorthin. Schließlich zeichnet er künftige Perspektiven für zentrale Dienstleister in der Verwaltung.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
econique – Kommunikationskanäle für Entscheider
Kristin Keller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
econique summits GmbH & Co KG
Heilbronner Straße 10
D-10711 Berlin
Tel +49 30 80 20 80 4 - 43
Fax +49 30 80 20 80 4 - 30

www.econique.com
econique bietet Entscheidungsträgern und Beratern der höchsten Ebenen aus Wirtschaft und Staat exklusive Diskussionsforen für strategische Fragen.
Das Unternehmen veranstaltet zeiteffektive Business Briefings für CxOs bei maximaler Interaktion in Form von Diskussionsrunden, Seminaren und Einzelgesprächen. Im Rahmen eines strategischen Themenkomplexes bringt econique die wichtigen Entscheider, Multiplikatoren, Wissensträger und Berater persönlich zusammen. Die Teilnahme an den geschlossenen Gipfelveranstaltungen ist nur auf Einladung möglich.
Auf diese Art haben sich stetig wachsende Elitenetzwerke gebildet, die den informellen Austausch von Strategien, Konzepten, Methoden und Hintergrundinformationen ermöglichen.
Mit einer aktuellen Produktion von rund 25 Gipfelkonferenzen pro Jahr ist econique ein führender unabhängiger Veranstalter von Entscheiderdialogen im deutschsprachigen Raum.
Das Vortragsprogramm belegt mit eindrucksvollen Fallbeispielen, wie effizientes Verwaltungshandeln aussehen kann. Die Key Note zum Thema Verwaltungsmodernisierung hält Peter Altmaier, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Udo Rienaß, Senatsdirigent der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, präsentiert die virtuellen Bürgerdienste der Hauptstadt und zeigt, dass Berlin auf dem Weg zum Online-Bürgeramt ist. Das erfolgreiche eGovernment-Konzept des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt IT-Referatsleiter René Böcker. Sven Thomsen, Leiter des Referats Systemdatenschutz beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein referiert zu Infrastruktur- und Sicherheitsstandards. In seinem Vortrag empfiehlt er CoBIT als IT-Prozessmodell und ITIL (IT Infrastructure Library) als Grundlage des IT Service Managements. Ein erfolgreiches PPP-Projekt zum Aufbau eines neuen Bürgerbüros stellt Dr. Bernd M. Schmitt vor. Der Oberverwaltungsrat der Stadt Würzburg beschreibt die europaweite Ausschreibung im wettbewerblichen Dialog sowie Vertragsgestaltung und Umsetzung des Projekts. Zu den aktuell spannendsten PPP-Projekten zählt das Betreibermodell der A8 zwischen Augsburg und München. Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Südbayern, gibt Einblicke in das Vergabeverfahren und die Grundzüge des Konzessionsvertrags. Der einheitlichen Behördenrufnummer 115 widmet sich Prof. Dr. Walter Gora, Regionalbeauftragter Rhein-Main für das Projekt 115 beim Hessischen Innenministerium.
Der parallele Doppik-Kongress wird von Dr. Ulrich Keilmann eröffnet. Der Referatsleiter im rheinland-pfälzischen Ministerium der Finanzen beschreibt den pragmatischen Weg seines Bundeslandes zur Optimierung der Steuerung. Er stellt das Budgetrecht des Parlaments der outputorientierten Steuerung via Produkthaushalt gegenüber und nennt sieben gute Gründe für das Modell des Leistungsauftrags. Über die Doppik Einführung in Heidelberg informiert der Stadtkämmerer Hans-Jürgen Heiß. Er verdeutlicht Ziele und Inhalte einer ergebnisorientierten finanzwirtschaftlichen Steuerung nach dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht und beschreibt insbesondere das Steuern mit Zielvereinbarungen im produktorientierten budgetierten Haushalt. Die positiven Auswirkungen der Doppik auf die Effizienz der internen Organisation umschreibt Regierungsdirektor a.D. und Fachjournalist Wilhelm Kruth. Der Verwaltungsprofi sieht gute Chancen, über die Definition erreichbarer Effizienzziele, eine Produkt- und Leistungsorientierung sowie eine verbesserte Kosten- und Leistungstransparenz im Personaleinsatzmanagement eine ähnlich hohe Effizienz zu erreichen wie in der freien Wirtschaft. Susanne Weishaar, Stadtkämmerin der Stadt Pforzheim, legt den Fokus auf das Vertragsmanagement, das den Anforderungen an die Doppik gerecht werden muss, da die meisten Verträge bilanziell relevant sind. Auch hier ist die Organisation positiv gefordert, weil die Anforderungen an Klarheit, Transparenz und Systematisierung steigen. Die Chancen von Doppik für die Haushaltssanierung in Gelsenkirchen betont Stadtkämmerer Lars Martin Klieve und berichtet von ersten positiven Erfahrungen in der Praxis. Das nordrhein-westfälische Modellprojekt Gesamtabschluss präsentiert Johannes Winkel, Leiter der Abteilung Kommunale Angelegenheiten im Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Winkel betont die Bedeutung der kommunalen Ausgliederungen in Relation zu den Kernhaushalten und stellt Ziele, Organisation, Methodik und Verfahren des Projekts vor.
Den abschließenden Vortrag des Public Sector Gipfels zum Thema Shared Service Center in der Bundesverwaltung steuert Dr. Thomas Dress bei, Vizepräsident des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV). Die Zentralisierung und Automatisierung von Diensten mit Hilfe von IT ist eine zwingende Voraussetzung der Verwaltungsmodernisierung. Dr. Dress erklärt die Rolle des BADV als zentraler Dienstleister der Bundesfinanzverwaltung und beschreibt das Change Management auf dem Weg dorthin. Schließlich zeichnet er künftige Perspektiven für zentrale Dienstleister in der Verwaltung.
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