31.01.2008 - 21:07 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Subprime Krise erreicht den Mittelstand
Pressemitteilung von: MAR-Rating GmbHPR Agentur: Presseabteilung der MAR-Rating GmbH
Münster/Westfalen, 31.01.2008 - Die Aktienkurse haben in den letzten Wochen eine wahre Berg- und Talfahrt hinter sich gebracht. Nach Tagen fallender Kurse scheint nun eine gewisse Stabilität auf niedrigerem Niveau eingestellt zu haben. Das heißt nicht, dass die Folgen bereits überstanden sind. Einige Marktbereiche wie zum Beispiel der Geldmarkt und der Markt für strukturierte Produkte haben sich noch nicht wieder normalisiert. Nach wie vor müssen die EZB und andere Notenbanken den Geldmarkt im Auge behalten. Auch wenn es Anzeichen für eine leichte Entspannung gibt – noch ist nicht abzusehen, wann die Märkte wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen.
Die Banken müssen sich unangenehme Fragen stellen wie z.B., welche Fehler wurden gemacht? Das reicht von den Kreditvergabe- bis hin zu internen Risikomanagementstandards, die nicht gegriffen haben. Viele Banken sind Risiken in einem Umfang eingegangen, die sie nicht beherrscht haben. Die Folgen sind bekannt. Dies zeigt auch der Fall der Societe Generale.
Aus dem Kreis der Zentralbanken wurde bereits vor Monaten darauf hingewiesen, dass manche Risiken nicht richtig bepreist waren. Die rasche Expansion des Subprime-Marktes und seine Auswüchse waren ein klares Indiz für eine Überhitzung und einen überzogenen „search for yield“.
Deshalb ist zu fragen: Welche Schlussfolgerungen haben die einzelnen Marktteilnehmer daraus gezogen? Einige Banken haben weitergemacht, manch eine Bank hat das Neugeschäft mit diesen Produkten eingestellt. Völlig ausgestiegen ist wohl kaum jemand. Für alle Marktteilnehmer war wohl überraschend, dass die Probleme von der Liquidität her aufbrachen. Von daher ist dem Liquiditätsmanagement in Zukunft eine noch größere Bedeutung beizumessen.
Dass am Markt Risiken nun neu bewertet und auch neu kalkuliert werden, ist positiv und war im Grundsatz lange überfällig. Als Folge werden die Banken die Kreditvergabe weiter verteuern, um die Risiken möglichst adäquat zu bepreisen. Dies gilt gerade für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen.
Aber wie so oft, liegt in der Krise auch eine Chance. Die kleinen und vor allem die mittelständischen Unternehmen in Deutschland benötigen aufgrund der heutigen Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Marktumfeldes und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Subprime Krise mehr denn je zuverlässige Bewertungsmaßstäbe ihrer Zukunftsfähigkeit, um auch weiterhin im Wettbewerb bestehen zu können. Banken werden durch Basel II verpflichtet, im Vorfeld einer Kreditentscheidung die Bonität eines Kreditnehmers zu bestimmen. Lieferanten ermitteln die Bonität ihrer Kunden, um drohenden Zahlungsausfällen vorzubeugen. Potenzielle Nachfolger und Eigenkapitalgeber wägen anhand der Bonität das Risiko alternativer Investitionsmöglichkeiten ab.
Eine gute Bonität, als Ausdruck von Zuverlässigkeit, ist ein entscheidendes Instrument zur erfolgreichen Umsetzung selbst gesteckter Unternehmensziele. Das Wissen um die eigene Bonität sowie die Möglichkeit diese zu beeinflussen, ist heute von existenzieller Bedeutung. Ein zuverlässiges Instrumentarium um derartige Informationsdefizite abzubauen, Risiken zu minimieren und Finanzierungen sowie Konditionen zu sichern, stellt in diesem Zusammenhang ein externes und unabhängiges Rating dar.
Eine derartige externe Rating-Zertifizierung eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, mit der Bank oder anderen alternativen Kapitalgebern über die Zinskonditionen zu verhandeln. Der Unternehmer verschafft sich damit ein wirksames Alleinstellungsmerkmal, das in der Kommunikation nach innen und außen effizient einsetzbar ist. Ein externes Rating zeigt, wo das Unternehmen steht und bildet die Basis für weitreichende strategische Entscheidungen - insbesondere auch im Finanzierungsprozess. Zudem ebnen externe Ratings dem Unternehmen den Zugang zu Kapitalmärkten, indem sie den Kapitalgebern und Investoren notwendige Informationen über die Leistungsfähigkeit und Potenziale des Unternehmens verschaffen. Eine unabhängige Ratinganalyse ist somit als Schlüssel-instrument zur Erschließung alternativer Finanzierungsquellen eine conditio sine qua non.
Neben den Banken haben aber auch andere Anspruchsgruppen Interesse daran, die Bonität von Geschäftspartnern kennen zu lernen und klare Aussagen über deren Zukunftsfähigkeit zu erhalten. Auch hier hilft das externe Rating Informationsdefizite ab- und Vertrauen aufzubauen, wie z.B. im Rahmen von Lieferantengesprächen als Argument zur Aufrechterhaltung der Lieferbereitschaft oder zur Verbesserung der Einkaufskonditionen. Zudem eignet sich das externe Rating zur Präsentation der Bonität des Unternehmens gegenüber Banken, Kapitalgebern und Investoren sowie Auskunfteien u.a.
Wachstumsorientierte Unternehmen, die den tieferen Sinn sowie die weitreichenden Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten externen Ratings bereits heute schon verstanden haben, konnten ihre Kreditkonditionen bei Banken verbessern und nutzen darüber hinaus das externe Rating als Marketinginstrument zu Gewinnung von Neukunden, zur Sicherung und Festigung bestehender Kunden- und Geschäftsbeziehungen und nicht zuletzt zur Motivation ihrer Mitarbeiter.
Unternehmen, die die Chancen eines professionellen externen Ratings nicht erkennen laufen Gefahr, die gesparten Ratingkosten an anderer Stelle doppelt und dreifach wieder zu verlieren bzw. einzubüßen, denn wenn Risiken nicht klar quantifizierbar sind, fordert der Markt zum Ausgleich Preisaufschläge.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
MAR-Rating GmbH
Agentur für Rating
Linus-Pauling-Weg 8
48155 Münster
Tel.: 0251 – 7035 – 550
Fax: 0251 – 7035 – 560
Ansprechpartner: Thomas Hülshorst/Manfred Lingnau
www.mar.rating.de
Über MAR-Rating GmbH:
Die MAR-Rating GmbH versteht sich als unabhängige Ratingagentur und bietet auf Grundlage der bestehenden Infrastruktur ein umfangreiches Spektrum an Ratingverfahren, speziellen Erfolgstools und erstklassigen Zertifizierungen (Rating-Certified-Entrepreneur) für mittelständische Unternehmen. Mit dem Rating-Experten Dr. Oliver Everling verfügt MAR über einen sehr renommierten Gesellschafterhintergrund.
Um den kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Transparenz von Unternehmen gerecht zu werden verfügt MAR über passende Ratingverfahren. Je nachdem wie hoch der Informations- und Analysebedarf ist, bietet die MAR-Rating GmbH unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Unternehmensrating, Finanz- und Risikomanagement sowie Lagerbewertung an.
Neben den Ratings die von Unternehmen(KMU) z.B. für die eigene Finanzierung, den Aufbau von Geschäftsbeziehungen oder für interne Zwecke eingesetzt werden, verfügt MAR über weitere branchen- und zielgruppenspezifische Verfahren sowie spezielle, auf die Bedürfnisse von Kapitalgebern und Investoren zugeschnittenen Ratingverfahren und Lösungen. Hier arbeite die MAR mit namhaften Adressen zusammen und erstellt programmspezifische Ratings (MittRate Solution SIR - Special Investors Rating). Diese dienen, anders als z.B. ein Unternehmensrating (MittRate KMU, MittRate StarUp), ausschließlich dem Kapitalgeber zur Risikobeurteilung.
Die Verfahren der MAR stelle sowohl für Kapitalgeber und Investoren, als auch für den Unternehmer selbst, ein zuverlässiges Instrumentarium zur Beurteilung und Realisierung der Wachstumspotenziale des Unternehmens dar.
Über ein leistungsfähiges Netzwerk hat die MAR-Rating GmbH Zugang zu verschiedenen Anbietern moderner Finanzierungsinstrumente, wie etwa Mezzanine-Kapital, Private Equity, Factoring, Wareneinkaufs- und Projektfinanzierung.
Die Banken müssen sich unangenehme Fragen stellen wie z.B., welche Fehler wurden gemacht? Das reicht von den Kreditvergabe- bis hin zu internen Risikomanagementstandards, die nicht gegriffen haben. Viele Banken sind Risiken in einem Umfang eingegangen, die sie nicht beherrscht haben. Die Folgen sind bekannt. Dies zeigt auch der Fall der Societe Generale.
Aus dem Kreis der Zentralbanken wurde bereits vor Monaten darauf hingewiesen, dass manche Risiken nicht richtig bepreist waren. Die rasche Expansion des Subprime-Marktes und seine Auswüchse waren ein klares Indiz für eine Überhitzung und einen überzogenen „search for yield“.
Deshalb ist zu fragen: Welche Schlussfolgerungen haben die einzelnen Marktteilnehmer daraus gezogen? Einige Banken haben weitergemacht, manch eine Bank hat das Neugeschäft mit diesen Produkten eingestellt. Völlig ausgestiegen ist wohl kaum jemand. Für alle Marktteilnehmer war wohl überraschend, dass die Probleme von der Liquidität her aufbrachen. Von daher ist dem Liquiditätsmanagement in Zukunft eine noch größere Bedeutung beizumessen.
Dass am Markt Risiken nun neu bewertet und auch neu kalkuliert werden, ist positiv und war im Grundsatz lange überfällig. Als Folge werden die Banken die Kreditvergabe weiter verteuern, um die Risiken möglichst adäquat zu bepreisen. Dies gilt gerade für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen.
Aber wie so oft, liegt in der Krise auch eine Chance. Die kleinen und vor allem die mittelständischen Unternehmen in Deutschland benötigen aufgrund der heutigen Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Marktumfeldes und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Subprime Krise mehr denn je zuverlässige Bewertungsmaßstäbe ihrer Zukunftsfähigkeit, um auch weiterhin im Wettbewerb bestehen zu können. Banken werden durch Basel II verpflichtet, im Vorfeld einer Kreditentscheidung die Bonität eines Kreditnehmers zu bestimmen. Lieferanten ermitteln die Bonität ihrer Kunden, um drohenden Zahlungsausfällen vorzubeugen. Potenzielle Nachfolger und Eigenkapitalgeber wägen anhand der Bonität das Risiko alternativer Investitionsmöglichkeiten ab.
Eine gute Bonität, als Ausdruck von Zuverlässigkeit, ist ein entscheidendes Instrument zur erfolgreichen Umsetzung selbst gesteckter Unternehmensziele. Das Wissen um die eigene Bonität sowie die Möglichkeit diese zu beeinflussen, ist heute von existenzieller Bedeutung. Ein zuverlässiges Instrumentarium um derartige Informationsdefizite abzubauen, Risiken zu minimieren und Finanzierungen sowie Konditionen zu sichern, stellt in diesem Zusammenhang ein externes und unabhängiges Rating dar.
Eine derartige externe Rating-Zertifizierung eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, mit der Bank oder anderen alternativen Kapitalgebern über die Zinskonditionen zu verhandeln. Der Unternehmer verschafft sich damit ein wirksames Alleinstellungsmerkmal, das in der Kommunikation nach innen und außen effizient einsetzbar ist. Ein externes Rating zeigt, wo das Unternehmen steht und bildet die Basis für weitreichende strategische Entscheidungen - insbesondere auch im Finanzierungsprozess. Zudem ebnen externe Ratings dem Unternehmen den Zugang zu Kapitalmärkten, indem sie den Kapitalgebern und Investoren notwendige Informationen über die Leistungsfähigkeit und Potenziale des Unternehmens verschaffen. Eine unabhängige Ratinganalyse ist somit als Schlüssel-instrument zur Erschließung alternativer Finanzierungsquellen eine conditio sine qua non.
Neben den Banken haben aber auch andere Anspruchsgruppen Interesse daran, die Bonität von Geschäftspartnern kennen zu lernen und klare Aussagen über deren Zukunftsfähigkeit zu erhalten. Auch hier hilft das externe Rating Informationsdefizite ab- und Vertrauen aufzubauen, wie z.B. im Rahmen von Lieferantengesprächen als Argument zur Aufrechterhaltung der Lieferbereitschaft oder zur Verbesserung der Einkaufskonditionen. Zudem eignet sich das externe Rating zur Präsentation der Bonität des Unternehmens gegenüber Banken, Kapitalgebern und Investoren sowie Auskunfteien u.a.
Wachstumsorientierte Unternehmen, die den tieferen Sinn sowie die weitreichenden Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten externen Ratings bereits heute schon verstanden haben, konnten ihre Kreditkonditionen bei Banken verbessern und nutzen darüber hinaus das externe Rating als Marketinginstrument zu Gewinnung von Neukunden, zur Sicherung und Festigung bestehender Kunden- und Geschäftsbeziehungen und nicht zuletzt zur Motivation ihrer Mitarbeiter.
Unternehmen, die die Chancen eines professionellen externen Ratings nicht erkennen laufen Gefahr, die gesparten Ratingkosten an anderer Stelle doppelt und dreifach wieder zu verlieren bzw. einzubüßen, denn wenn Risiken nicht klar quantifizierbar sind, fordert der Markt zum Ausgleich Preisaufschläge.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Um den kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Transparenz von Unternehmen gerecht zu werden verfügt MAR über passende Ratingverfahren. Je nachdem wie hoch der Informations- und Analysebedarf ist, bietet die MAR-Rating GmbH unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Unternehmensrating, Finanz- und Risikomanagement sowie Lagerbewertung an.
Neben den Ratings die von Unternehmen(KMU) z.B. für die eigene Finanzierung, den Aufbau von Geschäftsbeziehungen oder für interne Zwecke eingesetzt werden, verfügt MAR über weitere branchen- und zielgruppenspezifische Verfahren sowie spezielle, auf die Bedürfnisse von Kapitalgebern und Investoren zugeschnittenen Ratingverfahren und Lösungen. Hier arbeite die MAR mit namhaften Adressen zusammen und erstellt programmspezifische Ratings (MittRate Solution SIR - Special Investors Rating). Diese dienen, anders als z.B. ein Unternehmensrating (MittRate KMU, MittRate StarUp), ausschließlich dem Kapitalgeber zur Risikobeurteilung.
Die Verfahren der MAR stelle sowohl für Kapitalgeber und Investoren, als auch für den Unternehmer selbst, ein zuverlässiges Instrumentarium zur Beurteilung und Realisierung der Wachstumspotenziale des Unternehmens dar.
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