(openPR) Der Nutzen der Früherkennung per Computer Tomograhie (CT) steht in mehreren Ländern und auch in Deutschland mittlerweile auf dem Prüfstand wissenschaftlicher Studien. Denn es ist unklar, ob die Sterblichkeit von Rauchern an Lungenkrebs durch CT-Reihenuntersuchungen reduziert werden kann. Die Klärung dieser Frage drängt, weil die Untersuchung mit einer Strahlenexposition verbunden ist.
Doch gleichzeitig erproben die Radiologen, ob sich auch die Magnetresonanz-Tomographie, die nicht mit ionisierenden Strahlen arbeitet, zur Diagnostik von Lungenerkrankungen eignet. Das Lungengewebe ist jedoch aufgrund seiner "Luftigkeit" kein idealer Kandidat für die kurz MRT genannte Methode. Gleichwohl hat sich die MRT bei der Beurteilung des Stadiums (Staging) eines Lungenkarzinoms dem CT bereits als annähernd ebenbürtig erwiesen. Ebenso setzen die Radiologen die Methode ein, um zu überprüfen, ob ein kleinzelliges Bronchialkarzinom auf eine Chemotherapie anspricht.
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