24.01.2008 - 17:54 - Politik, Recht & Gesellschaft

NRW-Semesterticket: Liberal geführter Düsseldorfer AStA als landesweiter Vorreiter

Pressemitteilung von: Liberale Hochschulgruppen NRW (LHG)
Der AStA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat am heutigen Donnerstag bei einem gemeinsamen Presseempfang mit der Rheinbahn den Vertrag für ein NRW-weites Semesterticket unterzeichnet. Damit setzt die Studierendenvertretung unter der Führung der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) ein zentrales Wahlversprechen aus dem vergangenen Jahr um. Zu einem Mehrpreis von nur 33,60 Euro/Semester werden die 16900 Studierenden der Düsseldorfer Universität bereits ab April diesen Jahres sämtliche Busse, Strassen- und U-Bahnen sowie Züge (Außer ICE und IC) in NRW ohne Zusatzticket benutzen können. Damit ist der Uni-AStA der Landeshauptstadt Vorreiter für ganz Nordrhein-Westfalen, wo andere ASten ähnliche Modelle in Planung haben.

Der LHG-Landesvorsitzende, Rainer Matheisen, zugleich AStA-Vorsitzender in Düsseldorf, freut sich: "Dies ist ein großartiger Tag für die Studierenden der Heinrich-Heine-Universität, aber auch für alle nachfolgenden Studierendengenerationen hier in Düsseldorf. Erstmals in der nordrhein-westfälischen Geschichte ermöglicht ein Uni-AStA für weniger als 6 Euro Mehrpreis im Monat freie Fahrt mit Bus und Bahn durchs ganze Land. Das ist etwa soviel, wie bislang nur ein einziges Anschlussticket nach Köln kostete. Damit ermöglichen wir nicht nur den finanziell schwächeren Studierenden mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Hochschule durch eine günstige Anfahrt zur Uni. Sondern bieten auch noch einen attraktiven Anreiz, das Auto stehen zu lassen und damit aktiv etwas gegen Klimawandel und Feinstaubproblematik zu tun. Ich bin mir sicher, dass viele Studierendenvertretungen in NRW bald dem Düsseldorfer Beispiel folgen werden. "

Der AStA der Universität Düsseldorf setzt mit der Einführung des NRW-Tickets auch liberale Forderungen nach mehr Wahlfreiheit zwischen den Hochschulen um. "Wer Mobilität fordert, muss auch Mobilität fördern", sagte Matheisen heute in Düsseldorf. "Beschlüsse für mehr Hochschulfreiheit sind oftmals nur Theorie, wenn man nicht die sozialen Rahmenbedingungen dafür schafft. Wer keine reichen Eltern hat, kann sich vom Bafög oder schlecht bezahlten Nebenjobs nicht die hohen Mieten in einer Großstadt wie Düsseldorf leisten. Deshalb ist ein NRW-Ticket Grundbedingung für einen fairen Wettbewerb zwischen den Hochschulen. Ich möchte, dass jeder sich seine Hochschule nach seinen individuellen Neigungen aussuchen kann und nicht nach seinem Geldbeutel."

Außerdem sieht Matheisen den Hochschulstandort Düsseldorf durch das NRW-Ticket erheblich gestärkt: "Die Uni hat in den letzten Jahren tausende von Studierenden verloren. Wir wollen als Liberale im AStA aber nicht nur über die verbesserungsbedürftigen Studienbedingungen meckern. Sondern wir werden aktiv alles dafür tun, dass die Heinrich-Heine-Universität zu einer der drei beliebtesten Universitäten in NRW wird. Neben Lehre und Forschung sind dabei auch die Rahmenbedingungen und das Serviceangebot ein wichtiges Entscheidungskriterium. Hier ist ein NRW-weites Semesterticket unser studentischer Beitrag für einen Düsseldorfer Spitzenplatz in der nordrhein-westfälischen Hochschullandschaft."

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

V.i.S.d.P.: Patrick L. Schunn, Tel.:0175/9553225, Mail:

LHG Landesverband NRW
Landesgeschäftsstelle
Sternstr. 44
40479 Düsseldorf

Rainer Matheisen, Landesvorsitzender, 0179-8538444

Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen NRW (LHG) besteht aus den Mitgliedsgruppen an 19 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und gehört zu den drei größten politischen Studierendenorganisationen in NRW.

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