24.01.2008 - 12:07 - Kunst & Kultur
Agdato Surient, Eine phanststische Geschichte - erzählt von Claudia Bittau
Pressemitteilung von: Claudia Bittau, Autorin
Agdato Surient heisst SOS – in Lingosal, der universellen Raumsprache.
Terroristen bedrohen den universellen Frieden und der Raumverband hat höchste Alarmstufe ausgerufen. Auch die Erde ist betroffen, denn irdische Rebellen haben sich der Bewegung angeschlossen und die Erdbewohner fürchten sogar einen Angriff besonderer Art: Von völlig unbekannten Verfahren zur Beeinflussung des freien Willens ist die Rede, und von Genmanipulation!
Trotz der Bedrohung läuft zunächst alles wie immer auf der Erde.
Doch dann wird bei Brigid etwas ganz Eigenartiges entdeckt...
Die Geschichte handelt von seltsamen Ereignissen in der Klinik, einer aussergewöhnlichen Mission und von zwei jungen Frauen, die das Schicksal zusammen geführt hat.
Denn die Legenden erwachen zu neuem Leben, als alte Prophezeiungen ihrer Erfüllung entgegen gehen!
Buchangaben:
Agdato Surient
192 Seiten, Paperback
Euro 12,50
Verlag: BoD Norderstedt
ISBN 978-3-8370-0145-7
Textauszug:
Wie lange wir schon in unserem gläsernen Gefängnis unterwegs waren, konnte ich nicht sagen. Die schrecklichen Simulationen hatten zwar aufgehört, allerdings bestand auch keine Hoffnung mehr, dass wir uns nach wie vor in der Klinik, im Simulationsraum befanden. Dass wir mittlerweile tatsächlich durch den Raum schwebten, war nicht mehr zu leugnen. Aber wir konnten atmen und uns inzwischen auch wieder verständigen. Denn wir erinnerten uns der Zeichensprache, die mit den Fingern Buchstaben, Worte und ganze Sätze formen kann.
Natürlich beichtete ich Brigid gleich, was ich mit der Verbotenen Methode entdeckt hatte und in welcher Gefahr wir seit dieser Entdeckung schwebten. Ich fühlte mich so schuldig...
...durch die Unterhaltung war uns zum wiederholten Male der Ernst unserer Lage bewusst geworden. Und nicht nur der Ernst unserer Lage.
Denn sie kroch wieder in mir hoch, die Angst davor, dass etwas Teuflisches die Erde bedrohte. Ich fühlte genau, dass die Erde in grosser Gefahr schwebte, dass sich Gewalt und Terror in einem noch nie dagewesenen Ausmaß auszubreiten drohten und ich empfand eine unsägliche Wut. In demselben Moment, als mir all das deutlicher denn je vor Augen stand, ruckelte und schuckelte unser Beförderungsmittel, genauso, als würde es die Geschwindigkeit reduzieren (hatte es überhaupt eine gehabt?) und jemand mit ungeheurer Kraft auf unsichtbare Bremsen treten. Kurz darauf spürten wir einen dumpfen Aufprall, es klirrte – und wir waren frei. Die durchsichtige Hülle war ganz einfach von uns abgefallen und lag zerbrochen um uns herum auf dem Boden.
Nachdem sich der erste Schreck gelegt hatte begutachteten wir uns, tasteten uns gegenseitig ab um zu prüfen, ob wir nach dieser langen Reise (war es überhaupt eine lange Reise gewesen?) auch unversehrt gelandet waren. Doch alles war heil geblieben und wir konnten sogar ohne Beschwerden atmen.
Die Luft war gut auf diesem Planeten – ein Planet, ähnlich unserer Erde. Allerdings alles in ein nebliges, rosafarbenes Licht gehüllt das in unseren Augen brannte und wir blinzeln mussten. Wie durch einen Schleier konnten wir aber Berge in der Ferne erkennen, schwarzblaue Berge, deren Spitzen durch das rosafarbene Licht violett schimmerten. Und davor lag eine weite Ebene, kahl und ebenfalls gehüllt in dieses fremde Licht.
Jedenfalls gab es Sauerstoff auf dem Planeten. Oder etwas Ähnliches, das wir problemlos einatmen konnten. Und wo es Sauerstoff gibt, sagen die Raumforscher, da gibt es auch Wasser. Und vielleicht würden wir auf jemanden treffen, der uns weiterhelfen kann.
„Ob es hier Lebewesen gibt?“ Brigid sprach meine Gedanken aus.
„Kann schon sein“ antwortete ich. „Hoffen wir nur, dass sie friedlich sind und uns Menschen gut gesonnen.“
„Hm, ja, es könnte aber auch ein Stützpunkt der Rebellen sein, auf den sie uns verfrachtet haben. Jedenfalls sollten wir hier nicht Wurzeln schlagen, sondern uns ein bisschen umsehen. Vor allen Dingen eine Quelle oder sowas suchen. Ich habe Durst.“
„Und Hunger, das war ja so praktisch, in unserem Gefährt. Da habe ich nichts von alldem gespürt.“ Dabei meldete sich mein Magen mit einem geräuschvollen Knurren.
„Ja, aber jetzt sind wir auf uns alleine gestellt. Machen wir uns also auf den Weg.“ Brigid trippelte unruhig von einem Bein auf´s andere. Wie ein Rennpferd vor dem Start.
Ich nickte zur Bestätigung und so marschierten wir los, einfach der Nase nach ließen wir unsere Füße den Weg finden.
Etwas mulmig war uns schon, das muss ich gestehen. Denn weder Brigid noch ich waren weitgereist und völlig unerfahren im Erforschen anderer Planeten. Alles, was wir darüber wussten, hatten wir in der Schule gelernt oder in Filmen gesehen.
So setzten wir also eher zögernd einen Fuß vor den anderen und schauten uns ängstlich immer wieder nach allen Seiten um.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Claudia Bittau
Apartado de Correos 36
E – 35200 Telde / Gran Canaria
Tel.: 0034 – 639 033 721
email:
www.claudia-bittau.com
Autorenportrait:
Claudia Bittau ist Jahrgang 1952 und ihre Kindheit auf dem Lande war, wie damals vielerorts alltäglich, vom Geschichten-Erzählen geprägt. Märchen und Legenden übten eine ungeheure Faszination auf sie aus und so begann sie sehr früh damit, eigene (märchenhafte) Geschichten zu erfinden.
Das Hobby „Erzählen“ wurde aber erst in den 90er Jahren zum Beruf, als sie mit Schreiben begann – zunächst Publikationen in Fachzeitschriften, dann Kochbücher und phantastische Geschichten.
Claudia Bittau lebt als Autorin und Seminarleiterin auf Gran Canaria und vermittelt in ihren Workshops, wie man kreativ Geschichten erzählen, erfinden und aufschreiben kann.
Autoren-Homepage: www.claudia-bittau.com
Terroristen bedrohen den universellen Frieden und der Raumverband hat höchste Alarmstufe ausgerufen. Auch die Erde ist betroffen, denn irdische Rebellen haben sich der Bewegung angeschlossen und die Erdbewohner fürchten sogar einen Angriff besonderer Art: Von völlig unbekannten Verfahren zur Beeinflussung des freien Willens ist die Rede, und von Genmanipulation!
Trotz der Bedrohung läuft zunächst alles wie immer auf der Erde.
Doch dann wird bei Brigid etwas ganz Eigenartiges entdeckt...
Die Geschichte handelt von seltsamen Ereignissen in der Klinik, einer aussergewöhnlichen Mission und von zwei jungen Frauen, die das Schicksal zusammen geführt hat.
Denn die Legenden erwachen zu neuem Leben, als alte Prophezeiungen ihrer Erfüllung entgegen gehen!
Buchangaben:
Agdato Surient
192 Seiten, Paperback
Euro 12,50
Verlag: BoD Norderstedt
ISBN 978-3-8370-0145-7
Textauszug:
Wie lange wir schon in unserem gläsernen Gefängnis unterwegs waren, konnte ich nicht sagen. Die schrecklichen Simulationen hatten zwar aufgehört, allerdings bestand auch keine Hoffnung mehr, dass wir uns nach wie vor in der Klinik, im Simulationsraum befanden. Dass wir mittlerweile tatsächlich durch den Raum schwebten, war nicht mehr zu leugnen. Aber wir konnten atmen und uns inzwischen auch wieder verständigen. Denn wir erinnerten uns der Zeichensprache, die mit den Fingern Buchstaben, Worte und ganze Sätze formen kann.
Natürlich beichtete ich Brigid gleich, was ich mit der Verbotenen Methode entdeckt hatte und in welcher Gefahr wir seit dieser Entdeckung schwebten. Ich fühlte mich so schuldig...
...durch die Unterhaltung war uns zum wiederholten Male der Ernst unserer Lage bewusst geworden. Und nicht nur der Ernst unserer Lage.
Denn sie kroch wieder in mir hoch, die Angst davor, dass etwas Teuflisches die Erde bedrohte. Ich fühlte genau, dass die Erde in grosser Gefahr schwebte, dass sich Gewalt und Terror in einem noch nie dagewesenen Ausmaß auszubreiten drohten und ich empfand eine unsägliche Wut. In demselben Moment, als mir all das deutlicher denn je vor Augen stand, ruckelte und schuckelte unser Beförderungsmittel, genauso, als würde es die Geschwindigkeit reduzieren (hatte es überhaupt eine gehabt?) und jemand mit ungeheurer Kraft auf unsichtbare Bremsen treten. Kurz darauf spürten wir einen dumpfen Aufprall, es klirrte – und wir waren frei. Die durchsichtige Hülle war ganz einfach von uns abgefallen und lag zerbrochen um uns herum auf dem Boden.
Nachdem sich der erste Schreck gelegt hatte begutachteten wir uns, tasteten uns gegenseitig ab um zu prüfen, ob wir nach dieser langen Reise (war es überhaupt eine lange Reise gewesen?) auch unversehrt gelandet waren. Doch alles war heil geblieben und wir konnten sogar ohne Beschwerden atmen.
Die Luft war gut auf diesem Planeten – ein Planet, ähnlich unserer Erde. Allerdings alles in ein nebliges, rosafarbenes Licht gehüllt das in unseren Augen brannte und wir blinzeln mussten. Wie durch einen Schleier konnten wir aber Berge in der Ferne erkennen, schwarzblaue Berge, deren Spitzen durch das rosafarbene Licht violett schimmerten. Und davor lag eine weite Ebene, kahl und ebenfalls gehüllt in dieses fremde Licht.
Jedenfalls gab es Sauerstoff auf dem Planeten. Oder etwas Ähnliches, das wir problemlos einatmen konnten. Und wo es Sauerstoff gibt, sagen die Raumforscher, da gibt es auch Wasser. Und vielleicht würden wir auf jemanden treffen, der uns weiterhelfen kann.
„Ob es hier Lebewesen gibt?“ Brigid sprach meine Gedanken aus.
„Kann schon sein“ antwortete ich. „Hoffen wir nur, dass sie friedlich sind und uns Menschen gut gesonnen.“
„Hm, ja, es könnte aber auch ein Stützpunkt der Rebellen sein, auf den sie uns verfrachtet haben. Jedenfalls sollten wir hier nicht Wurzeln schlagen, sondern uns ein bisschen umsehen. Vor allen Dingen eine Quelle oder sowas suchen. Ich habe Durst.“
„Und Hunger, das war ja so praktisch, in unserem Gefährt. Da habe ich nichts von alldem gespürt.“ Dabei meldete sich mein Magen mit einem geräuschvollen Knurren.
„Ja, aber jetzt sind wir auf uns alleine gestellt. Machen wir uns also auf den Weg.“ Brigid trippelte unruhig von einem Bein auf´s andere. Wie ein Rennpferd vor dem Start.
Ich nickte zur Bestätigung und so marschierten wir los, einfach der Nase nach ließen wir unsere Füße den Weg finden.
Etwas mulmig war uns schon, das muss ich gestehen. Denn weder Brigid noch ich waren weitgereist und völlig unerfahren im Erforschen anderer Planeten. Alles, was wir darüber wussten, hatten wir in der Schule gelernt oder in Filmen gesehen.
So setzten wir also eher zögernd einen Fuß vor den anderen und schauten uns ängstlich immer wieder nach allen Seiten um.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Claudia Bittau
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E – 35200 Telde / Gran Canaria
Tel.: 0034 – 639 033 721
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www.claudia-bittau.com
Autorenportrait:
Claudia Bittau ist Jahrgang 1952 und ihre Kindheit auf dem Lande war, wie damals vielerorts alltäglich, vom Geschichten-Erzählen geprägt. Märchen und Legenden übten eine ungeheure Faszination auf sie aus und so begann sie sehr früh damit, eigene (märchenhafte) Geschichten zu erfinden.
Das Hobby „Erzählen“ wurde aber erst in den 90er Jahren zum Beruf, als sie mit Schreiben begann – zunächst Publikationen in Fachzeitschriften, dann Kochbücher und phantastische Geschichten.
Claudia Bittau lebt als Autorin und Seminarleiterin auf Gran Canaria und vermittelt in ihren Workshops, wie man kreativ Geschichten erzählen, erfinden und aufschreiben kann.
Autoren-Homepage: www.claudia-bittau.com
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