24.01.2008 - 00:50 - Freizeit, Buntes, Vermischtes

Urzeitfarn goes to Germany

Pressemitteilung von: Gärtnerei Umbach / PR Agentur: Agentur agromind
Dicksonia antarctica – der sanfte Riese

Farne? Die kennen wir doch alle. Diese filigranen Gewächse begegnen uns bei jedem Waldspaziergang. Aber was ist eigentlich ein Baumfarn? Das ist doch eine Palme! Auf den ersten Blick erinnert der Dicksonia antarctica wirklich an eine Palme. Er bildet einen Stamm, welcher mit einer mehr oder weniger ausladenden Blattkrone abschließt. Beim zweiten Blick lässt sich seine Herkunft dann nicht mehr verleugnen. Bei der Blattkrone handelt es sich um Wedel, die sich außer in ihrer Größe nicht stark von den Blattwedeln unserer heimischen Farne unterscheiden. Im Wuchs verhält sich der Farn aus Tasmanien dann allerdings sehr besonders. Im Gegensatz zu den heimischen Vertretern seiner Art, bildet der Dicksonia einen Stamm, bei dem es sich eigentlich um ein dichtes Wurzelgeflecht handelt. Während der Kälteperiode (unter -5°C) leidet sein Grün, der Stamm verträgt bis -10°C. Im Frühjahr bildet sich dann ein neuer Wedelkranz am Kopf des Stammes. So erreicht der Dicksonia Höhen von bis zu drei Metern und mehr. Das Sprichwort “Gut Ding´ will Weile haben!“ findet sich in der Wachstumsgeschwindigkeit der Art Dicksonia antarctica bestätigt. So mancher Großvater bekommt leuchtende Augen, wenn er erfährt, dass der Baumfarn und er derselbe Jahrgang sind. Wächst der Dicksonia antarctica auch langsam, so ist er aber der robusteste Vertreter seiner Gattung.

Der Baumfarn hat nur geringen Anspruch an das Pflanzgefäß. Da der Farn die Wurzeln im Topf nur wegen der Standfestigkeit ausbildet und sogar ohne Topf existieren könnte, muss man ihn nur selten umtopfen.

Baumfarne sind die optimalen Begleiter für diejenigen, die das Besondere lieben. Baumfarne sind stets ein Blickfang. Manch einer wird in Urlaubserinnerungen schwelgen beim Anblick der sanften Riesen. Baumfarne machen es möglich auch in halbschattigen und schattigen Gartenanlagen, Terrassen und Freiflächen ein exotisches Flair zu schaffen. Naturliebende Dschungelfreunde werden von den Dicksonia antarctica genauso angetan sein, wie Liebhaber des warmen Südens. Es ist nicht nur die Pflanze selbst die fasziniert. Baumfarne verbreiten eine ganz eigene und besondere Stimmung.

Ab 2009 können sich im Luisenpark in Mannheim auch gartenlose Dschungelliebhaber an Baumfarnen erfreuen. Anlässlich des 25. jährigen Jubiläums des Luisenpark stiftet der Förderkreis „Freunde des Luisenpark“ e. V ein Baumfarnhaus. Bereits im Mai 2008 wird mit der Bepflanzung begonnen.

Baumfarne sind ein besonderes Produkt. Sie sind daher auch nicht überall erhältlich. Die Gärtnerei Klaus Umbach in Heilbronn (Baden Württemberg) hat sich auf die Exoten spezialisiert. Klaus Umbach bezieht die Pflanzen aus Tasmanien. Für jedes einzelne Exemplar besitzt er ein Zertifikat, da die Dicksonia dem Artenschutzgesetz unterliegen.
Die Gärtnerei Umbach hat sich ausschließlich die Art Dicksonia antarctica ausgewählt, da sie mit Abstand die robusteste Art ihrer Gattung ist. Sie hält dauerhaft Temperaturen von bis zu -10°C aus. Nur für lange und starke Frostperioden ist ein Winterschutz notwendig. Geschützt werden müssen vor allem Austriebstelle und Wurzelstamm.
Seit Oktober 2007 hat die Gärtnerei ihren Internetshop eröffnet. Nähere Informationen finden sie unter www.gaertnerei-umbach.de. Das Angebot umfasst über 1000 Dicksonia antarctica verschiedenster Größen und Altersgruppen. Interessenten gewährt Klaus Umbach auch gerne einen Einblick in die Gärtnerei. Hier darf der eigene Baumfarn individuell ausgewählt werden.
Weiterhin sind die Baumfarne im gut sortierten Fachhandel sowie in Landgard-Blumengroßmärkten erhältlich.

Anfang Februar wird ein Filmteam des SWR bei uns in der Gärtnerei einen Beitrag zum Thema Baumfarn drehen. Der Beitrag wird am 15.4.2008 um 18:15 Uhr in der Sendung „Grünzeug“ beim SWR ausgestrahlt.

Steckbrief

Deutsche Bezeichnung: Baumfarn
Botanische Bezeichnung: Dicksonia antarctica
Heimat: Australien, Tasmanien, Neuseeland
Pflanzentyp: stammbildender Farn, Stamm besteht hauptsächlich aus Wurzeln
Verwendung: als Kübelpflanze, als Solitair oder in Gruppen, an geschütztem Standort auch ausgepflanzt im Garten möglich
Standortansprüche und Pflege:
An einem halbschattigen und etwas windgeschützten Standort kann der Farn sich in voller Pracht entfalten. Anspruchsvoll ist er lediglich, was die Bewässerung angeht. Sein Stamm sollte niemals richtig austrocknen und Staunässe im Topf ist zu vermeiden. Es gibt mittlerweile automatische Bewässerungssysteme, die den Wasserbedarf der Baumfarne optimal decken. So bleibt auch ein ausgedehnter Urlaub, zum Beispiel in der Heimat der sanften Riesen, ein Vergnügen ohne Sorgen. An die Düngung hat der Dicksonia keine besonderen Ansprüche. Nährstoffgaben im Abstand von 4 Wochen mit einem handelsüblichen Pflanzendünger sind ausreichend. Die Nährstoffe nimmt der Baumfarn, ebenso wie das Wasser, über die Wurzeln am Stamm und nur den geringeren Teil über die Wurzeln im Boden auf. Also sollte auch die Düngerlösung über den Stamm gegossen werden.

Überwinterung: Frostbeständig bis ca. -10 Grad Celsius, darunter Winterschutz notwendig, um Austriebstelle und Wurzelstamm zu schützen, die grünen Wedel vertragen nur -5°C.
Es gibt mittlerweile praktische, einfache und nicht zu teure Überwinterungssysteme (Fließ, Kokosfasermatten oder Luftpolsterfolie für den Stamm, Säcke für Krone und Austriebsstelle). Wer eine Garage mit Fenster besitzt, kann seinem Baumfarn auch hier Unterschlupf gewähren. Wintergartenbesitzer können sich auch im Winter an der Pflanzenpracht erfreuen (Vorsicht bei zu warmer Überwinterung! Der neue Austrieb kommt zu früh und wird zu weich, am Besten unter 12°C überwintern.). Insgesamt ist anzumerken, dass die Phase in der der Dicksonia antarctica Schutz benötigt nicht sehr lang ist, je nach Wetterlage und Region von Dezember bis März.

Zeichen(mit Leerzeichen) 5.822

Abdruck honorarfrei
Belegexemplare erbeten

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Gärtnerei Umbach
Klaus Umbach
Klinge 2/Staufenberger Weg

74074 Heilbronn

Betriebsentwicklung Gärtnerei Umbach
1959 Pachtgärtnerei in Heilbronn-Böckingen, Gemüsebau, zusätzlich Schnittblumen, Verkauf über Wochenmarkt, Tour und Vitfrisch-Absatzgenossenschaft.

1968 Aussiedlung zum heutigen Standort, (8.000m² Gesamtfläche, 1.600 m² unter Glas), Gemüse, Schnittblumen und Topfpflanzen, Verkauf über Vitfrisch und Fleurfrisch-Absatzgenossenschaften in Heilbronn

bis 1995 kontinuierlicher Ausbau auf 12.000 m² Gesamtfläche, davon 4.000 m² Glas- und Folienhäuser, überwiegend Topfpflanzen und Schnittblumen, Verkauf über Fleurfrisch in Heilbronn, Stuttgart und Großhandel.

1997 Betriebsübergabe an Klaus Umbach und Doris Burger-Umbach, bis Ende 2007 mehrere Bauabschnitte und Pachtfläche beim Nachbarn mit jetzt ca. 25.000 m² Gesamtfläche, davon 15.000 m² Glas-, Folie- und Schattenhallen. Kultur von Topf- und besonderen Solitärpflanzen. Verkauf über 6 Landgard-Blumengroßmärkte überwiegend in Süddeutschland, Fachgroßhandel, Fachgartencenter, Selbstabholer und Rohwareverkauf an Kollegen.

Kulturschwerpunkte:
Verschiedene Viola (Veilchen), Primeln und andere Frühjahrsblüher, Beet- und Balkonpflanzen mit Ampeln, Stämmen, Säulen und Sonderformen, Thunbergia (Schwarzäugige Susanne), verschiedene Topfstauden, Christrosen, Topfchrysanthemen, Cassia corymbosa, Baumfarne (Dicksonia antarktica), Dipladenia und verschiedene Bauernhortensien.

Mitarbeiter:
Klaus Umbach (Gärtnermeister/Gartenbautechniker), Doris Burger-Umbach (Gärtnermeisterin/Floristin),
2 Gärtnermeisterinnen, 1 Gartenbauingenieurin (für Gartenmessen und Marketing), 9 Azubis, Senior,
2 Praktikanten (aus Kirgisien), 1 Fahrer, 1 Betriebswirtin/Büro, je nach Jahreszeit noch zusätzliche Saisonarbeiter.

Unsere weiteren Ziele:
Qualitatives Wachstum = verbesserte Lebensqualität für Pflanzen und Menschen, Kunden für unsere Pflanzen begeistern, mehr Informationen über uns und unsere Pflanzen.

News-ID: 183885 • Views: 2314

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr