Repräsentativ-Umfrage: Siegeszug staatlich geförderter Altersvorsorge setzt sich unaufhaltsam fort

Pressemitteilung von: Clerical Medical Europe Financial Services B.V.
PR Agentur: Agentur ComMenDo

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Quelle: Clerical Medical Europe Financial Services B.V., 2008
6. Vorsorge-Barometer von Clerical Medical: Riester- und Basisrente zukunftsträchtigste Vorsorgeformen – Trend zu mehr Rendite vorerst gestoppt

Strassen, Luxemburg, 16.01.2008 – Staatlich geförderte Altersvorsorge wird immer beliebter. Zum sechsten Mal hat der britische Finanzdienstleister Clerical Medical die Bevölkerung im aktuellen Vorsorge-Barometer repräsentativ gefragt: „Was glauben Sie: Welche Formen der langfristigen Altersvorsorge werden sich durchsetzen?“ Mit 41 Prozent ist die staatlich geförderte Altervorsorge die neue Nummer eins (+ 15 Prozentpunkte). Betrieblich und staatlich geförderte Vorsorge kommen zusammen auf über 64 Prozent (+ 18 Prozentpunkte). Nur schwach zugelegt haben die selbst genutzte Immobilie mit 32 Prozent auf Platz zwei und die betriebliche Altersvorsorge auf Platz drei mit 23 Prozent (je + 2 Prozentpunkte). Klassische deutsche Kapitallebens- oder Rentenversicherungen gewinnen seit zwei Jahren erstmals wieder an Zustimmung und springen von Platz sechs auf Platz vier (+ 3 Prozentpunkte). Renditeträchtigere Produkte, wie Aktien oder fondsgebundene Versicherungen, verlieren dagegen an Zustimmung.

Sowohl fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen (- 5 Prozentpunkte) als auch Investitionen in Aktien, Aktienfonds, Zertifikate oder Derivate (- 4 Prozentpunkte) büßen Prozentpunkte ein. „Die Turbulenzen an den Aktienmärkten im letzten Halbjahr haben die Anleger offenbar verunsichert. Von kurzfristigen Kursschwankungen sollten sie sich aber nicht beeinflussen lassen. In der Vergangenheit waren Aktien bei Anlagezeiträumen bis zu 30 Jahren weitaus rentabler als konservative Anlageformen“, gibt Pressesprecher Michael Hanitz zu Bedenken. Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 Euro würden schon heute eher auf Investitionen in Aktien, Aktienfonds, Zertifikate oder Derivate setzen (14 Prozent) als der Bevölkerungsdurchschnitt (8 Prozent).

Appelle aus Politik und Versicherungswirtschaft greifen: Junge wachgerüttelt

Vor allem in der Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen wächst die Zustimmung zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Aktuell nennen bereits 44 Prozent dieser Altersgruppe Riester- und Basisrenten, im Juli 2007 waren es noch 21 Prozent (+ 23 Prozentpunkte). „Nur wer früh in die private Vorsorge einsteigt, profitiert vom Zinseszinseffekt“, so Hanitz.

Während die Jungen auf staatliche Förderung setzen, halten besonders 40- bis 59-Jährige das Eigenheim für eine Vorsorgeform mit Zukunft (39 Prozent). Insgesamt ein Drittel der Deutschen schwören weiterhin auf die eigenen vier Wände. Die vermietete Immobilie bleibt mit 17 Prozent stabil auf Platz fünf.

Sparbuch hat ausgedient

Abgeschlagen auf dem sechsten Platz rangieren mit 14 Prozent festverzinsliche Anlagen wie das Sparbuch. Außer bei 60- bis 69-Jährigen verlieren festverzinsliche Anlagen in allen Altersgruppen. „Eine erfreuliche Entwicklung: Nach Inflation und Steuern bleibt hier zu wenig übrig, um die Vorsorgelücke zu schließen und den Lebensstandard im Alter zu sichern“, erklärt Hanitz.

Etwa ein Drittel der Deutschen traut sich keine Einschätzung zu oder glaubt, dass die meisten Anleger ihre Vorsorgeentscheidung aus Unsicherheit vorerst zurückstellen werden (- 4 Prozentpunkte).

Die repräsentative Umfrage wurde im Dezember 2007 von der GfK Marktforschung im Auftrag von Clerical Medical unter 1.001 Bundesbürgern durchgeführt. In den letzten beiden Jahren wurden die Deutschen bereits fünfmal zu Trends bei der langfristigen Altersvorsorge befragt.
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Clerical Medical wurde im Jahr 1824 gegründet und ist heute Teil der börsennotierten HBOS Gruppe (Halifax Bank of Scotland), einer der größten Finanzdienstleistungsgruppen in Europa mit einem verwaltetem Vermögen von über 877 Mrd. Euro und 23 Mio. Kunden (Stand: 31. Dezember 2006). Clerical Medical hat sich auf die Bereiche Produkte für die Altersvorsorge und internationale Kapitalanlagen für private wie institutionelle Investoren spezialisiert. Die Rating-Agentur Standard & Poor's bewertet Clerical Medical seit 1997 mit AA, Moody's seit 1997 mit Aa2. Das Fitch-Rating (AA seit 2004) wurde im Dezember 2006 auf AA+ verbessert. Seit 1995 bietet Clerical Medical seine Produkte in Deutschland an.

Die exklusive Unterstützung des Vertriebs der Vorsorgelösungen von Clerical Medical sowie Heidelberger Leben – beide Teil der HBOS Gruppe – wird von HBOS European Financial Services Vertrieb
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