16.01.2008 - 11:58 - IT, New Media & Software
Bewertungsportal dialo.de kämpft vor Gericht für das Recht auf Meinungsfreiheit
Pressemitteilung von: dialo.dePR Agentur: Pressebüro Claudia Engelhardt
Unterlassungsklage nach Online-Kritik an einer Münzhandlung
Nürnberg, 16. Januar 2008 – Beim Online-Auskunfts- und Bewertungsdienst dialo.de wird Tacheles geredet. Nutzer können dort Bewertungen, Tipps und Empfehlungen - aber auch Kritiken und Warnungen - abgeben. Doch obwohl die Redaktion des Portals alle Bewertungen vor der Veröffentlichung sorgfältig prüft und Unerlaubtes, Beleidigungen oder Verleumdungen konsequent herausfiltert, handelte sie sich juristischen Ärger ein. Denn ungünstige Bewertungsprofile führen auch im Internet zu einem schlechten Ruf und verderben das Geschäft. Gewerbliche Anbieter beschäftigen wegen negativer Kommentare immer häufiger die Gerichte. So geschehen auch bei dialo.de.
Einen guten Ruf muss man sich erarbeiten
Auslöser war der kritische Kommentar eines Mitglieds über eine Münzhandlung. Ihm wurde für eine seltene Münze ein extrem niedriges Kaufangebot gemacht. Der Nutzer, der seine Münze später für mehr als den dreifachen Preis bei eBay verkaufte, machte seinem Unmut Luft und beschrieb auf dialo.de die aus seiner Sicht unfaire Verkaufstaktik des Münzhändlers. Das betroffene Unternehmen reagierte empfindlich und beauftragte eine Rechtsanwaltskanzlei. Weil der Auskunftsdienst nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Düsseldorf keine Abschlusserklärung unterzeichnen wollte, steht nun die Unterlassungsklage bevor.
Es geht um Glaubwürdigkeit und Authentizität
„Wir stellen uns vor unsere Mitglieder und kämpfen dafür, dass neben guten auch gerechtfertigte schlechte Bewertungen möglich sind. Schließlich steht die Glaubwürdigkeit unseres Empfehlungsnetzwerks auf dem Spiel“, so DIALO Geschäftsführer Peter Chlosta. Und Chlosta weiter: „Allen Firmen, die sich ungerecht behandelt fühlen, geben wir die Möglichkeit eine Gegendarstellung zu schreiben und ihre Sichtweise darzustellen“.
Bestätigung durch andere Urteile: Lehrerbewertung im Internet
In seiner Auffassung bestärkt wird der Web-2.0-Dienst durch vorangegangene Gerichtsurteile, welche das Recht auf Meinungsfreiheit in den Vordergrund stellen. Etwa den Fall des Schülerportals Spickmich.de. Das Kölner Oberlandesgericht hob im November 2007 die einstweilige Verfügung einer Lehrerin gegen ihre Benotung auf der Internetseite wieder auf. Auch Lehrer müssen sich damit schlechte Noten auf der Homepage des Schülernetzwerks gefallen lassen, solange keine diffamierende Schmähkritik geäußert wird.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ansprechpartner für die Presse:
dialo.de
Christiane Harmsen
Nordring 31
90408 Nürnberg
Tel.: 0911/34 09 265
Fax: 0911/34 09 90 348
E-Mail:
Internet: www.dialo.de
und
Pressebüro
Claudia Engelhardt
Ergersheimer Str. 26
90431 Nürnberg
Tel.: 0911/31 87 907
Fax: 0911/32 63 466
E-Mail:
Internet: www.pressebuero-engelhardt.de
Kurzportrait: DIALO GmbH & Co. KG
Über den Online-Auskunftdienst dialo.de können deutschlandweit rund 40 Millionen Dienstleister und Privatpersonen gesucht und gefunden werden. Das Besondere daran: die Bewertungsmöglichkeit. dialo-Mitglieder schreiben Bewertungen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Händlern, Handwerkern und Dienstleistern. So entsteht ein Netzwerk von Tipps, Empfehlungen und Warnungen, von dem alle Nutzer profitieren. Die im Mai 2006 in Hamburg gestartete Plattform hat Ihren Sitz seit April 2007 in Nürnberg und firmiert als DIALO GmbH & Co. KG.
Aktuell acht Mitarbeiter bauen dialo.de weiter aus. Für die Suche greift das für Nutzer und Mitglieder kostenlose Informationsportal auf die Stammdaten der Telekom zurück. Dabei umfassen die Suchergebnisse u.a. Angaben zu Branchen, Stichworten, Bewertungen, Öffnungszeiten, Suchergebnissen von Suchmaschinen sowie die geografische Position in einer Karte. Mehr als 20.000 registrierte Mitglieder haben bis heute etwa 30.000 Bewertungen abgegeben.
Nürnberg, 16. Januar 2008 – Beim Online-Auskunfts- und Bewertungsdienst dialo.de wird Tacheles geredet. Nutzer können dort Bewertungen, Tipps und Empfehlungen - aber auch Kritiken und Warnungen - abgeben. Doch obwohl die Redaktion des Portals alle Bewertungen vor der Veröffentlichung sorgfältig prüft und Unerlaubtes, Beleidigungen oder Verleumdungen konsequent herausfiltert, handelte sie sich juristischen Ärger ein. Denn ungünstige Bewertungsprofile führen auch im Internet zu einem schlechten Ruf und verderben das Geschäft. Gewerbliche Anbieter beschäftigen wegen negativer Kommentare immer häufiger die Gerichte. So geschehen auch bei dialo.de.
Einen guten Ruf muss man sich erarbeiten
Auslöser war der kritische Kommentar eines Mitglieds über eine Münzhandlung. Ihm wurde für eine seltene Münze ein extrem niedriges Kaufangebot gemacht. Der Nutzer, der seine Münze später für mehr als den dreifachen Preis bei eBay verkaufte, machte seinem Unmut Luft und beschrieb auf dialo.de die aus seiner Sicht unfaire Verkaufstaktik des Münzhändlers. Das betroffene Unternehmen reagierte empfindlich und beauftragte eine Rechtsanwaltskanzlei. Weil der Auskunftsdienst nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Düsseldorf keine Abschlusserklärung unterzeichnen wollte, steht nun die Unterlassungsklage bevor.
Es geht um Glaubwürdigkeit und Authentizität
„Wir stellen uns vor unsere Mitglieder und kämpfen dafür, dass neben guten auch gerechtfertigte schlechte Bewertungen möglich sind. Schließlich steht die Glaubwürdigkeit unseres Empfehlungsnetzwerks auf dem Spiel“, so DIALO Geschäftsführer Peter Chlosta. Und Chlosta weiter: „Allen Firmen, die sich ungerecht behandelt fühlen, geben wir die Möglichkeit eine Gegendarstellung zu schreiben und ihre Sichtweise darzustellen“.
Bestätigung durch andere Urteile: Lehrerbewertung im Internet
In seiner Auffassung bestärkt wird der Web-2.0-Dienst durch vorangegangene Gerichtsurteile, welche das Recht auf Meinungsfreiheit in den Vordergrund stellen. Etwa den Fall des Schülerportals Spickmich.de. Das Kölner Oberlandesgericht hob im November 2007 die einstweilige Verfügung einer Lehrerin gegen ihre Benotung auf der Internetseite wieder auf. Auch Lehrer müssen sich damit schlechte Noten auf der Homepage des Schülernetzwerks gefallen lassen, solange keine diffamierende Schmähkritik geäußert wird.
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Christiane Harmsen
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Tel.: 0911/34 09 265
Fax: 0911/34 09 90 348
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und
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Über den Online-Auskunftdienst dialo.de können deutschlandweit rund 40 Millionen Dienstleister und Privatpersonen gesucht und gefunden werden. Das Besondere daran: die Bewertungsmöglichkeit. dialo-Mitglieder schreiben Bewertungen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Händlern, Handwerkern und Dienstleistern. So entsteht ein Netzwerk von Tipps, Empfehlungen und Warnungen, von dem alle Nutzer profitieren. Die im Mai 2006 in Hamburg gestartete Plattform hat Ihren Sitz seit April 2007 in Nürnberg und firmiert als DIALO GmbH & Co. KG.
Aktuell acht Mitarbeiter bauen dialo.de weiter aus. Für die Suche greift das für Nutzer und Mitglieder kostenlose Informationsportal auf die Stammdaten der Telekom zurück. Dabei umfassen die Suchergebnisse u.a. Angaben zu Branchen, Stichworten, Bewertungen, Öffnungszeiten, Suchergebnissen von Suchmaschinen sowie die geografische Position in einer Karte. Mehr als 20.000 registrierte Mitglieder haben bis heute etwa 30.000 Bewertungen abgegeben.
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