11.01.2008 - 15:38 - Industrie, Bau & Immobilien

Farbe auf Kunststoff trocknet schneller mit Infrarot-Strahlern

Pressemitteilung von: Heraeus Noblelight
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Infrarot-Strahler trocknen Farbe auf Keypads
Moderne Autos, Computer und elektronische Geräte enthalten viele Komponenten aus Kunststoff, die bedruckt, mit einen Schutzlack oder einem Lack in Metalloptik versehen werden. Diese Lacke und Farben werden konventionell mit Heißluft getrocknet oder gehärtet. Zunehmend fordert der Markt eine Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit, die in vielen Fällen durch den Einsatz einer Infrarot-Trocknung erreicht werden kann. Ein britischer Produzent von Keyboards und Tastenfeldern trocknet seinen Schutzlack jetzt mit Infrarot-Wärme in weniger als vier Minuten, während ein Heißluftofen vorher 20 Minuten benötigte. Heraeus Noblelight zeigt auf der PaintExpo in Karlsruhe, Halle 3, Stand 3541, Strahler für die Lacktrocknung.

Kestrel Injection Moulders in Großbritannien produziert Keyboards oder Tastenfelder, sogenannte Key Pads, für Autos, oder zur Bedienung von elektronischen Geräten, Computern und weißer Ware. Diese Pads werden durch Spritzguss aus Kunststoff hergestellt, bedruckt und abschließend mit einem schützenden Klarlack versehen. Dazu mussten die Teile früher etwa 20 Minuten lang in einem Heißluftofen trocknen. Während dieses langen Zeitraums lagerte sich Staub ab und dadurch litt die Qualität. Ein Infrarot-Ofen von Heraeus Noblelight trocknet und härtet Farbe auf den Tastenfeldern in weniger als 20 % der Zeit, die ein Heißluftofen dafür brauchen würde.

Der Ofen passt mit nur 1,5 m Länge und 1 m Höhe genau in den vorhandenen Raum. Er besteht aus zwei Modulen von je 3 kW Leistung und ist ausgestattet mit mittelwelligen Infrarot-Strahlern, die sich in Tests als erfolgreiche und schnelle Alternative zur Heißluft erwiesen hatten. Heute werden mit dem neuen Ofen zwei verschiedene Typen von Tastenfeldern gefertigt. Ein Typ wird nach der Produktion mit einem Wasser basierenden Lack versehen, vorgetrocknet, bedruckt und danach mit einem klaren Schutzlack veredelt. Andere Tastenfelder benötigen keine Farblackierung, sie können sofort bedruckt und schutzlackiert werden.

Seit der Infrarot-Ofen installiert wurde, hat sich die Ausschussrate signifikant reduziert. Die wesentlich kürzere Trocknung reduziert natürlich auch die Zeit enorm, in der Staub auf die Oberflächen fallen könnte. Zusätzlich hat sich das Infrarot-System als sehr energiesparend erwiesen, denn es muss, anders als der Heißluftofen, nur dann angeschaltet werden, wenn gerade Wärme benötigt wird. Heraeus Noblelight bietet eine ganze Reihe von Infrarot-Strahlern an, die Kunststoffe, Lacke oder Farben rasch und effizient erwärmen. Infrarot-Öfen sind so kompakt gebaut, dass sie leicht in bestehende Anlagen nachgerüstet werden können. Das spart Platz, Zeit und Kosten.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Dr. Marie-Luise Bopp


Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2006 einen Jahresumsatz von 88 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 651 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.
Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dental- und Medizinprodukte, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz über 10 Milliarden Euro und weltweit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit über 155 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.

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