10.01.2008 - 21:04 - Politik, Recht & Gesellschaft
"Das ist eine unverantwortliche Sauerei!“ - Die Münchner CSU betreibt Wahlkampf mit der Angst der Bürger
Pressemitteilung von: Junge Liberale München e.V.
München, 10.01.2008 - Der Vorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) München, Daniel Föst (31), ist aufgrund des Gewalt-Plakats der Münchner CSU zutiefst verärgert: „Man sei Angstmache bei den Konservativen gewöhnt, aber dass man in eine solch reaktionäre Propaganda à la Bush und Schäuble abgleitet ist eine unverantwortliche Sauerei!“
Föst betont: „Die gefühlte Sicherheit der Münchner gehört zum herausragenden Wohlgefühl in unserer Stadt. Daran besteht kein Zweifel.“ Allerdings gehöre zur Sicherheit auch Integration und Prävention. Statt auf eine Verschärfung der Gesetze und Angstmache zu setzen, müsse zunächst der vorhandene Spielraum im bestehenden Strafrecht ausgenutzt, Zivilcourage gestärkt und Programme zur Gewaltprävention an den Schulen ausgebaut werden.
Im Übrigen hätte auch die Videoüberwachung die jüngsten Gewalttaten in den U-Bahnhöfen nicht verhindern können, ja nicht einmal zu deren Aufklärung beigetragen. „Hier wird bürgerliche Freiheit für ein Versprechen von Sicherheit geopfert, das nicht eingehalten werden kann.“, so der Vorsitzende der Münchner JuLis
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Tobias Mück
Stellvertretender Vorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Junge Liberale Stadtverband München e.V.
Rindermarkt 6
80331 München
mail:
fon: 0171 / 128 100 4
Die Jungen Liberalen sind die politische Nachwuchsorganisation der FDP.
Bei der anstehenden Kommunalwahl in München stellen die JuLis 22 der 80 Kandidaten der FDP-Liste.
Föst betont: „Die gefühlte Sicherheit der Münchner gehört zum herausragenden Wohlgefühl in unserer Stadt. Daran besteht kein Zweifel.“ Allerdings gehöre zur Sicherheit auch Integration und Prävention. Statt auf eine Verschärfung der Gesetze und Angstmache zu setzen, müsse zunächst der vorhandene Spielraum im bestehenden Strafrecht ausgenutzt, Zivilcourage gestärkt und Programme zur Gewaltprävention an den Schulen ausgebaut werden.
Im Übrigen hätte auch die Videoüberwachung die jüngsten Gewalttaten in den U-Bahnhöfen nicht verhindern können, ja nicht einmal zu deren Aufklärung beigetragen. „Hier wird bürgerliche Freiheit für ein Versprechen von Sicherheit geopfert, das nicht eingehalten werden kann.“, so der Vorsitzende der Münchner JuLis
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