10.01.2008 - 15:05 - Politik, Recht & Gesellschaft

Neue Öffentlichkeit? Was Videojournalismus, Bloggen und Co. für Gesellschaft und Auslandsrundfunk bedeuten

Pressemitteilung von: Friedrich-Ebert-Stiftung/ Deutsche Welle
Berlin - Livestream–Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Deutschen Welle am Dienstag, 15. Januar 2008 in Berlin

Das Internet, Weblogs und Podcasts bieten politische Informationen, Öffentlichkeit und viel Anlass zur Diskussion. Die einfache Handhabe und geringen Kosten für Produktion und Übertragung von Weblogs und Co. machen den Weg zur individuellen Massenkommunikation frei und schaffen neue Öffentlichkeiten – mit Auswirkungen auf Gesellschaft, Journalismus und Rundfunkanbieter.

Doch was ist der Nährboden für diese Form des “grass-root journalism“? Welche Auswirkungen gibt es für den kommunikativ vermittelten öffentlichen Raum und den klassischen Auslandsrundfunk, wenn jeder bloggt? Oder können Redakteure, gerade im internationalen Bereich, davon profitieren? Bietet dies auch eine Basis für eine freiere internationale Kommunikation? Wie weltumspannend ist das "globale Dorf" tatsächlich und welche Chancen bietet die digitale Welt, Einschränkungen der Presse- und Rundfunkfreiheit auszuhebeln?

Auf der Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Deutschen Welle diskutieren Politiker wie Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Blogger sowie führende Vertreter internationaler Auslandsrundfunksender über diese Herausforderungen des digitalen Zeitalters.

Interessenten, die nicht persönlich an der Fachkonferenz vor Ort teilnehmen können, bieten wir dennoch die Möglichkeit, die Konferenz live zu verfolgen. Über die Internetseite www.fes.de/medienpolitik wird ab 10 Uhr des Konferenztages ein Livestream mit englischer Übersetzung freigeschaltet. Ein Dialogfeld ermöglicht zudem interessierten Internetusern während der Veranstaltung Fragen an die Referenten zu stellen. Die Aufzeichnungen werden im Anschluss an die Konferenz auf der Internetseite www.fes.de/medienpolitik zur Verfügung stehen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Kontakt:
Ilka Monheimius
+49 30 26935847

www.fes.de/medienpolitik

Veranstaltungsort:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

Die Friedrich- Ebert- Stiftung (FES) wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet. Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert regte vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in der politischen Auseinandersetzung die Gründung einer Stiftung mit folgenden Zielen an: die politische und gesellschaftliche Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie und Pluralismus zu fördern, begabten jungen Menschen unabhängig von den materiellen Möglichkeiten der Eltern durch Stipendien den Zugang zum Hochschulstudium zu ermöglichen, zur internationalen Verständigung und Zusammenarbeit beizutragen.

Als eine gemeinnützige, private und kulturelle Institution ist sie den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet. Aktuelle zentrale Themenfelder der FES-Arbeit sind: Gerechte Gesellschaft, Innnovation und Fortschritt, Aktive Demokratie.

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