(openPR) Yoga boomt. Jeder hat inzwischen zumindest den Begriff gehört und immer mehr Menschen strömen in diverse Yogakurse, um zu schauen und zu fühlen, was sich dahinter verbirgt. Inmitten der unzähligen Yogarichtungen und Wege lassen sich aktuelle Themen in jede Yogastunde einbauen, denn: Yoga ist etwas Lebendiges, ein Werkzeug, das jedem Menschen für jeden Tag in die Hand gegeben wird, um es zu benutzen und damit die Tore zur immer währenden Freude leichter zu öffnen.
So wie sich das Jahr in seinen 365 Tagen durch die Jahreszeiten hindurch bewegt, finden wir auch im Yoga verschiedene Zeit-und Energiequalitäten wieder: Phasen von Einkehr und Stille, Aktivität und Bewegung, Struktur und Ordnung, Chaos und Fließen lassen und vielem mehr. Aufgrund der jahrtausende langen Tradition haben sich einige Yogasequenzen heraus kristallisiert, die diese Prinzipien der kosmischen Gesetze ausdrücken.
Zu jeder dieser Qualitäten gibt es eigene Übungssequenzen und Asanas, die die Prinzipien der kosmischen Gesetze ausdrücken und uns die unterschiedlichen Energien über den Körper wahrnehmen lassen. Dies kann zum einen über den Grad der Intensität der Ausführung der Übungen erfahren werden, weiter über die Tiefe und Konzentration des Atems und der dabei fühlbaren Muskelaktivität.
Der Yoga schult jedoch nicht nur die Ausführung von Übungen, sondern in übergeordnetem Maße die Feinheit unserer Bewusstheit, WIE wir in eine Übung hineingehen, welche Gedanken und Affirmationen die Momente der Übung bestimmen und damit die Energie lenken.
Dieses Spiel der Gegensätze aufnehmend, hat Maiana M. Hofmann von der Heil-Insel-Lindau eine Sequenz von Wochenenden zusammengestellt, die einzeln oder als Reihe besucht werden können. Am Anfang steht das wohl anschaulichste Beispiel für den immer wiederkehrenden Wandel, jene Übungsreihe, die im Mittelpunkt fast jeder Yogastunde steht: Surya Namaskar- der Sonnengruß. Er dient einerseits als Vorbereitung und Erwärmung für die darauf folgenden Asanas, kann aber auch als Bewegungsfolge einzeln geübt werden.
Dieser Tagesworkshop findet am 23. 2. 2008 an, in dem die Grundfolge von Surya Namaskar vermittelt wird. Über das Spüren der einzelnen Elemente wird der Übende tiefer in das Verständnis dieser wunderbaren Abfolge hineingeführt. Daraus entstehen Variationen, aus denen sich komplette Yogareihen formen lassen. Der Sonnengruß ist zudem ein altes Ritual, das im körperlichen Ausdruck der einzelnen Teile zu einem Symbol unseres Lebenszyklus vereint. Das Thema des wiederkehrenden Lichtes nach der langen, dunklen Winterzeit aufnehmend, bietet ein
"Yoga-Wohlfühltag" zu Lichtmess am 2. 2. 2008
Lichtmess wird im keltischen Kalender als das dritte Fest im Jahreszyklus begangen. Hier wird der Winter endgültig verabschiedet und wir strecken uns nach dem Frühjahr- Zeit für Neubeginn, Öffnung für neue Aktivitäten und Visionen. Die an diesem Tag ausgewählten Yogaübungen unterstützen zum einen das "körperliche" Loslassen und Reinigen als auch das Anregen des kreativen Flusses für neue Ideen, die uns in das Jahr hineintragen. Leichte Meditationseinheiten verbinden mit dem "inneren" Lauschen und im abschließenden, yogischen "Freudentanz" wird die junge Kraft des Frühlings begrüßt.
Den tiefen Kern berührend, aus dem alle Kreation entsteht spricht das Seminar
"Achtsamkeit & Meditation" am 16./17.2. 2008 an.
Die Kunst der Achtsamkeit ist der Schlüssel zu der Erkenntnis, daß wir selbst Schöpfer unseres Lebens sind. Jeden Moment und jede Lebenssituation kreieren wir uns aus der Quelle unserer Gedanken. Dazu ist es unumgänglich, uns unserer Gedanken bewusst zu werden, was im lauten Raunen des Alltags oft nicht so einfach ist. Über die Praxis der Achtsamkeit verbinden wir Bewegung und Stille, werden uns selbst in der Luftschaukel der Alltagsreize unserer inneren Stille bewusst und agieren aus diesem Zustand heraus. Unser Körper ist ein wunderbares Werkzeug, das uns auf ganz einfache Weise die Herausforderungen des Lebens spiegelt. Können wir wirklich jeden Moment in Freude und Dankbarkeit annehmen?
Der Workshop "Yoga Bodywork intensiv" am 24.2. 2008
gibt Gelegenheit über herausfordernde Asanas die Grenzen des individuell Machbaren zu entdecken und anzuerkennen. Dabei geht es nicht um Perfektion der Übungen, sondern um ein Hineinwachsen und Entwickeln einer Übung im eigenen Tempo.
Ganz egal, welche Energiequalität auch überwiegt, in welcher Jahres-Zeit wir uns befinden-
wenn wir die Schönheit und Einzigartigkeit jedes Moments, jeder Situation anerkennen können, fließen wir mit der Beständigkeit des Wandels, sind im Rhythmus und in Harmonie mit den Gesetzen des Lebens, durch das sich die pure Freude am Sein ausdrücken will.
In wem nun die Neugier und Lust auf ein Erleben des Jahres im "yogischem" Sinne geweckt wurde, findet in der Zusammenfassung noch mal alle Termine:
"Lichtmess-Yoga-Wohlfühltag" Sa 2.2.08 von 10.00-17.00 Uhr
"Achtsamkeit & Meditation" Sa/So 16.2.-17.2.08 von 10.00-16.00 Uhr
"Surya Namaskar-Zyklus des Lebens" Sa 23.2.08 von 10.00-17.00 Uhr
" Yoga Bodywork intensiv" So 24.2.08 von 10.00-14.30 Uhr
















