(openPR) Haben Schnarcher in der Nacht zusätzlich gehäuft Atemaussetzer während des Schlafens, kann dies gravierende Folgen für ihre Gesundheit haben! „Schnarchen ist weit verbreitet. Die unliebsamen Laute sind zu hören, wenn durch die Muskelentspannung beim Schlafen Unterkiefer und Zunge so weit nach hinten rutschen, dass der Eingang der Luftröhre blockiert ist“, erklärt Prof. Dr. Henning König, Schlafexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des St. Marien-Hospitals Mühlheim an der Ruhr. „Das Schnarchen an sich ist ungefährlich, doch bei der Geräuschkulisse alleine bleibt es nicht: Der Schläfer bekommt darüber hinaus auch keine Luft mehr. Zwar hat jeder gesunde Mensch während der Nacht bis zu zwölf Atemstillstände, wenn diese aber öfter als zehnmal in der Stunde und länger als zehn Sekunden andauern, spricht man von einer Schlafapnoe.“
Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine der häufigsten und folgenschwersten Schlafstörungen. Nacht für Nacht können im Extremfall Atempausen von bis zu zwei Minuten oder bis zu 100 mal in der Stunde vorkommen. Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung leiden an diesen krankhaften Atemstillständen, die meisten ohne es zu wissen.
Körper sendet SOS
Ein körpereigener Überlebensmechanismus schützt davor, das der Mensch im Schlaf erstickt. Der Betroffenen schläft nur noch oberflächlich, denn der Übergang in ein tieferes Schlaf- und Traumstadium kann nicht statt finden. Für die meisten Betroffenen bleibt der nächtliche Kampf um Luft zwar unbemerkt, doch die Konsequenzen sind dafür umso stärker zu spüren: Viele leiden tagsüber unter Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und extremen Müdigkeitsphasen. Der permanente Sauerstoffmangel hat weit reichende Auswirkungen auf andere Organe.
Sauerstoffmangel belastet Herz und Kreislauf
Die Lebenserwartung unbehandelter Schlafapnoiker ist durch die Folgeerkrankungen erheblich verkürzt. Je nach Schweregrad der Erkrankung kann in leichten Fällen bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten für ein Nachlassen des Schnarchens und der Schlafapnoe sorgen. Dazu gehört, dass man mögliche Risikofaktoren ausschaltet. Neben Gewichtsreduktion, Nikotin- und abendlicher Alkoholverzicht sollten auch regelmäßige Schlafenszeiten eingehalten werden. Auch bereits vorhandene Erkrankungen sollten unbedingt mitbehandelt werden.
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