25.12.2007 - 09:16 - Politik, Recht & Gesellschaft
Norovirus- und Rotavirus-Epidemien durch Trinkwasser ausgelöst - Trinkwasser und Vogelgrippe
Pressemitteilung von: Freier Wissenschaftsjournalist Bauassessor Dipl.-Ing. Wilfried SoddemannPR Agentur: Freier Wissenschaftsjournalist
Die Kälte ist der mit Abstand wichtigste Faktor zur Konservierung ansteckender Viren, auch im Trinkwasser. Die - ohne jeden vernünftigen Zweifel - durch fäkal verunreinigtes Trinkwasser primär ausgelöste Norovirus-Saison 2007/2008 hat in Deutschland in der 38. Woche begonnen: Exakt - wie jedes Jahr - bei Trinkwasserleitungstemperaturen von weniger als 15°C.
In Baden-Württemberg mit seinem erheblichen Trinkwasseranteil aus dem tiefen und kalten Bodensee stellt sich das Herbstmaximum der Norovirus-Infektionen stets einen Monat später als z.B. in Sachsen mit seinen mittelgroßen Talsperren ein, weil das Bodenseewasser erst gegen Ende des Jahres voll durchmischt ist und erst dann Noroviren von der Seeoberfläche zu der tiefen Rohwasserentnahme gelangen.
Die Rotavirus-Saison beginnt und endet jedes Jahr bei Wasserleitungstemperaturen von 12°C.
Norovirus- und Rotavirus-Infektionen werden fäkal-oral entweder durch Lebensmittel oder das Trinkwasser ausgelöst. Lebensmittel haben in unserer Zivilisation das ganze Jahr über in etwa die gleiche Temperatur. Trinkwasser verändert im Jahresverlauf seine Temperatur ganz erheblich. Welches andere seine Temperatur verändernde Medium kann die offenkundig von den Veränderungen der Temperaturen abhängigen fäkal-oralen Norovirus- und Rotavirus-Infektionen primär, also initial auslösen, so wie das Trinkwasser?
Auch die lebensgefährliche H5N1-Vogelgrippe kann bei Wassertemperaturen von weniger als 7°C mit dem Trinkwasser aus zentralen Wasserversorgungsanlagen übertragen werden, so wie bei den Vögeln mit dem Tränkwasser.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Wilfried Soddemann
Bauassessor Dipl.-Ing.
Mühlenstraße 5 B
48351 Everswinkel
Freier Wissenschaftsjournalist
Ltd. Regierungsbaudirektor i.R.
Bauassessor Dipl.-Ing.
BBU e.V. Mitglied
Bundesverband Buergerinitiativen Umweltschutz
dugi e.V. Mitglied
Deutsche Umwelt-Gesundheits-Initiative
IGUMED e.V. Mitglied
Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin
eMail:
Homepage: www.dugi-ev.de/information.html
Epidemiologische Analyse: www.dugi-ev.de/TW_INFEKTIONEN_H5N1_20071019.pdf
28.05.1955 Geburtstag
19.05.1973 Abitur
12.09.1974 - 12.07.1979 Studium des Bauingenieurwesens an der RWTH Aachen Diplomprüfung "Gut bestanden"
03.09.1979 - 27.10.1981 Referendariat in der Staatlichen Verwaltung für Wasser- und Abfallwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Große Staatsprüfung Gesamturteil "Gut"
09.11.1981 - 31.08.1983 Landesamt für Wasser und Abfall NRW Fachgebietsleiter Sachgebiete Abfall und Abwasser
01.09.1983 - 31.08.1988 Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft NRW Referent Sachgebiete Wasserversorgung, Wasserschutzgebiete
01.09.1988 - 30.11.1988 Staatliches Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft Bonn Trainee Sachgebiete Personal, Haushalt, Organisation
01.12.1988 - 30.11.1989 Bezirksregierung Düsseldorf Dezernent Sachgebiet Abfallwirtschaft
01.12.1989 - 28.02.1990 Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft NRW Referent Sachgebiete Wasserversorgung, Wasserschutzgebiete
01.03.1990 - 31.03.1994 Staatliches Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft Aachen Amtsleiter
01.04.1994 - 31.03.1995 Staatliches Umweltamt Aachen
Abteilungsleiter Zentrale Dienste, Personal, Haushalt, Organisation, Informationstechnik, Rechtsangelegenheiten, ständiger Vertreter des Amtsleiters
01.04.1995 - 14.02.2005 Staatliches Umweltamt Aachen Amtsleiter
15.02.2005 - 30.11.2005 Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen
01.12.2005 - heute Ruhestandsbeamter des Landes NRW und Freier Wissenschaftsjournalist
In Baden-Württemberg mit seinem erheblichen Trinkwasseranteil aus dem tiefen und kalten Bodensee stellt sich das Herbstmaximum der Norovirus-Infektionen stets einen Monat später als z.B. in Sachsen mit seinen mittelgroßen Talsperren ein, weil das Bodenseewasser erst gegen Ende des Jahres voll durchmischt ist und erst dann Noroviren von der Seeoberfläche zu der tiefen Rohwasserentnahme gelangen.
Die Rotavirus-Saison beginnt und endet jedes Jahr bei Wasserleitungstemperaturen von 12°C.
Norovirus- und Rotavirus-Infektionen werden fäkal-oral entweder durch Lebensmittel oder das Trinkwasser ausgelöst. Lebensmittel haben in unserer Zivilisation das ganze Jahr über in etwa die gleiche Temperatur. Trinkwasser verändert im Jahresverlauf seine Temperatur ganz erheblich. Welches andere seine Temperatur verändernde Medium kann die offenkundig von den Veränderungen der Temperaturen abhängigen fäkal-oralen Norovirus- und Rotavirus-Infektionen primär, also initial auslösen, so wie das Trinkwasser?
Auch die lebensgefährliche H5N1-Vogelgrippe kann bei Wassertemperaturen von weniger als 7°C mit dem Trinkwasser aus zentralen Wasserversorgungsanlagen übertragen werden, so wie bei den Vögeln mit dem Tränkwasser.
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