21.12.2007 - 22:32 - Politik, Recht & Gesellschaft

20 Jahre Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg

Pressemitteilung von: Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Wuerttemberg

Stuttgart - Am 19. Dezember 1987 trafen sich auf der Gründungsversammlung des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg die Delegierten der LHGs Freiburg, Karlsruhe, Konstanz, Reutlingen und Ulm in der Alten Kanzlei in Stuttgart, beschlossen eine Satzung und wählten ihren ersten Landesvorstand. Heute ist die LHG-BW an allen Universitäten unseres Bundeslands vertreten, ebenso an Fachhochschulen und PHs. Der Landesverband ist heute Dachverband von elf Gruppen an den Hochschulen unseres Landes.

Der Landesverband wuchs nach 1987 stetig weiter, Seminare wurden durchgeführt, Messestände organisiert, die Internetpräsenz www.lhg-bw.de als Portalsystem für Landesverband und Gruppen ausgebaut, ebenso die Reibfläche, www.reibflaeche.de, ein Blog nach dem Motto „provokant. modern. freiheitlich.“, der klar Themen anspricht, die polarisieren und zum kultivierten Streit anregen.

Auch fanden zahlreiche Veranstaltungen statt: „Ist die Gesellschaft politisch noch gestaltbar?“ mit Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter am Bundesverfassungsgericht, „Bachelor & Master – Viel Geld für nichts?“, „Online-Durchsuchung“, mit Hartfrid Wolff MdB, Clemens Binninger MdB und Constanze Kurz, um nur einige zu nennen. Seminare zu Themen wie „Integration“ mit Corinna Werwigk-Hertneck, Ministerin a. D., „Generation Praktikum“, weitere mit Referenten wie Patrick Meinhardt MdB und Dietmar Bachmann MdL.

Am 17. November 2007 fand die Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen des Landesverbands statt. Zahlreiche Gäste waren auf Schloss Weitenburg nach Starzach gekommen, darunter Dietmar Bachmann MdL und Michael Theurer MdL, aber auch Daniel George, LHG-Bundesvorsitzender und Stephanie Klein, LHG-Bundesschatzmeisterin, Christian Schenzel, Präses des Verbands Liberaler Akademiker, Gerald G. Folly, Bundessprecher des Liberalen StudentInnen Forums Österreich, Freiherr Max von Rassler, Schlossherr der Weitenburg, Laura Betz und Andreas Pauker vom Landesvorstand der Jungen Liberalen.

„Die LHG macht aber nicht nur Hochschulpolitik“, so der Landesvorsitzende Alexander Schopf, „sondern auch Politik an Hochschulen durch die Hochschulgruppen vor Ort, die zu Hochschulwahlen antreten. Ich finde, dass Wahlergebnisse von bis zu 25% eine klare Sprache sprechen! Die LHG-BW versteht sich als die Stimme der liberal denkenden Studierenden an den Hochschulen. Eines unserer Hauptziele ist und war stets, dass weniger politikverdrossene oder rot-grün-verblendete, sondern liberal denkende Akademiker unsere Hochschulen verlassen!“

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg
Verantwortlich: Alexander Schopf, Landesvorsitzender
c/o FDP Baden-Württemberg • Rotebühlstr. 131 • 70197 Stuttgart
Homepage: www.lhg-bw.de • E-Mail:
Fon: 07156/21495 • Fax: 0711/490761079

Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg - www.lhg-bw.de

In der LHG Baden-Württemberg arbeiten unabhängige und liberale Studenten, die sich gemeinsam für die Idee des politischen Liberalismus einsetzen.

Der LHG Baden-Württemberg versteht sich als Interessenvertretung der Studenten an den Hochschulen und in der Gesellschaft. Basis der Arbeit des LHG ist die Autonomie der Mitgliedsgruppen an den Hochschulen. Zur Durchführung seiner Aufgaben sieht der LHG die Mitarbeit in den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung als unverzichtbar an. Zur Erfüllung seiner Aufgaben arbeitet der LHG mit anderen Gruppen, Verbänden und Institutionen zusammen, insbesondere mit solchen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen. Erster parlamentarischer Ansprechpartner des LHG ist die FDP. Der Landesverband liberaler Hochschulgruppen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der einzelnen LHGs vor Ort optimal zu unterstützen.
Dazu gehört die Bereitstellung von Informationsmaterial sowie die Durchführung von Seminaren mit landes- und hochschulbezogenen Themenstellungen. Außerdem ist unsere Homepage erste Anlaufstelle für interessierte Studierende, Kontakt zu ihrer lokalen LHG zu finden. Durch die Vernetzung der einzelnen Gruppen entsteht ein Forum zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch; zur Diskussion über liberale Politik und zur gemeinsamen programmatischen und Öffentlichkeitsarbeit.

Warum Liberalismus an der Hochschule?

Die Grundlagen liberaler Politik stellen den Einzelnen in den Mittelpunkt. Der Staat sollte so wenig wie möglich durch Reglementierungen in das Leben des Einzelnen eingreifen. Seine Aufgabe ist es, die Bürger- und Freiheitsrechte zu sichern. Damit die Bürgerrechte nicht nur auf dem Papier existieren, hat der Staat zudem die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Bürger seine potenziellen Möglichkeiten auch wahrnehmen kann. Dazu gehört sowohl eine Angleichung der Startchancen als auch eine soziale Verantwortung. Die starke Repräsentanz von Bildungsbürgern unter liberalen Politikern hat auch dazu geführt, dass liberale Politik schon immer auf das Engste mit Bildungspolitik verknüpft war. Das Ziel der Bildung für alle und Humboldts Ideal von freier Forschung und Lehre reichen bis in die heutige Zeit und haben die deutsche Hochschullandschaft entscheidend geprägt. Auf der anderen Seite stellt gerade Bildung eine Vorraussetzung für liberale Politik dar. Diese versetzt den Menschen dazu in die Lage, sein Tun, seine Herkunft und seine Umwelt kritisch zu reflektieren und seine Verantwortung zu erkennen. Erst auf diese Weise entsteht eine pluralistische Gesellschaft voller Meinungsvielfalt, die für die Demokratie so wichtig ist. Im Sinne einer solchermaßen verstandenen liberalen Politik haben sich in der LHG Studierende zusammengeschlossen, die sich den unterschiedlichsten politischen Parteien zuordnen. Gemeinsam ist uns allen aber das Interesse an der Bewahrung und dem Ausbau der einzigartigen Freiheit an den deutschen Hochschulen.

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