(openPR) Innehalten, nachdenken und gute Vorsätze fassen. Viele Menschen nehmen sich - alle Jahre wieder - dasselbe vor: Gesünder essen, mehr bewegen, weniger rauchen. Selten aber halten die Menschen ihre Vorsätze bis Fasching durch. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen stellt gute Vorsätze rund um das Thema Gesundheit vor und gibt Tipps wie man sie auch einhält.
Den richtigen Vorsatz auswählen
"Qualität ist besser als Quantität", so Ulrike Mickelat, Sprecherin der TK Niedersachsen. Sie rät, die notwendige Energie in maximal ein Projekt zu stecken. Nur dann besteht Aussicht auf Erfolg. Zunächst gilt es herauszufin-den, welche Veränderung für einen am wichtigsten ist. Eine Prioritätenliste kann dabei helfen. "Man sollte sich den ersten Schritt zur Umsetzung über-legen. So lässt sich realistischer einschätzen, was möglich ist", rät Mickelat. Die meisten Leute scheitern, weil sie sich zu viel auf einmal vornehmen und von heute auf morgen ihr Verhalten ändern wollten.
Vorsatz: Abnehmen oder gesünder essen
Die Deutschen essen zu viel, zu fett und zu süß. Wo die eigenen Schwä-chen liegen, findet man am besten heraus, indem man eine Woche lang ein Ernährungstagebuch schreibt. So erkennt man, was verzichtbar ist oder welche Lebensmittel im eigenen Speiseplan fehlen. Ein hilfreicher Start ist, den Schokoriegel durch eine Banane zu ersetzen, oder jede Woche einen vegetarischen Tag einzulegen. Wichtig ist auch, mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich zu trinken.
Wer abnehmen will, verbietet sich oft bestimmte Lebensmittel, wie zum Bei-spiel Schokolade. Ein vollständiger Verzicht produziert allerdings Heißhun-ger. Das führt dazu, dass früher oder später eine ganze Tafel verschlungen wird - ohne Genuss, aber mit schlechtem Gewissen. "Besser ist es, in klei-nen Schritten voranzugehen: Die Lieblingssorte in Miniportionen einteilen und zu bestimmten Zeiten bewusst genießen", empfiehlt Mickelat.
Vorsatz: Rauchfrei werden
Man hört immer wieder von willensstarken Menschen, die eine letzte Zigarette genießen und dann dem blauen Dunst auf ewig entsagen. Doch die Mehrzahl wird leider rückfällig. Um das Rauchverhalten zu ändern, kann man ähnlich vorgehen, wie vorher für das Essverhalten beschrieben. Eine Bestandsaufnahme machen und das Verhalten schrittweise ändern. Auf welche Zigarette kann ich am leichtesten ver-zichten, wie kann ich mir einen positiven Ersatz schaffen? Dabei kann eine Gruppe hilfreich sein, mit der man Strategien und Rückschläge diskutiert. Nichtraucherkurse werden vielfach von den Krankenkassen angeboten.
Vorsatz: Mehr Bewegung
Wer sich mehr bewegen möchte, muss sich eine Sportart aussuchen, die Spaß macht. Oft hilft es schon, mehr Bewegung in den Alltag einzu-bauen: Konsequent Treppen benutzen, mal eine Haltestelle früher aus-steigen, für kurze Wege zu Fuß gehen und das Auto stehen lassen. "Gute Einsteigersportarten sind Walking, Fahrrad fahren und Schwim-men. Wer sich Mitstreiter sucht, bleibt leichter dabei", so Mickelat. Viele Sportvereine oder Fitnessstudios bieten Schnupperstunden an - so kann man testen, woran man die meiste Freude hat. Und auch hier gilt: langsam einsteigen und das Training im Wohlfühltempo steigern.
Vorsatz: Öfter mal entspannen
Die richtige Balance zwischen Engagement und Entspannung zu finden, ist gar nicht so einfach. Als Ausgleich für den Alltagsstress sollte man sich regelmäßig mit schönen Erlebnissen belohnen. Das kann ein Spa-ziergang sein, ein Treffen mit Freunden oder ein Saunaabend. Haupt-sache man fühlt sich wohl. Dann können sich Körper und Geist erholen und entspannen.
Hilfreich ist auch, eine Entspannungstechnik zu lernen. Kurse für Yoga, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Tai Chi wer-den von Volkhochschulen und Krankenkassen angeboten.













