(openPR) Die Nationale Stillkommission der Bundesrepublik Deutschland hat festgestellt, dass die Rückstände an persistenten Organochlorverbindungen in der Frauenmilch in den vergangenen Jahren erheblich zurückgegangen sind, bei Organochlorpestiziden um 50-80 %, bei PCB und Dioxinen um 50 %.
Die Kommission nimmt diese Entwicklung mit Genugtuung zur Kenntnis, fordert jedoch aus Gründen der Vorsorge, auch weiterhin geeignete Maßnahmen zur Minimierung der Rückstände aller Fremdstoffe in Frauenmilch zu ergreifen.
Die Kommission sieht in diesen Rückständen kein gesundheitliches Risiko für den Säugling und somit keinen Anlass für irgendwelche Einschränkungen des Stillens. Sie empfiehlt den Müttern, ihre Kinder bis zum Übergang auf die Löffelnahrung, d.h. vier bis sechs Monate lang, voll zu stillen, und sieht auch kein gesundheitliches Risiko für den Säugling, wenn danach – zusätzlich zur Beikost und Kleinkindernahrung – noch weiter gestillt wird.
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