13.12.2007 - 15:38 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Knigge-Tipps fürs Firmenfest: Damit aus der fröhlichen Weihnachtsfeier keine böse Überraschung wird
Pressemitteilung von: CoachAcademy
Bald ist es wieder so weit: Die betriebliche Weihnachtsfeier steht vor der Tür. Doch wie verhält man sich angemessen, damit sich ein harmloses Betriebsfest später nicht zum Karrierekiller entwickelt? Carolin Lüdemann, Business-Coach und Knigge-Expertin der CoachAcademy, gibt Antworten.
Betriebsfeiern haben ihre eigenen Gesetze, die allerdings nur während der Feierlichkeiten gelten. Am Tag danach ist wieder ‚business as usual’ angesagt.
Vorsicht, Falle!
„Du, ich bin der Hans-Dieter“ sind gern gehörte Verbrüderungsszenen zwischen Chef und Mitarbeitern. Das angebotene ‚Du’ hat am folgenden Arbeitstag aber nur dann bleibenden Wert, wenn sich der Vorgesetzte noch daran erinnert und es beibehält. Ansonsten gilt die Devise: Stillschweigend zum ‚Sie’ zurückkehren und abwarten bis zum nächsten Firmenfest!
„Für mich noch einen Glühwein!“ Alkohol fließt auf Weihnachtsfeiern reichlich. Auch wenn es angesichts der feucht-fröhlichen Gesellschaft der Kollegen schwer fällt, ist Zurückhaltung beim Alkohol die richtige Devise: „Hüten Sie sich davor, bei Betriebsfeiern zu tief ins Glas zu sehen. Die Kollegen sollen Ihnen auch nach der Feier mit Anerkennung begegnen und Sie nicht in erster Linie mit fragwürdigen Zwischenfällen in Verbindung bringen“, sagt Carolin Lüdemann.
„Hast du schon gehört...?“ Eine weitere Hürde sind Gespräche, die sich um interne Firmenbelange drehen. Nicht jede Information ist für alle Ohren geeignet. Wer Geheimnisse ausplaudert, mag zwar kurzfristig im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, muss das später aber teuer bezahlen.
Chancen nutzen
Neben Fettnäpfchen bietet eine Weihnachtsfeier aber auch Chancen, die eigene Position im Unternehmen zu stärken. Lüdemann weist auf Folgendes hin: „Selten ist es so leicht wie hier, neue Kontakte zu knüpfen und wertvolle Bekanntschaften zu schließen.“
Ohne sich zunächst einen Termin im Vorzimmer holen zu müssen, ist ein Gespräch mit Vorgesetzten in lockerer Atmosphäre möglich. Doch auch hier sollte man sich zuvor überlegen, was man zu sagen hat. Es gelten laut Carolin Lüdemann die Regeln des Smalltalks, was zusammengefasst bedeutet: Keine schlechten Nachrichten verbreiten. Tabu sind auch konfliktträchtige Themen wie Politik oder Religion. Außerdem ist die Weihnachtsfeier nicht der Ort, an dem man den Vorgesetzten über die eigenen Karriereaussichten interviewt. Stattdessen plaudert man über harmlose Anekdoten, spricht über die neue Ausstellung im Stadtmuseum oder den letzten Kinofilm und erzählt vom bevorstehenden Weihnachtsurlaub.
Wer nun glaubt, er entziehe sich dem „Problem Weihnachtsfeier“ am besten, indem er vornehme Zurückhaltung demonstriert oder erst gar nicht zum Firmenfest erscheint, der irrt gewaltig: Das Erscheinen ist nicht Zier, sondern Pflicht.
Anzahl Zeichen (ohne Leerzeichen): 2.877 - Abdruck frei. Beleg erwünscht
Perspektive GmbH
CoachAcademy
Silberburgstraße 187
70178 Stuttgart
Telefon: 0711.658357 20
Telefax: 0711.658357 11
Carolin Lüdemann ist Juristin, ausgebildeter Business-Coach und Knigge-Trainerin.
Internet: www.carolin-luedemann.de
E-Mail:
CoachAcademy ist das Karrierenetzwerk des Stuttgarter Bildungsträgers Perspektive GmbH, der seit 1996 junge Menschen berät, trainiert und individuell coacht.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Auf den Internetseiten der CoachAcademy stehen Studenten, Absolventen und Berufseinsteigern mehr als 1.000 redaktionelle Beiträge zu den Themen Beruf, Karriere und Unternehmen zur Verfügung - und jeden Monat kommen weitere hinzu. Jährlich nehmen mehr als 2.000 junge Frauen und Männer die Gelegenheit wahr und trainieren für ihren beruflichen Erfolg. CoachAcademy bietet Karriereberatungen und Einzelcoachings sowie Seminare zu Managementtechniken, Führungstechniken und Kommunikationstechniken an. CoachAcademy ergänzt somit die akademische Ausbildung um wichtige Schlüsselqualifikationen.
Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Arbeitgeberverband Südwestmetall.
Internet: www.coachacademy.de
Betriebsfeiern haben ihre eigenen Gesetze, die allerdings nur während der Feierlichkeiten gelten. Am Tag danach ist wieder ‚business as usual’ angesagt.
Vorsicht, Falle!
„Du, ich bin der Hans-Dieter“ sind gern gehörte Verbrüderungsszenen zwischen Chef und Mitarbeitern. Das angebotene ‚Du’ hat am folgenden Arbeitstag aber nur dann bleibenden Wert, wenn sich der Vorgesetzte noch daran erinnert und es beibehält. Ansonsten gilt die Devise: Stillschweigend zum ‚Sie’ zurückkehren und abwarten bis zum nächsten Firmenfest!
„Für mich noch einen Glühwein!“ Alkohol fließt auf Weihnachtsfeiern reichlich. Auch wenn es angesichts der feucht-fröhlichen Gesellschaft der Kollegen schwer fällt, ist Zurückhaltung beim Alkohol die richtige Devise: „Hüten Sie sich davor, bei Betriebsfeiern zu tief ins Glas zu sehen. Die Kollegen sollen Ihnen auch nach der Feier mit Anerkennung begegnen und Sie nicht in erster Linie mit fragwürdigen Zwischenfällen in Verbindung bringen“, sagt Carolin Lüdemann.
„Hast du schon gehört...?“ Eine weitere Hürde sind Gespräche, die sich um interne Firmenbelange drehen. Nicht jede Information ist für alle Ohren geeignet. Wer Geheimnisse ausplaudert, mag zwar kurzfristig im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, muss das später aber teuer bezahlen.
Chancen nutzen
Neben Fettnäpfchen bietet eine Weihnachtsfeier aber auch Chancen, die eigene Position im Unternehmen zu stärken. Lüdemann weist auf Folgendes hin: „Selten ist es so leicht wie hier, neue Kontakte zu knüpfen und wertvolle Bekanntschaften zu schließen.“
Ohne sich zunächst einen Termin im Vorzimmer holen zu müssen, ist ein Gespräch mit Vorgesetzten in lockerer Atmosphäre möglich. Doch auch hier sollte man sich zuvor überlegen, was man zu sagen hat. Es gelten laut Carolin Lüdemann die Regeln des Smalltalks, was zusammengefasst bedeutet: Keine schlechten Nachrichten verbreiten. Tabu sind auch konfliktträchtige Themen wie Politik oder Religion. Außerdem ist die Weihnachtsfeier nicht der Ort, an dem man den Vorgesetzten über die eigenen Karriereaussichten interviewt. Stattdessen plaudert man über harmlose Anekdoten, spricht über die neue Ausstellung im Stadtmuseum oder den letzten Kinofilm und erzählt vom bevorstehenden Weihnachtsurlaub.
Wer nun glaubt, er entziehe sich dem „Problem Weihnachtsfeier“ am besten, indem er vornehme Zurückhaltung demonstriert oder erst gar nicht zum Firmenfest erscheint, der irrt gewaltig: Das Erscheinen ist nicht Zier, sondern Pflicht.
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