11.12.2007 - 13:34 - Politik, Recht & Gesellschaft

„Haus für Mutter und Kind“ in Sendling benötigt dringend mehr Personal

Pressemitteilung von: Junge Liberale München e.V.
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FDP-Stadtratskandidaten zu Besuch im Haus für Mutter und Kind (von links nach rechts: Richard Ladewig, Volker Graul, Nadja Hirsch, Manfred Krönauer)
Münchner Liberale unterstützen die Forderung nach mehr Personal und Finanzmitteln ab dem Haushaltsjahr 2008

München, 11.12.2007 - FDP-Stadträtin Nadja Hirsch, unter anderem zuständig für liberale Sozialpolitik und weitere FDP-Stadtratskandidaten für die nächste Kommunalwahl besuchten das „Haus für Mutter und Kind“ in München-Sendling.

Nach einer Führung durch das Haus erhielten die Vertreter der FDP und der Jungen Liberalen (JuLis) Einblick in die Personal- und Finanzsituation der Einrichtung, die dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angehört.
Darüber hinaus wurden persönliche Anliegen der Bewohnerinnen und ihrer Babys beziehungsweise Kinder geschildert. „Es fehlt auch an den kleinen Dingen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Kleidung, Schuhe und Spielzeug“, so die Heimleiterin Silvia Haninger. Nachdem die Etatplanungen der Stadt München bereits weit voran geschritten sind, befürchtet die Heimleiterin, nicht mehr ausreichend Gehör zu finden.

Stadträtin Nadja Hirsch beklagte: „Die Stadt München berücksichtigt die Bedürfnisse des Hauses viel zu wenig. Statt eine gezielte Bestandsaufnahme und Kostenanalyse durchzuführen, fördert die SPD nur nach dem Gieskannenprinzip, das heißt alles und nichts.“ Schon allein der kurze Einblick in die Personal- und Finanzausstattung des Hauses vor Ort zeige, dass die Zahl der dort arbeitenden SozialpädagogInnen dringend aufgestockt werden muss. Dies zeige sich nicht zuletzt im Vergleich der Münchner Häuser untereinander, so Hirsch.

Der Stadtratskandidat der JuLis, Volker Graul, forderte eine höhere Finanzzuführung ab dem Haushaltsjahr 2008. Dies müsse unbedingt noch in den derzeit anstehenden Budgetplanungen Berücksichtigung finden.
Der FDP-Kreisvorsitzende München-Süd, Richard Ladewig, erklärte, auch die
Haushaltsplanung einer Millionenstadt müsse die Bedürfnisse adäquat abbilden. Und der Stellvertretende Vorsitzende der JuLis München, Manfred Krönauer, ergänzte: „Weil es um die sozial Schwachen unserer Gesellschaft geht, darf sich niemand aus der Verantwortung ziehen – weder die Stadt München, die ausreichend Personal und Finanzmittel zur Verfügung stellen muss – noch die Bürgerinnen und Bürger, die durch ehrenamtliches Engagement einen wichtigen Beitrag leisten können.“ Er kündigte an, durch eine öffentlichkeitswirksame Aktion einen Stein ins Rollen zu bringen und Sachspenden für das Haus zu sammeln.

Tobias Mück
Stellvertretender Vorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Junge Liberale Stadtverband München e.V.
Rindermarkt 6
80331 München

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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fon: 0171 / 128 100 4

Die Jungen Liberalen sind die politische Nachwuchsorganisation der FDP.
Bei der anstehenden Kommunalwahl in München stellen die JuLis 22 der 80 Kandidaten der FDP-Liste.

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