Kundenbeziehungsmanager entscheiden den Wachstumsmarkt Private Banking

Pressemitteilung von: bbw Marketing Dr. Vossen & Partner
Private Banking in Deutschland ist, wie auch in anderen europäischen Ländern, ein attraktiver und wachsender Markt. Aktuell leben In Deutschland rund 400.000 Privatanleger mit einem liquiden Vermögen von mehr als einer Million Euro. Hinzu kommen noch mehr als 10.000 Einkommensmillionäre. Deutschland ist damit der größte Private Banking Markt in Europa und nach den USA der zweitgrößte weltweit.

Experten erwarten eine Wachstumsrate von 5 bis 7 %

Das Wachstumspotenzial für Private Banking ist sehr groß. Wuchs der deutsche Markt in den vergangenen fünf Jahren insgesamt nur um rund 15 Prozent, so rechnen die bbw-Experten nun mit einer jährlichen Wachstumsrate von fünf bis sieben Prozent. Hinzu kommt, dass in den nächsten 10 Jahren mehr als zwei Billionen Euro vererbt werden – das ist die größte Vermögensumschichtung in Deutschland seit 1948.

Eine weitere Zunahme der Millionäre erwächst auch aus den anstehenden Unternehmensverkäufen im deutschen Mittelstand. In keinem anderen großen Industrieland wird die Zahl der Vermögensmillionäre in den kommenden zehn Jahren so stark ansteigen wie in Deutschland. Ein Grund für den prognostizierten rapiden Anstieg an Millionären in Deutschland ist die bisher recht ausgeglichene Verteilung von Vermögen. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich die Vermögensverteilung in Deutschland internationalen Verhältnissen bald anpassen wird.

Vermögensrendite wird steigen

Auch Vermögende und Besserverdienende in Deutschland erwirtschaften insgesamt nicht die Renditen, die eigentlich möglich wären. Bedingt durch eine im internationalen Vergleich unterentwickelte Vermögensallokation konnten die deutschen Investoren an den nachhaltig positiven Wachstumsraten prosperierender Anlageklassen nur unzureichend partizipieren. Weit über 60 Prozent des Geldvermögens deutscher Anleger sind in vergleichsweise konservative Anlagelösungen, wie Bankeinlagen, Rentenpapiere und kapitalbildende Versicherungen, investiert. Der Preis der Sicherheit ist eine relativ geringe Rendite. Häufig dominieren gerade bei vermögenden Anlegern ab 50 Jahren Immobilienanlagen, der Aktienanteil ist zu gering, die Nach-Steuerrenditen sind unzureichend. Gleichzeitig lässt sich oft das Fehlen einer zukunftsorientierten Vermögensplanung und Zeitmangel, sich um seine Finanzen zu kümmern, konstatieren.

Neben der niedrigeren Geldvermögensrendite sind auch die Renditen auf das Sachvermögen in Deutschland geringer ausgefallen als im Ausland. Für die Portfoliostruktur der Deutschen besteht noch Optimierungsbedarf hat. Das Ziel muss eine höhere Rendite sein. Dies könnte unter anderem durch eine verstärkte Anlage in Aktien, Aktienfonds und Zertifikate erreicht werden.

Verschärfung des Wettbewerbs durch Wachstum

Die Wachstumsdynamik des Private Banking Marktes führt zu einer Verschärfung des Wettbewerbes. Große Banken und Vermögensverwalter aus dem Ausland versuchen mit signifikanten Investitionen im deutschen Markt Fuß zu fassen, und auch bestehende Wettbewerber konzentrieren sich verstärkt darauf. Kleinere örtliche Institute stehen dabei zunehmend vor großen Herausforderungen, dem gefragten umfassenden Angebot an Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen nachzukommen. Insbesondere bei Anlagekonzepten, die die Chancen der Internationalisierung der Finanzmärkte nutzen, sind Großbanken deutlich im Vorteil. Nach Einschätzung von Branchenexperten wird es im vergleichsweise zersplitterten deutschen Markt zu einer verstärkten Konsolidierung kommen.

Der Wettbewerb um die zahlungskräftige Klientel nimmt indes zu. Da wird der Kunde auch schon mal mit einem Gebühren-Nachlass geködert, bekommt beispielsweise ein Jahr Betreuung umsonst. Doch am Ende zahlt der Kunde den vermeintlich kostenlosen Rat über die Produkte, die ihm der Berater ins Depot legt. Die vermögenden Kunden haben in letzter Zeit ihr Finanz- und Anlageverhalten radikal verändert. Daher sind die Institute gezwungen, ihre Angebote für das Top-Klientel neu auszurichten. Mit Blick auf den verschärften Wettbewerb und die sinkende Kundentreue sind die Banken gefordert, ihre Kundenbetreuung zu perfektionieren und eine bessere, ganzheitlich ausgerichtete Beratung anzubieten.

Deutsche Großbanken haben erst spät auf Private Banking gesetzt
Das Thema „Private Banking als strategisches Geschäftsfeld” hat für die deutschen Banken erst in den vergangenen Jahren eine hohe geschäftspolitische Bedeutung erlangt. Allerdings wird Private Banking in Deutschland schon seit Jahrhunderten betrieben, vor allem von Privatbankiers. Die Position der deutschen Großbanken im internationalen Private Banking ist dagegen bislang unterentwickelt. Erst in der jüngsten Vergangenheit haben sie damit begonnen, das Geschäft mit den nicht-deutschen, vermögenden Privatkunden auszubauen und somit an der hohen Marktattraktivität zu partizipieren.

Die Masse des Geschäfts vereinen die großen Unternehmen, wie UBS, Credit Suisse, Deutsche Bank, M.M. Warburg und Delbrück Bethmann Maffei, eine Tochter der holländischen ABN Amro, beziehungsweise die fünf verbliebenen privaten Häuser Sal. Oppenheim jr & Cie samt BHF Bank, Hauck & Aufhäuser sowie die Bankhäuser Lampe, Metzler und Berenberg, unter sich. Aber auch mittelgroße Institute und spezialisierte Nischenanbieter werden sich erfolgreich im Private Banking behaupten.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat sich im Verbund mit weiteren Regionalverbänden, Landesbanken, Sparkassen, die Deka Bank und die Versicherungskammer Bayern das Projekt „Entwicklung einer Vertriebskonzeption Private Banking“ die Entwicklung eines sparkassentypischen Private Banking zum Ziel gesetzt.

Private Banking bleibt nach den befragten Finanzexperten auf absehbare Zeit ein lukratives Geschäft. Aber der Mangel an geeignetem Personal zeigt dem Private Banking Grenzen auf. Die individuelle Betreuung der heute sehr anspruchvollen Kunden ist nur mit hervorragend ausgebildeten Spezialisten möglich. Einfache Empfehlungen zu Asset-Klassen oder Märkten ist immer weniger gefragt. Damit entscheidet die Aus- und Weiterbildung der Banker über die Wachstumschancen und zukünftigen Gewinne der Institute. Die Experten prognostizieren in den kommenden Jahren einen Kampf um die besten Kundenbeziehungsmanager (CRM).

Kaum Chancen für Direkt- und Internetbanken

Nach der bbw-Umfrage bei den Finanzdienstleistungsunternehmen werden die ausländische Banken und Vermögensverwalter auf jeden Fall zu den Gewinnern zählen. Ebenso die Privatbankiers und die großen internationalen Vermögensverwalter. Geteilter Meinung sind die Experten hinsichtlich der Chancen der Sparkassen und Landesbanken, der inländischen Großbanken und der genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken. Für die Direkt- bzw. Internetbanken und die Fondsgesellschaften sehen die Experten keine größere Rolle im Private Banking.

Auch bei den Vertriebswegen für Private Banking sehen die Befragten bisher keine steigende Bedeutung von Internet oder Mobile Banking. Die Zukunft liegt in den klassischen Bankfilialen am Wohnort. Eine größere Bedeutung wird auch für spezielle Private Banking Zentren an ausgewählten Standorten sowie für eigene Investmentcenter gesehen. Auch der mobile Vertrieb, also die Beratung beim Kunden zu Hause, dürfte in den nächsten Jahren immer öfter zum Vertriebswegeprogramm der Private Banking Center zählen.

Die bbw Studie Private Banking 2008 untersucht mit jeweils abgeschlossenen Segmenten den aktuellen und zukünftigen Markt für Private Banking. Beleuchtet werden Vermögensstruktur- und verwaltung, die Zielgruppe der Vermögenden und Besserverdienenden und deren besonderes Anlageverhalten. Welche Anforderungen stellen die Anleger an die Vertriebswege. Einen breiten Raum nimmt die Analyse der Anbieterstrukturen von den Großbanken über Privatbanken, den Auslandsinstituten und den Sparkassen und Landesbanken ein. Den Abschluss der 500 Seiten umfassenden bbw-Studie bilden ausführliche Erfolgsanalysen und Marktprognosen.

In den vergangenen zwei Monaten wurde eine Befragung von Finanzdienstleistungsunternehmen durchgeführt, bei der insgesamt 104 Entscheidungsträger aus Kreditinstituten über ihre Einschätzung zur Entwicklung des Marktes für Private Banking in den nächsten fünf Jahren befragt wurden.

Die bbw Finanzstudie „Private Banking 2008“ kostet 890,- €.

Weitere Informationen unter: www.bbwmarketing.de.

bbw Marketing Dr. Vossen & Partner, Liebigstraße 23, D-41464 Neuss
Fon_02131.2989722, Fax_02131.2989721, mail_

Belegexemplare werden erbeten.

Zielsetzung von bbw Marketing:

Versorgung der Wirtschaft mit vertriebsspezifischen Informationen:

Marktdaten
Distributionsdaten
Kundeninformationen
Trendinformationen
Strategien

Was ist das Besondere an bbw Marketing?

Die Fülle an Informationen, die zudem kaum qualitativ bewertbar ist, führt zu einer Verunsicherung der Daten-Anwender. Dies drückt sich in einem veränderten Umgang mit Markt- und Vertriebsdaten aus.

bbw Marketing produziert mit fundierten Informationen die gewünschte Validität. Die Ausrichtung lautet: Konzentration auf das Wesentliche durch eine profilierte Ausrichtung. Erreicht wird dieses Anliegen durch eine Vernetzung von Spezialisten.

Geführt wird bbw Marketing von Dr. Vossen, der 14 Jahre die Markt- und Trendforschung der BBE in Köln geleitet und dort jährlich 50 und mehr Trend- und Konsumgüterstudien herausgegeben hat. Zuvor war Dr. Vossen viele Jahre als Assistent und Dozent an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln tätig.

Leistungen von bbw Marketing: Multi Client- und Individualstudien

Branchenanalysen "Markt und Verbraucher"
Basis: Befragungen plus Desk Research Forschung
Befragungsstudien mit dem Fokus auf:

Verbraucher
Industrie
Handel
Dienstleistungen

Kundenstruktur von bbw Marketing:

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

bbw Marketing bietet mit den vielfältigen Trend-, Markt- und Distributionsinformationen Leistungen für die gesamte Wirtschaft. Zu den Kunden zählen:

Konsumgüterhersteller
Großhändler
Einkaufvereinigungen
Einzelhändler
Finanzdienstleister
Unternehmensberatungen
Werbeagenturen u.a.

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