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Bundesärztekammer für verpflichtende Kinder-Vorsorgeuntersuchungen – Was nun, Frau Merkel?

29.11.200706:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Bundesärztekammer für verpflichtende Kinder-Vorsorgeuntersuchungen – Was nun, Frau Merkel?
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
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(openPR) Die Bundesärztekammer hat sich für verpflichtende ärztliche Vorsorgeuntersuchungen zum Schutz von vernachlässigten Kindern ausgesprochen. "Um möglichst alle Kinder untersuchen und ihren Gesundheits- sowie Entwicklungsstand beurteilen zu können, brauchen wir ein System verbindlicher Früherkennungsuntersuchungen", so der Präsident der BÄK Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe nach dem Hungertod der kleinen Lea-Sophie aus Schwerin.

Quelle: BÄK v. 27.11.07 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5062.5757.5812

Dem ist voll und ganz zustimmen und die politisch Verantwortlichen sind nunmehr aufgerufen, schnellstens entsprechende Schritte einzuleiten. Das erschütternde Schicksal der kleinen Lea-Sophie dürfte insofern kein Einzelfall sein und es ist dringender Handlungsbedarf geboten. Es sind keine politische Sonntagsreden gefordert, sondern endlich Taten. Dies sind wir den Kindern in unserer Gesellschaft schuldig und der Gesetzgeber ist verpflichtet, endlich seinen verfassungsrechtlichen Schutzauftrag zugunsten der Kinder aktiv wahrzunehmen. Es ist beschämend, dass wir in unserer Gesellschaft Kinderarmut zu verzeichnen haben, während die Regierungskoalition sich einstweilen mit Hinweisen auf den „gefühlten Aufschwung“ durch die Bevölkerung selbst beweihräuchert. Bei einer Vielzahl von Kindern ist dieser jedenfalls nicht „angekommen“, Frau Bundeskanzlerin und dies ist eine „schlechte Botschaft“!

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