28.11.2007 - 09:50 - Politik, Recht & Gesellschaft

Geschichten und Bilder zum Welt-AIDS-Tag: sos-kinderdoerfer.de

Pressemitteilung von: SOS-Kinderdörfer weltweit
Im Kampf gegen AIDS erweitern die SOS-Kinderdörfer ihr Programm

München - „Eine Spendenorganisation, die es mit der Hilfe für Kinder ernst meint, kann angesichts der weltweiten Bedrohung durch AIDS nicht einfach weitermachen wie zuvor!“ Zum Welt-AIDS-Tag 2007 findet Georg Willeit, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit, klare Worte. Im Kampf gegen AIDS hat die Organisation deshalb bereits vor Jahren begonnen, ihr Hilfsprogramm gezielt auszuweiten. Herzstück bleiben die SOS-Kinderdörfer, in denen derzeit 50 000 Kinder in SOS-Familien leben. Um noch intensiver und möglichst vielen Kindern helfen zu können, haben die SOS-Kinderdörfer auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung Familienstärkungsprogramme entwickelt, die weltweit das Überleben von Familien sichern, die vor allem durch AIDS auseinanderzubrechen drohen. 80 000 Jungen und Mädchen wird derzeit auf diese Weise geholfen.

Zwei Wege der Hilfe: Phennys Geschichte – Georgios Geschichte
Phenny und Georgio sind zwei Kinder, deren Leben durch AIDS fast zerstört wurde. Zwei Kinder, zwei Schicksale, die auch dafür stehen: Für zwei unterschiedliche Wege der Hilfe. Phenny wuchs in den riesigen Slums von Nairobi, Kenia, in einer kleinen Hütte auf. Ein trauriger, armseliger Ort, um groß zu werden, und ein gefährlicher dazu, aber immerhin waren da ihre Eltern und ihre Oma, die sie behüteten. Als Phenny sieben Jahre alt war, starb erst ihr Vater an AIDS, dann ihre Mutter, und die Großmutter war alt und so gebrechlich, dass sie kaum noch aufstehen konnte. Wie sollte sie sich um ihre Enkelin kümmern?

Georgio lebt ebenfalls in Ostafrika, nur etwas weiter südlich, in Mosambik. Er war 15, als seine Eltern an AIDS starben. In einem Alter, in dem sich andere Jungen zum Fußballspielen verabreden, war Georgio plötzlich Oberhaupt einer fünfköpfigen Familie und in der Verantwortung für drei jüngere Brüder und eine Schwester.

Eine Sozialarbeiterin wurde auf Phenny aufmerksam. Die Großmutter war dankbar und glücklich, als sie hörte, dass Phenny einen Platz im SOS-Kinderdorf bekommen könnte, und so zog das Mädchen in eines der Familienhäuser ein, mit großer Umarmung wurde es von seiner Kinderdorf-Mutter Lucy empfangen. Trotzdem war Phenny still und verschüchtert. Die Häuser, die schönen Zimmer, der Spielplatz, die Aussicht, in die Schule gehen zu dürfen, und all die Menschen waren vor allem eins: fremd.

Wenn Sie wissen möchten, wie es weitergeht mit Phenny und Georgio, dann sind Sie eingeladen, unsere Website zu besuchen: www.sos-kinderdoerfer.de/presse

Unter der Überschrift „Welt-AIDS-Tag“ finden Sie u.a. zum Download:

• Phenny und Georgio
Zwei Wege der Hilfe

• Seelischer Beistand für trauernde Kinder
SOS-Sozialzentrum Bindura/Simbabwe betreut AIDS-Waisen
• "Sie müssen viel zu früh erwachsen werden."
In Simbabwe ist jedes fünfte Kind Waise
• „Ich habe wieder Hoffnung!“
Madeleine und ihre fünf Kinder erhalten Hilfe durch die SOS-Kinderdörfer in Ruanda
• „Ihr seid nicht alleine!"
Zanana leitet eine Selbsthilfegruppe für HIV-Infizierte

• Druckfähige Bilder, die o.g. Geschichten begleiten

• Fakten und Zahlen zu AIDS-Waisen

• Link zu Radio-Interview „AIDS-Hilfe der SOS-Kinderdörfer“

München, 28.11.2007

SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Ingrid Famula
Pressesprecherin
Tel.: 089/179 14-264, Fax: 089/179 14-260
E-Mail:
Homepage: www.sos-kinderdoerfer.de

SOS-Kinderdörfer weltweit

1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. In derzeit 482 SOS-Kinderdörfern in 132 Ländern finden die Kinder ein neues, sicheres Zuhause. Neben den SOS-Kinderdörfern gibt es zudem über 1.400 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen und Nothilfeprojekte, die auch der armen Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offen stehen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Kontaktadresse: SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Menzinger Str. 23, 80638 München,
Tel.: 089/179 14 -140, Fax: 089/179 14-215
E-mail:
Homepage: www.sos-kinderdoerfer.de

Unser Spendenkonto: SOS-Kinderdörfer weltweit
111 1 111 (siebenmal die Eins)
Deutsche Bank München
BLZ 700 700 10

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