27.11.2007 - 13:41 - Kunst & Kultur
White Trash Contemporary präsentiert den Edwin-Scharff-Preisträger 2006 Michael Dörner
Pressemitteilung von: White Trash ContemporaryPR Agentur: WTC
Ob ein in Fruchtgummi geformter Menschenkopf, der als Tischlampe dient, ein riesiger Regenschirm als Skulptur im öffentlichen Raum, unter dem es regnet, wenn man drunter steht, oder ein Tafelbild mit merkwürdig vertrauten Tapetenmustern aus den fünfziger Jahren, an dem die moderne Hausfrau ihren Staubsauger anschliessen kann, die Werke von Michael Dörner bestechen durch konzeptuelle Rafinesse und subtilen Humor. Seine systematisierten Aluminium-Wandreliefs mit ihren glatt lackierten Oberflächen erinnern an das Nachkriegsdesign der Wirtschaftswunderjahre. Doch hier stehen die Wandobjekte im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom, sie werden durch Implantate unserer Warenwelt zu surrealistisch-absurden Objekten, die sich der logischen Bildinterpretation entziehen. Gleichzeitig fungieren sie als Spiegel heimlicher Sehnsüchte und Obsessionen, Haushaltsgegenstände werden zu erotischen Objekten, Kleider bekommen Fetischcharakter.
Die Objekte Dörners lassen sich nicht einfach kategorisieren. Sie changieren zwischen Malerei oder Skulptur, oft weiß man zunächst nicht, ob es sich hier um ein Gebrauchsgegenstand handelt oder um ein Kunstobjekt. Sicher ist nur, dass der Künstler es geschickt versteht, unsere Wahrnehmung der Dinge zu hinterfragen, indem er komplexe Beziehungen zwischen Oberfläche und Inhalt herstellt, diese dann durchschüttelt und auf unsere Sehnerven loslässt.
Oder um es mit Duchamp zu sagen: “Die Kunst ist eine Täuschung.”
Michael Dörner (geb.1959) studierte Kunst bei Franz Ehrhard Walter in der HfBK Hamburg.
2007 erhielt er den Edwin Scharff Preis 2006 der Stadt Hamburg. Der wichtigste Kunstpreis den die Stadt vergibt.
Flirt 514, Installationen und Tafelbilder
30. November – 18. Januar 2008
Vernissage: Fr. 30. November, ab 19.00 h
Für Zusendung von Bildmaterial und zusätzliche Informationen kontaktieren
Sie bitte die Galerie unter:
White Trash Contemporary
Ansprechpartner: Nils Grossien
Admiralitätstrasse 71
20459 Hamburg
+49.40.36099935

www.whitetrashcontemporary.com
White Trash Contemporary (WTC) wurde 2004 in New York mit dem Ziel gegründet, ein aussergewöhnliches, transatlantisches Künstler-Netzwerk zu organisieren. Die Galerie vertritt junge und unterrepräsentierte Künstler und gibt ihnen eine internationale Plattform. Das Galerieprogramm ermutigt kalkulierte Grenzüberschreitungen und kreative Transgressionsstrategien, die im Dialog mit etablierten Positionen stehen. Hauptaugenmerk hierbei liegt auf der Betonung “schwieriger” Kunst, wie Installation, Skulptur und Video.
Galerie Geschichte:
In New York positionierte sich WTC als Newcomer-Galerie bewusst jenseits der traditionellen Galerienszene in wechselnden Locations im Financial District, im East Village und in Spanish Harlem. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Frühjahr 2005 wählte die Galerie den Standort Hamburg, dort jedoch Räume direkt im Zentrum der Stadt. Die 200-qm Ladenfront an der Ost-West-Strasse neben Nikolaikirche und Altem Rathaus wurde im Dezember mit der unkonventionellen Gruppenausstellung “VideoNow!” mit brandneuen und bahnbrechenden Werken von Künstlern aus Bulgarien, Deutschland, Finnland und den USA.
Hierzu Auszug aus einem Artikel in ART-Das Kunstmagazin 6/2007:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
“Auch in den angrenzenden, lange in Sachen Kunst und Leben vernachlässigten Stadtteilen, tut sich einiges. Man braucht nur an der Elbe entlang bis in die Altstadt zu gehen. Dort veranstaltet Nils Grossien gegenüber der alten Nikolai-Kirche in seiner Galerie "White Trash Contemporary" seit anderthalb Jahren ein spannendes Programm mit internationaler Fotokunst, Video, Installation, Skulptur und Malerei. Seine Eröffnungen - mal mit "mobilem Blues Club", mal mit temporärer "American Bar" - haben legendären Ruf. Und auch Museumskuratoren von ortsfremden Häusern wie dem Kunstmuseum Stuttgart oder der Kunsthalle Wien machen hier Entdeckungen.”
2007 fand die Galerie ihren jetzigen Standort im Hamburger Kunstquartier Fleetinsel.
Die Objekte Dörners lassen sich nicht einfach kategorisieren. Sie changieren zwischen Malerei oder Skulptur, oft weiß man zunächst nicht, ob es sich hier um ein Gebrauchsgegenstand handelt oder um ein Kunstobjekt. Sicher ist nur, dass der Künstler es geschickt versteht, unsere Wahrnehmung der Dinge zu hinterfragen, indem er komplexe Beziehungen zwischen Oberfläche und Inhalt herstellt, diese dann durchschüttelt und auf unsere Sehnerven loslässt.
Oder um es mit Duchamp zu sagen: “Die Kunst ist eine Täuschung.”
Michael Dörner (geb.1959) studierte Kunst bei Franz Ehrhard Walter in der HfBK Hamburg.
2007 erhielt er den Edwin Scharff Preis 2006 der Stadt Hamburg. Der wichtigste Kunstpreis den die Stadt vergibt.
Flirt 514, Installationen und Tafelbilder
30. November – 18. Januar 2008
Vernissage: Fr. 30. November, ab 19.00 h
Für Zusendung von Bildmaterial und zusätzliche Informationen kontaktieren
Sie bitte die Galerie unter:
White Trash Contemporary
Ansprechpartner: Nils Grossien
Admiralitätstrasse 71
20459 Hamburg
+49.40.36099935
www.whitetrashcontemporary.com
White Trash Contemporary (WTC) wurde 2004 in New York mit dem Ziel gegründet, ein aussergewöhnliches, transatlantisches Künstler-Netzwerk zu organisieren. Die Galerie vertritt junge und unterrepräsentierte Künstler und gibt ihnen eine internationale Plattform. Das Galerieprogramm ermutigt kalkulierte Grenzüberschreitungen und kreative Transgressionsstrategien, die im Dialog mit etablierten Positionen stehen. Hauptaugenmerk hierbei liegt auf der Betonung “schwieriger” Kunst, wie Installation, Skulptur und Video.
Galerie Geschichte:
In New York positionierte sich WTC als Newcomer-Galerie bewusst jenseits der traditionellen Galerienszene in wechselnden Locations im Financial District, im East Village und in Spanish Harlem. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Frühjahr 2005 wählte die Galerie den Standort Hamburg, dort jedoch Räume direkt im Zentrum der Stadt. Die 200-qm Ladenfront an der Ost-West-Strasse neben Nikolaikirche und Altem Rathaus wurde im Dezember mit der unkonventionellen Gruppenausstellung “VideoNow!” mit brandneuen und bahnbrechenden Werken von Künstlern aus Bulgarien, Deutschland, Finnland und den USA.
Hierzu Auszug aus einem Artikel in ART-Das Kunstmagazin 6/2007:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
“Auch in den angrenzenden, lange in Sachen Kunst und Leben vernachlässigten Stadtteilen, tut sich einiges. Man braucht nur an der Elbe entlang bis in die Altstadt zu gehen. Dort veranstaltet Nils Grossien gegenüber der alten Nikolai-Kirche in seiner Galerie "White Trash Contemporary" seit anderthalb Jahren ein spannendes Programm mit internationaler Fotokunst, Video, Installation, Skulptur und Malerei. Seine Eröffnungen - mal mit "mobilem Blues Club", mal mit temporärer "American Bar" - haben legendären Ruf. Und auch Museumskuratoren von ortsfremden Häusern wie dem Kunstmuseum Stuttgart oder der Kunsthalle Wien machen hier Entdeckungen.”
2007 fand die Galerie ihren jetzigen Standort im Hamburger Kunstquartier Fleetinsel.
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