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Psychische Störungen verursachen rund 35 Prozent aller Frührenten in Niedersachsen

27.11.200710:00 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) In Niedersachsen nimmt der Anteil der Berufstätigen zu, die aufgrund von psychischen Erkrankungen frühzeitig in Rente gehen müssen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) machten psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen oder Angststörungen im Jahr 2006 rund 35 Prozent aller Frührenten im Land aus. Im Jahr 2001 waren es noch 28 Prozent.

"Ein Grund für die Zunahme liegt in der steigenden psychischen Belastung am Arbeitsplatz", so Ulrike Mickelat, Sprecherin der TK Niedersachsen."Mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen fühlt sich einem starken Termin- und Leistungsdruck ausgesetzt. Jeder sechste arbeitet an seiner Belastungsgrenze", so Mickelat weiter.

Erwerbstätige, die wegen psychischer Erkrankungen frühzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, waren in Niedersachsen im vergangenen Jahr durchschnittlich 47 Jahre alt. Fünf Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter bei Frauen und Männern noch bei 48 Jahren.

Hinweis an die Redaktion:
Die TK bezieht sich auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung-bund.de).

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