(openPR) Was tun wenn das Kunstgelenk schmerzt?
Austausch und erneute OP?
Neue Strategien in der Diagnostik und Therapie bei Endoprothesenproblemen
Die Implantation von künstlichen Gelenken an der Hüfte oder am Knie zählt zu den erfolgreichsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie und wird über 200.000 Mal im Jahr in Deutschland durchgeführt. Das Kunstgelenk ist in der Regel nach einem stationären Aufenthalt von rund acht bis zehn Tagen und einer Anschlussheilbehandlung voll einsetzbar. Der Patient ist nach dieser Zeit schmerzfrei und kann sogar wieder Sport treiben.
Im Laufe der Jahre können jedoch Schmerzen auftreten. Dieses Problem erfordert dann eine sorgfältige Anamnese und weitere diagnostische Verfahren wie Röntgenaufnahmen und Skelettszintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchung). Damit kann eine mögliche Lockerung der Endoprothese festgestellt werden. Darüber hinaus ist eine Gelenkpunktion erforderlich, die über eine eventuelle durch Bakterien hervorgerufene Entzündung Aufschluss gibt..
Ist ein Austausch des künstlichen Gelenks notwendig, muss das Wechselimplantat exakt ausgesucht werden. Dies kann von Pfanneninalywechsel über Teilwechsel bis hin zu kompletten Wechsel aller Komponenten reichen. Wichtig ist hierbei auch die maximale Schonung von Muskel und Knochen.
Bei einer bakteriellen Infektion unterscheidet man zwischen einem Früh- oder Spätinfekt. Je nachdem ist ein Prothesenwechsel oder zunächst ein Ausbau des Kunstgelenkes mit anschließender Antibiotikabehandlung erforderlich. Danach kann zu einem späteren Zeitpunkt eine neue Endoprothese implantiert werden.
Bei mechanischen oder septischen Problemen mit künstlichen Gelenken handelt es sich grundsätzlich um schwere Komplikationen, bei denen eine genaue Abklärung und Untersuchung sowie nachhaltige Behandlung unumgänglich sind. Viele Patienten haben Bedenken gegen eine Operation, nicht zuletzt aus Sorge um das Narkoserisiko und die postoperativen Schmerzen. Beides sollte heute niemanden mehr beunruhigen. Narkoseverfahren sind sicher geworden.
Das individuelle Narkoserisiko wird von uns mit dem Patienten besprochen und in der Auswahl des Narkoseverfahrens berücksichtigt. Durch kontinuierliche Regionalanästhesieverfahren stehen heute effiziente Schmerztherapieverfahren zur Verfügung, die sogar von dem Patienten selber gesteuert werden können.
Das Klinikum Eilbek befasst sich im Rahmen der Vortragsreihe „GesunheitsGespräche“ am Mittwoch, 28. November mit neuen Strategien in der Diagnostik und Therapie bei Problemen mit künstlichen Gelenken.
Vortragen werden:
Dr. med. Jan-Hauke Jens und Dr. med. Frank Lampe,
Chefärzte Zentrums für Endoprothetik
PD. Dr. med. Dietmar Holst,
Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
Veranstaltungsort ist das Klinikum Eilbek, Dehnhaide 120, 22081 Hamburg. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr.
Weitere Informationen:
http://www.schoen-kliniken.de/Kliniken/Klinikum_Eilbek/Ueber_uns/Klinikum_Eilbek.htm
Klinikum Eilbek
Peter Claußen
PR und Marketing
Dehnhaide 120
22081 Hamburg
Tel.: 040 2092 1047
Fax 040 2092 1270
Über das Klinikum Eilbek
Seit August 2006 gehört das Klinikum Eilbek zu den Schön Kliniken, einer Klinikgruppe in privater Trägerschaft. Das Klinikum Eilbek verfügt über 605 vollstationäre Betten und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 30.000 Patienten stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Das Klinikum ist ein Schwerpunktversorger mit Spezialabteilungen für die überregionale Versorgung. Zum Leistungsspektrum gehören: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und frührehabilitative Medizin mit einem Zentrum für Schädel-Hirnverletzungen, sowie die Versorgung psychiatrischer Erkrankungen. Seit 2004 verfügt das Klinikum Eilbek über einen modernen Klinikneubau, eine zentrale Notaufnahme mit Funktionsdiagnostik und Radiologie, fünf zusätzliche Bettenstationen und eine interdisziplinäre Intensivstation mit angeschlossener Überwachungseinheit. Allein dort werden jährlich rund 14.000 Patienten behandelt.











