25.11.2007 - 20:58 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Wahrheit der Ware „Pelz“ - ESCADA - Vermittlungsbemühungen wider die Gleichgültigkeit
Pressemitteilung von: Offensive gegen die Pelzindustrie / PR Agentur: Offensive gegen die Pelzindustrie
Zweites globales Aktionswochenende der ESCADA-Kampagne – Vom 30.11.-02.12.07 werden erneut weltweit TierrechtsaktivistInnen die Wahrheit über die von ESCADA initiierte Gewalt gegen „Pelztiere“ mit Protestaktionen auf die Straße bringen
Es ist das Dilemma eines jeden emanzipatorischen politischen Protests, der die Idee der Freiheit einer repressiven Gesellschaft zu vermitteln versucht: die Vermittlungsbemühungen erscheinen irgendwann absurd. Dies, weil jene Gesellschaft etwas so Offensichtliches wie die Illegitimität der absichtsvollen Verletzung und Tötung bewusstseinsbegabter Lebewesen, so auch nichtmenschlicher Tiere, trotz aller Aufklärung nicht zu erkennen vermag; oder aber sie erkennt und dann allerlei Ausreden sucht, die Wahrheit vertuscht und sich selbst täuscht. Mit der Illegitimität der Tierausbeutung verhält es sich so und hierbei zum Beispiel mit der gewerblich betriebenen Gewalt gegen so genannte Pelztiere.
Welche neue Erkenntnis soll hier der Gesellschaft durch die Tierbefreiungsbewegung noch vermittelt werden? Dass ein Pelzfarmkäfig, dass die Tötung per Stromstoß, Genickbruch oder Gas Leiden und tierliche Opfer produzieren? Dass der Pelzmantel, der Pelzkragen, der Pelzbesatz am Stiefel einst Tiere waren, und die Pelzindustrie sie zum Ding gemacht hat? Dass die Benutzung von Tieren als Waren jenes gigantische speziesistische Ausbeutungssystem hervorgebracht hat, in dem Tiere als bloßes Material fast schon beliebiger Interessen von Menschen erscheinen (und sei es, Körperteile ausgelöschter tierlicher Individuen – z.B. als Pelz – mit sich herumzutragen)?
Wie die brancheninterne Zeitschrift TextilWirtschaft nach ihrer aktuellen Umfrage in einem Artikel vom 01.11.2007 schreibt, sei es für jene, die sich für Pelzbekleidung entscheiden, ohnehin „keine Gewissensfrage“. Dass sie die Zerstörung tierlicher Lebewesen in Kauf nehmen, genauer: kaufen oder verkaufen – wie ESCADA –, hat nichts mit Uninformiertheit über das Elend auf Pelzfarmen zu tun, sondern mit jenen repressiven kognitiven und emotionalen Strategien, die der Aufklärung (im engeren und weiteren Sinne) einen Tritt geben und sich mit Gleichgültigkeit oder gar höhnischem Gelächter gegen sie wenden.
Die Tierbefreiungsbewegung und mit ihr die Offensive gegen die Pelzindustrie wird an diesem Aufklärungsprozess trotzdem festhalten und mit Gegenstrategien und Aktionen die Wahrheit über die Tierausbeutung zum Gegenstand der gesellschaftlichen Auseinandersetzung machen; zum Beispiel im Zuge der globalen Kampagne gegen den Pelzverkauf beim Luxusmodekonzern ESCADA, an der sich die Offensive gegen die Pelzindustrie beteiligt. Die ESCADA-Kampagne hat für den Zeitraum 30.11.-02.12.07 ihr zweites globales Aktionswochenende ausgerufen (siehe www.escada-campaign.org/news). Am ersten Aktionswochenende vom 12.-14.10.07, das den Kampagnenstart markierte, beteiligten sich Tierrechtsgruppen aus der gesamten BRD und aus etlichen weiteren Ländern mit Protestaktionen gegen ESCADA und ihre Subunternehmen BiBA, apriori, cavita und Laurèl (Aktionsberichte finden Sie auf der globalen Kampagnenseite www.escada-campaign.org). Die TierrechtlerInnen und TierbefreierInnen versuchten, dem neuen Strategieprogramm des Modeunternehmens „ESCADA Excellence“ das ihrige: „Campaign Excellence“ entgegenzusetzen. Seitdem fanden weltweit immer wieder Großdemos, MitarbeiterInnenaktionstage, ein Telefon- und Emailaktionstag und andere Protestaktionen gegen die ESCADA-Gruppe statt. Die Aktiengesellschaft ESCADA mit Hauptsitz in München reagierte bisher nur mit anwaltschaftlichen Repressionsversuchen.
Die globale Tierbefreiungsbewegung hatte zuletzt gemeinsam erreicht, dass sich die Inditex Gruppe (z.B. Zara) vom Pelzgeschäft zurückzog. In den einzelnen Ländern konnten in den vergangenen Jahren großartige Erfolge gegen die Pelzindustrie verzeichnet werden: etliche Betriebe räumten die Pelzwaren aus den Regalen, zahlreiche Pelzfarmen wurden geschlossen. Die Offensive gegen die Pelzindustrie in Deutschland und Österreich schaffte z.B. seit 2000, dass mehr als zehn Bekleidungsunternehmen, unter diesen Gerry Weber, Peek&Cloppenburg, KarstadtQuelle, Kaufhof, C&A, SinnLeffers (für eine vollständige Liste beachten Sie bitte unsere Website) den Einkauf und Verkauf von Echtpelzen in jeglicher Form beendeten – manche gar aufgrund ethischer Einsicht und in kritischer Reflexion der schrecklichen Wahrheit, die der Ware „Pelz“ anhaftet.
Weitere Informationen: www.offensive-gegen-die-pelzindustrie.org Externe Informationen: www.escada-campaign.org
Offensive gegen die Pelzindustrie
c/o Tommy Weißbecker Haus
Wilhelmstraße 9, 10963 Berlin
Michael Stern • Tel.: 0151-53966636 •
Internet: www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.org
Email:
E-Mail:
Wer ist die Offensive gegen die Pelzindustrie?
Die OGPI ist ein Zusammenschluss von Tierrechtsgruppen/Tierbefreiungsgruppen und einzelnen AktivistInnen in Deutschland und Österreich mit dem Ziel, die Pelzwirtschaft in all ihren Erscheinungsformen abzuschaffen. Einen wichtigen Bereich der Arbeit der OGPI bilden hierbei Kampagnen gegen Bekleidungsunternehmen, die Tierpelze - als Ganzpelzkleidung oder als Pelzapplikation - verkaufen. Über die Zunahme von Pelzverbrämungen, sowie eingefärbten und mechanisch behandelten Pelzen und deren Angebot in Warenhäusern und Bekleidungsketten, erhoffte sich der Pelzhandel in den vergangenen Jahren, den Markt für Pelzwaren wieder zu vergrößern. Der Versuch wurde durch eine Verdummungskampagne der Pelzwirtschaft, vertreten v.a. durch das Deutsche Pelz Institut (DPI) in Frankfurt, ergänzt: Pelz sei wieder „in“ und „ethisch unbedenklich“. Allein der Versuch scheiterte am Ende: Die OGPI erhielt großen Zuspruch und große Unterstützung ihrer Kampagnen und konnte bereits mehrere Unternehmen zum Ausstieg aus dem Pelzhandel bewegen.
Bisherige Erfolge der Offensive gegen die Pelzindustrie:
Durch Proteste und Kampagnen konnte bei folgenden Unternehmen (in Deutschland) ein Pelzverkaufsstopp erreicht werden:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
C&A Mode KG - 2001
KarstadtQuelle AG - 2002
Peek&Cloppenburg KG (Nord und West) - 2006
Appelrath-Cüpper/Pohland - 2006
Kaufhof Warenhaus AG - 2006
Adler Modemärkte GmbH - 2007
Peter Hahn GmbH - 2007
Madeleine Mode GmbH - 2007
Atelier Goldner Schnitt GmbH & Co. KG - 2007
GERRY WEBER AG - 2007
BONITA GmbH & Co. KG - 2007
SinnLeffers GmbH - 2007
Auch international konnte die Tierrechtsbewegung viele Ausstiege von Modeunternehmen und DesignerInnen in den letzten Jahren bewirken.
Es ist das Dilemma eines jeden emanzipatorischen politischen Protests, der die Idee der Freiheit einer repressiven Gesellschaft zu vermitteln versucht: die Vermittlungsbemühungen erscheinen irgendwann absurd. Dies, weil jene Gesellschaft etwas so Offensichtliches wie die Illegitimität der absichtsvollen Verletzung und Tötung bewusstseinsbegabter Lebewesen, so auch nichtmenschlicher Tiere, trotz aller Aufklärung nicht zu erkennen vermag; oder aber sie erkennt und dann allerlei Ausreden sucht, die Wahrheit vertuscht und sich selbst täuscht. Mit der Illegitimität der Tierausbeutung verhält es sich so und hierbei zum Beispiel mit der gewerblich betriebenen Gewalt gegen so genannte Pelztiere.
Welche neue Erkenntnis soll hier der Gesellschaft durch die Tierbefreiungsbewegung noch vermittelt werden? Dass ein Pelzfarmkäfig, dass die Tötung per Stromstoß, Genickbruch oder Gas Leiden und tierliche Opfer produzieren? Dass der Pelzmantel, der Pelzkragen, der Pelzbesatz am Stiefel einst Tiere waren, und die Pelzindustrie sie zum Ding gemacht hat? Dass die Benutzung von Tieren als Waren jenes gigantische speziesistische Ausbeutungssystem hervorgebracht hat, in dem Tiere als bloßes Material fast schon beliebiger Interessen von Menschen erscheinen (und sei es, Körperteile ausgelöschter tierlicher Individuen – z.B. als Pelz – mit sich herumzutragen)?
Wie die brancheninterne Zeitschrift TextilWirtschaft nach ihrer aktuellen Umfrage in einem Artikel vom 01.11.2007 schreibt, sei es für jene, die sich für Pelzbekleidung entscheiden, ohnehin „keine Gewissensfrage“. Dass sie die Zerstörung tierlicher Lebewesen in Kauf nehmen, genauer: kaufen oder verkaufen – wie ESCADA –, hat nichts mit Uninformiertheit über das Elend auf Pelzfarmen zu tun, sondern mit jenen repressiven kognitiven und emotionalen Strategien, die der Aufklärung (im engeren und weiteren Sinne) einen Tritt geben und sich mit Gleichgültigkeit oder gar höhnischem Gelächter gegen sie wenden.
Die Tierbefreiungsbewegung und mit ihr die Offensive gegen die Pelzindustrie wird an diesem Aufklärungsprozess trotzdem festhalten und mit Gegenstrategien und Aktionen die Wahrheit über die Tierausbeutung zum Gegenstand der gesellschaftlichen Auseinandersetzung machen; zum Beispiel im Zuge der globalen Kampagne gegen den Pelzverkauf beim Luxusmodekonzern ESCADA, an der sich die Offensive gegen die Pelzindustrie beteiligt. Die ESCADA-Kampagne hat für den Zeitraum 30.11.-02.12.07 ihr zweites globales Aktionswochenende ausgerufen (siehe www.escada-campaign.org/news). Am ersten Aktionswochenende vom 12.-14.10.07, das den Kampagnenstart markierte, beteiligten sich Tierrechtsgruppen aus der gesamten BRD und aus etlichen weiteren Ländern mit Protestaktionen gegen ESCADA und ihre Subunternehmen BiBA, apriori, cavita und Laurèl (Aktionsberichte finden Sie auf der globalen Kampagnenseite www.escada-campaign.org). Die TierrechtlerInnen und TierbefreierInnen versuchten, dem neuen Strategieprogramm des Modeunternehmens „ESCADA Excellence“ das ihrige: „Campaign Excellence“ entgegenzusetzen. Seitdem fanden weltweit immer wieder Großdemos, MitarbeiterInnenaktionstage, ein Telefon- und Emailaktionstag und andere Protestaktionen gegen die ESCADA-Gruppe statt. Die Aktiengesellschaft ESCADA mit Hauptsitz in München reagierte bisher nur mit anwaltschaftlichen Repressionsversuchen.
Die globale Tierbefreiungsbewegung hatte zuletzt gemeinsam erreicht, dass sich die Inditex Gruppe (z.B. Zara) vom Pelzgeschäft zurückzog. In den einzelnen Ländern konnten in den vergangenen Jahren großartige Erfolge gegen die Pelzindustrie verzeichnet werden: etliche Betriebe räumten die Pelzwaren aus den Regalen, zahlreiche Pelzfarmen wurden geschlossen. Die Offensive gegen die Pelzindustrie in Deutschland und Österreich schaffte z.B. seit 2000, dass mehr als zehn Bekleidungsunternehmen, unter diesen Gerry Weber, Peek&Cloppenburg, KarstadtQuelle, Kaufhof, C&A, SinnLeffers (für eine vollständige Liste beachten Sie bitte unsere Website) den Einkauf und Verkauf von Echtpelzen in jeglicher Form beendeten – manche gar aufgrund ethischer Einsicht und in kritischer Reflexion der schrecklichen Wahrheit, die der Ware „Pelz“ anhaftet.
Weitere Informationen: www.offensive-gegen-die-pelzindustrie.org Externe Informationen: www.escada-campaign.org
Offensive gegen die Pelzindustrie
c/o Tommy Weißbecker Haus
Wilhelmstraße 9, 10963 Berlin
Michael Stern • Tel.: 0151-53966636 •
Internet: www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.org
Email:
E-Mail:
Wer ist die Offensive gegen die Pelzindustrie?
Die OGPI ist ein Zusammenschluss von Tierrechtsgruppen/Tierbefreiungsgruppen und einzelnen AktivistInnen in Deutschland und Österreich mit dem Ziel, die Pelzwirtschaft in all ihren Erscheinungsformen abzuschaffen. Einen wichtigen Bereich der Arbeit der OGPI bilden hierbei Kampagnen gegen Bekleidungsunternehmen, die Tierpelze - als Ganzpelzkleidung oder als Pelzapplikation - verkaufen. Über die Zunahme von Pelzverbrämungen, sowie eingefärbten und mechanisch behandelten Pelzen und deren Angebot in Warenhäusern und Bekleidungsketten, erhoffte sich der Pelzhandel in den vergangenen Jahren, den Markt für Pelzwaren wieder zu vergrößern. Der Versuch wurde durch eine Verdummungskampagne der Pelzwirtschaft, vertreten v.a. durch das Deutsche Pelz Institut (DPI) in Frankfurt, ergänzt: Pelz sei wieder „in“ und „ethisch unbedenklich“. Allein der Versuch scheiterte am Ende: Die OGPI erhielt großen Zuspruch und große Unterstützung ihrer Kampagnen und konnte bereits mehrere Unternehmen zum Ausstieg aus dem Pelzhandel bewegen.
Bisherige Erfolge der Offensive gegen die Pelzindustrie:
Durch Proteste und Kampagnen konnte bei folgenden Unternehmen (in Deutschland) ein Pelzverkaufsstopp erreicht werden:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
C&A Mode KG - 2001
KarstadtQuelle AG - 2002
Peek&Cloppenburg KG (Nord und West) - 2006
Appelrath-Cüpper/Pohland - 2006
Kaufhof Warenhaus AG - 2006
Adler Modemärkte GmbH - 2007
Peter Hahn GmbH - 2007
Madeleine Mode GmbH - 2007
Atelier Goldner Schnitt GmbH & Co. KG - 2007
GERRY WEBER AG - 2007
BONITA GmbH & Co. KG - 2007
SinnLeffers GmbH - 2007
Auch international konnte die Tierrechtsbewegung viele Ausstiege von Modeunternehmen und DesignerInnen in den letzten Jahren bewirken.
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