23.11.2007 - 08:41 - Industrie, Bau & Immobilien
bauma China 2008: Maschinen für den Straßen- und Tunnelbau als wichtiges Ausstellungssegment
Pressemitteilung von: Messe München GmbH
Experten gehen davon aus, dass die VR China ihr Autobahnnetz jedes Jahr kontinuierlich um mehr als 4.000 Kilometer erweitert. Laut chinesischem Verkehrsministerium sollen alleine bis 2010 etwa 55.000 Kilometer fertig gestellt sein. Ein beeindruckendes Vorhaben, da China erst 1988 mit dem Bau der ersten Strecke zwischen Shanghai und Jiading begann. Nicht nur hier, sondern überall in Asien boomt der Straßen- und damit eng verknüpft der Tunnelbau. Die nächste bauma China, die vom 25. bis 28. November 2008 zum vierten Mal in Shanghai stattfindet, berücksichtigt diese rasante Entwicklung mit einer deutlich vergrößerten Ausstellungsfläche von insgesamt 188.000 Quadratmetern und einem breit gefächerten Ausstellungsprogramm.
Welche Dynamik sich in China entfaltet, zeigt u.a. das Engagement der ADB, der Asiatischen Entwicklungsbank. Etwa 7 Mrd. US-Dollar flossen bisher als Kredite in die Straßeninfrastruktur Chinas. Erstmals unterstützte die ADB im letzten Jahr sogar ein untergeordnetes Straßenbauprojekt in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang mit 200 Mio. US-Dollar.
Nicht nur Shanghai und Peking, sondern auch eine Reihe anderer asiatischer Metropolen versuchen mit allen Mitteln, beim Straßen- und Tunnelbau mit der enorm wachsenden Motorisierung Schritt zu halten. So wurde im Mai dieses Jahres in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur der 5,4 Kilometer lange SMART-Tunnel dem Verkehr übergeben. Ein dreigeschossiges Bauwerk mit einem Durchmesser von 13 Metern, das zwei Decks für den Autoverkehr und ein Deck als Wasserüberlauf vorsieht. Mit dieser Maßnahme wird neben der dringend notwendigen Verkehrsentlastung auch dem jährlichen Monsunregen Rechnung getragen.
Tunnelvortriebstechnologie wird parallel zu Straßenfräsen, Walzenzügen, Beton- und Asphaltstraßenfertigern, mobilen Asphalt- und Betonmischanlagen sowie vielen anderen Maschinen anlässlich der bauma China 2008 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) großes Interesse finden.
Seit Ende letzten Jahres sind die beiden bisher größten Tunnelvortriebsmaschinen mit einem Durchmesser von jeweils 15,43 Metern in Shanghai tätig. Vom Stadtteil Pudong aus entstehen unter dem Jangtse zwei je 7,47 Kilometer lange Autotunnel. Gemeinsam mit einer Brücke sollen sie bis zur Welt-Expo 2010 die Flussinsel Changxing mit dem Großraum Shanghai verbinden. Alleine durch das Vorbohren der beiden Tunnel fallen etwa 2,7 Mio. Kubikmeter Erdreich an. Shanghai ist nach Aussage von Frauke Kraas, Professorin für Humangeographie an der Uni Köln, „…in den letzten 25 Jahren komplett reorganisiert worden. Es ist nur noch wenig so, wie es vor Beginn der Öffnungspolitik 1978 war.“
Die VR China meldet für das erste Halbjahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 11,5 Prozent. Das entspricht einer erneuten Steigerung von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Attraktive Standortbedingungen und der Sog des chinesischen Booms werden auch in anderen Staaten Asiens für Wachstum und Wohlstand sorgen. Vor allem die Zukunft der kleineren Staaten ist eng an die weitere Entwicklung Chinas geknüpft. Nach einer Studie der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) lassen sich die einzelnen Länder in zwei Gruppen einteilen. Einerseits sind es Entwicklungsländer mit hohen Wachstumsraten in der Bauwirtschaft und einem hohen langfristigen Wachstumspotential. Dazu zählen die VR China, Indien, Indonesien, die Philippinen, Thailand und Vietnam. Etwas weniger dynamisch bei einem zugleich niedrigeren Risiko erwartet die bfai die Entwicklung in den wirtschaftlich hoch entwickelten Märkten wie Japan, der Republik Korea, Taiwan, Singapur und Hongkong.
Die Messe München International (MMI) verweist mit Blick auf die bisherigen bauma Chinas auf ähnlich positive Erfahrungen sowohl bei den Aussteller- als auch bei den Besucherzahlen. Im Vergleich stieg zwischen den beiden Veranstaltungen der Jahre 2004 und 2006 die Ausstellerzahl um 47 Prozent und die der Besucher um 60 Prozent. Der Anteil der internationalen Besucher war mit 17.000 von 80.000 sehr hoch. Die meisten Besucher kamen aus den wichtigsten Auslandsmärkten, unter anderem Indien, Japan, Korea und Russland.
Die 4. Internationale Fachmesse für Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte wird 2008 deutlich vergrößert auf 188.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und wird einen umfassenden Querschnitt durch das weltweite Angebot bieten.
www.bauma-china.com
Über die bauma China
Die bauma China, die auf ihrer letzten Veranstaltung über 80.000 Messebesucher aus allen Regionen Chinas und allen Kontinenten verzeichnen konnte, ist die erfolgreichste und wichtigste Messe für die Bau- und Baustoffindustrie in Asien. Im Jahr 2006 präsentierten insgesamt 1088 Aussteller eine vollständige Palette von Bau- und Baustoffmaschinen auf einer Fläche von 150.000 Quadratmetern in einem der modernsten Messezentren Asiens, dem Shanghai New International Expo Centre (SNIEC).
03/d/MarComGB1/sr
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt:
Henrike Burmeister, Communication Manager
Messe München GmbH
Tel. (+49 89) 949-20 245, Fax (+49 89) 949-20249

Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
Welche Dynamik sich in China entfaltet, zeigt u.a. das Engagement der ADB, der Asiatischen Entwicklungsbank. Etwa 7 Mrd. US-Dollar flossen bisher als Kredite in die Straßeninfrastruktur Chinas. Erstmals unterstützte die ADB im letzten Jahr sogar ein untergeordnetes Straßenbauprojekt in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang mit 200 Mio. US-Dollar.
Nicht nur Shanghai und Peking, sondern auch eine Reihe anderer asiatischer Metropolen versuchen mit allen Mitteln, beim Straßen- und Tunnelbau mit der enorm wachsenden Motorisierung Schritt zu halten. So wurde im Mai dieses Jahres in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur der 5,4 Kilometer lange SMART-Tunnel dem Verkehr übergeben. Ein dreigeschossiges Bauwerk mit einem Durchmesser von 13 Metern, das zwei Decks für den Autoverkehr und ein Deck als Wasserüberlauf vorsieht. Mit dieser Maßnahme wird neben der dringend notwendigen Verkehrsentlastung auch dem jährlichen Monsunregen Rechnung getragen.
Tunnelvortriebstechnologie wird parallel zu Straßenfräsen, Walzenzügen, Beton- und Asphaltstraßenfertigern, mobilen Asphalt- und Betonmischanlagen sowie vielen anderen Maschinen anlässlich der bauma China 2008 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) großes Interesse finden.
Seit Ende letzten Jahres sind die beiden bisher größten Tunnelvortriebsmaschinen mit einem Durchmesser von jeweils 15,43 Metern in Shanghai tätig. Vom Stadtteil Pudong aus entstehen unter dem Jangtse zwei je 7,47 Kilometer lange Autotunnel. Gemeinsam mit einer Brücke sollen sie bis zur Welt-Expo 2010 die Flussinsel Changxing mit dem Großraum Shanghai verbinden. Alleine durch das Vorbohren der beiden Tunnel fallen etwa 2,7 Mio. Kubikmeter Erdreich an. Shanghai ist nach Aussage von Frauke Kraas, Professorin für Humangeographie an der Uni Köln, „…in den letzten 25 Jahren komplett reorganisiert worden. Es ist nur noch wenig so, wie es vor Beginn der Öffnungspolitik 1978 war.“
Die VR China meldet für das erste Halbjahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 11,5 Prozent. Das entspricht einer erneuten Steigerung von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Attraktive Standortbedingungen und der Sog des chinesischen Booms werden auch in anderen Staaten Asiens für Wachstum und Wohlstand sorgen. Vor allem die Zukunft der kleineren Staaten ist eng an die weitere Entwicklung Chinas geknüpft. Nach einer Studie der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) lassen sich die einzelnen Länder in zwei Gruppen einteilen. Einerseits sind es Entwicklungsländer mit hohen Wachstumsraten in der Bauwirtschaft und einem hohen langfristigen Wachstumspotential. Dazu zählen die VR China, Indien, Indonesien, die Philippinen, Thailand und Vietnam. Etwas weniger dynamisch bei einem zugleich niedrigeren Risiko erwartet die bfai die Entwicklung in den wirtschaftlich hoch entwickelten Märkten wie Japan, der Republik Korea, Taiwan, Singapur und Hongkong.
Die Messe München International (MMI) verweist mit Blick auf die bisherigen bauma Chinas auf ähnlich positive Erfahrungen sowohl bei den Aussteller- als auch bei den Besucherzahlen. Im Vergleich stieg zwischen den beiden Veranstaltungen der Jahre 2004 und 2006 die Ausstellerzahl um 47 Prozent und die der Besucher um 60 Prozent. Der Anteil der internationalen Besucher war mit 17.000 von 80.000 sehr hoch. Die meisten Besucher kamen aus den wichtigsten Auslandsmärkten, unter anderem Indien, Japan, Korea und Russland.
Die 4. Internationale Fachmesse für Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte wird 2008 deutlich vergrößert auf 188.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und wird einen umfassenden Querschnitt durch das weltweite Angebot bieten.
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Über die bauma China
Die bauma China, die auf ihrer letzten Veranstaltung über 80.000 Messebesucher aus allen Regionen Chinas und allen Kontinenten verzeichnen konnte, ist die erfolgreichste und wichtigste Messe für die Bau- und Baustoffindustrie in Asien. Im Jahr 2006 präsentierten insgesamt 1088 Aussteller eine vollständige Palette von Bau- und Baustoffmaschinen auf einer Fläche von 150.000 Quadratmetern in einem der modernsten Messezentren Asiens, dem Shanghai New International Expo Centre (SNIEC).
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Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
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