20.11.2007 - 15:04 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Kooperation Stralsunder Brauerei / Bioland: Mehr Bio für Mecklenburg-Vorpommern
Pressemitteilung von: Stralsunder Brauerei
v.l.n.r.: Lars Gräning, Marketingleiter Stralsunder Brauerei, Markus Berberich, Geschäftsführer Stralsunder Brauerei, Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin des Bioland-Landesverbandes, Dirk Vollertsen, Geschäftsleiter Produkt und Markt Bioland
Seit September dieses Jahres bietet die Stralsunder Brauerei vier Biersorten der Marke Störtebeker in Bio-Qualität an. Weitere Bio-Getränke sind geplant. Bereits jetzt arbeitet die Brauerei mit regionalen Bio-Bauern. Die landwirtschaftlichen Berater von Bioland werden durch die Kooperation weitere Bauern bei der Umstellung auf ökologischen Landbau beraten und begleiten. Bioland ist der größte ökologische Anbauverband Deutschlands.
Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin des Bioland Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern unterstrich die Bedeutung des Regional-Gedankens: „Mecklenburg-Vorpommern hat unter allen Bundesländern mit fast neun Prozent den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche. Auf der anderen Seite liegt der Konsum von Bio-Lebensmitteln unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.“ Die Kooperation von Stralsunder Brauerei und Bioland soll dieses Ungleichgewicht günstig beeinflussen. „Mehr Bio aus der Region für die Region ist das Ziel“, betonte Carola Ketelhodt.
Die Kooperation zwischen der Stralsunder Brauerei und Bioland trägt zu einer Ausweitung des Angebotes regional erzeugter Bioprodukte und zur Förderung des ökologischen Landbaus in Mecklenburg-Vorpommern bei. Ökologischer Landbau bedeutet neue Arbeitsplätze, Sicherung bestehender Arbeitsplätze und gerechte Preise für die Landwirte. Darüber hinaus ist ökologischer Landbau auch aktiver Klimaschutz. So ist die CO2-Bilanz im ökologischen Pflanzenbau deutlich günstiger als im konventionellen Landbau. Auf den Anbau von Bio-Braugerste der Stralsunder Brauerei übertragen heißt das: Reduktion des CO2-Ausstoßes um die Hälfte. Markus Berberich ergänzte: „Zu den wirtschaftlichen und ökologischen Argumenten kommt noch eine kulturelle Ebene hinzu, denn die Menschen identifizieren sich mit einem heimischen Produkt stärker als mit Importware.“
Bereits jetzt stammt das Getreide für die vier neuen Störtebeker Bio-Biere überwiegend aus der Region. Durch das zusätzliche Bio-Engagement der Brauerei in der Region bewahrheitet sich eine traditionelle Brauerweisheit mehr denn je: „Bier ist Heimat.“
Mehr Informationen: www.stoertebeker.com
Pressekontakt:
Lars Gräning
Nordmann Unternehmensgruppe
03831/255-400
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Volker Laengenfelder
Unternehmens- und Umweltkommunikation
069/750 688-13
Die Stralsunder Brauerei ist eine mittelständische Brauerei mit einem jährlichen Ausstoß von ca. 100.000 hl und 100 Mitarbeitern. Störtebeker – das Bier der Gerechten – ist neben Stralsunder Bier die wichtigste Marke des Unternehmens. Die Stralsunder Brauerei wurde 1827 gegründet und war vor allem in der kaiserlichen Blütezeit als Hoflieferant der Ostseebäder bekannt. Mit dem Übergang zu einem Volkseigenen Betrieb erlebte die Brauerei einen qualitativen und wirtschaftlichen Niedergang, der erst wieder durch die Übernahme der Nordmann Unternehmensgruppe im Jahr 1991 aufgefangen wurde. Nach umfangreichen Investitionen zählt die Stralsunder Brauerei heute zu den mordernsten Brauereien. Geschäftsführende Gesellschafter sind Jürgen und Oliver Nordmann. Operativ wird die Brauerei von Geschäftsführer Markus Berberich geleitet. Die Nordmann Unternehmensgruppe ist ein Dienstleister rund um den Getränkebereich und beschäftigt in Mecklenburg-Vorpommern 750 Mitarbeiter. Gesellschafter sind die Brüder Oliver, Jürgen und Fritz-Dieter Nordmann.
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