14.11.2007 - 21:48 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Fastfood in Deutschland weiter beliebt
Pressemitteilung von: psychonomics AG
Ungeachtet zahlreicher Diskussionen, Berichte und Doku-Soaps zum Thema gesunde Ernährung und der anhaltenden Beliebtheit von TV-Kochshows bleibt der Fastfood-Boom in Deutschland ungebrochen: 90 Prozent der Bundesbürger besuchen zumindest gelegentlich ein Fastfood-Restaurant, über 60 Prozent mindestens einmal im Monat und rund ein Viertel der 14 bis 30-Jährigen sogar mindestens einmal die Woche.
Beliebteste Fastfood-Restaurants der Deutschen sind derzeit vor allem die großen Fastfood-Ketten wie McDonalds (66% Nutzer) und Burger King (43%), aber auch die individuellen Imbisse (42%), gefolgt von Nordsee (36%), der Ikea-Systemgastronomie (26%) Subway (19%) und PizzaHut (13%). Das durchschnittliche monatliche Ausgabevolumen in Fastfood-Restaurants liegt bei 22 Euro (inkl. Familie). Top 3 in punkto Kundenzufriedenheit sind Subway, der individuelle Imbiss und Nordsee.
Dies zeigt die Studie "Zwischen Hamburgern und Frankfurtern - Eine Typologie von Fastfood-Nutzern" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG. 1200 Bundesbürger ab 14 Jahren wurden repräsentativ zu ihrer Einstellung zum Fastfood, zu ihren Konsumgewohnheiten und bevorzugten Fastfood-Restaurants sowie zu ihrer Kundenzufriedenheit befragt.
Schneller kalkulierbarer Genuss - zum Teil mit schlechtem Gewissen
Die anhaltende Beliebtheit von Fastfood-Restaurants speist sich vor allem aus funktionalen Aspekten wie der Schnelligkeit (86%) und der Kalkulierbarkeit ("man weiß, was man bekommt"; 70%). Den meisten Konsumenten schmeckt Fastfood aber auch einfach gut (70%; Jüngere: 82%). Zwei von drei Deutschen sind zudem überzeugt, dass die Qualität des Fastfood-Essens nicht schlechter ist als in der Gastronomie insgesamt. Vornehmlich wegen ihrer Kinder besucht etwa ein Viertel der Bundesbürger Fastfood-Restaurants.
Gänzlich unbeeinflusst von den öffentlichen Kampagnen für gesunde Ernährung und "Slowfood" zeigen sich die "Schnellesser" dennoch nicht: Jeden vierten Konsumenten plagt nach dem Fastfood-Genuss häufig ein schlechtes Gewissen - insbesondere viele der 14- bis 30-Jährigen (42%), die am meisten Fastfood konsumieren.
Sechs verschiedene Typen von Fastfood-Konsumenten
So verwurzelt Fastfood im Ernährungsalltag der meisten Deutschen ist, so verschieden sind die individuellen Motive und Gewohnheiten der Konsumenten. "Aus psychologischer Sicht lassen sich insgesamt sechs unterschiedliche Fastfood-Konsumenten-Typen in der Bevölkerung ausmachen", so Christina Kranendonk, Studienleiterin bei der
psychonomics AG.
"Hemmungslose Fans" (12%) essen Fastfood für ihr Leben gern und konsumieren dieses häufig und unbekümmert, am liebsten in großen Fastfood-Ketten. "Traditionelle Gewohnheitsnutzer" (17%) sind dem Fastfood bereits seit Kindertagen treu und gehen heute aufgrund der ungezwungenen Atmosphäre gerne mit ihren eigenen Kindern in Fastfood-Restaurants. Sie plagt beim Fastfood-Konsum aber oft ein schlechtes Gewissen. Auch "Kontrollierte Genießer" (24%) greifen gerne zu Fastfood, tun dies aber bewusst und kontrolliert. Indem sie versuchen, sich auch im Fastfood-Restaurant möglichst gesund zu ernähren, haben sie ihr schlechtes Gewissen abgelegt und stehen zu ihrer Vorliebe. "Hungrige Streuner" (18%) essen Fastfood spontan, wenn sie gerade Hunger verspüren und ihnen ein Besuch im Fastfood-Restaurant als schnellste Möglichkeit erscheint, diesen zu stillen. Besonders gut schmecken tut es ihnen dort aber nicht. "Schlichte Pragmatiker" (18%) mögen es beim Essen grundsätzlich einfach und schnell. Sie schätzen daher die verlässlichen Standards großer Fastfood-Ketten, die sie vor unliebsamen Überraschungen schützen. "Gutmütige Versorger" (12%) besuchen Fastfood-Restaurants hauptsächlich wegen ihrer Kinder, obwohl ihnen Fastfood selbst nicht schmeckt und sie Schnellrestaurants nicht wirklich mögen.
Die komplette rund 140-seitige Studie "Zwischen Hamburgern und Frankfurtern - Eine Typologie von Fastfood-Nutzern" ist über die psychonomics AG bestellbar. Weitere Studieninfo:
www.psychonomics.de/fastfood-studie
Ansprechpartnerin: Christina Kranendonk (Studienleiterin) -
- Tel.: +49 221 42061-425.
Pressekontakt:
Pressebüro
Ansgar Metz
Haselbergstr. 19
50931 Köln
T +49 (0)177-295 3800
E-Mail:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die psychonomics AG ist ein führendes Marktforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Köln. Das Leistungsspektrum umfasst die systematische Analyse, Gestaltung und das Controlling erfolgskritischer Beziehungen von Unternehmen zu ihren Kunden, Mitarbeitern und Vertriebs- bzw. Handelspartnern sowie zu Investoren und der Öffentlichkeit. Zum Kundenkreis von psychonomics zählen viele Marktführer aus den Bereichen Dienstleistung, Handel und Verarbeitendes Gewerbe. Derzeit beschäftigt das 1991 als Spin-Off des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln gegründete Unternehmen an den Standorten Köln, Berlin und Wien ein Team aus rund 120 hoch qualifizierten Analysten und Beratern. Die psychonomics AG ist das wachstumsstärkste Institut unter den Top Ten der umsatzstärksten Marktforschungsinstitute in Deutschland. Seit September 2007 ist die psychonomics AG Mitglied der weltweit tätigen YouGov Gruppe mit Stammsitz in London.
Weitere Info: www.psychonomics.de
Beliebteste Fastfood-Restaurants der Deutschen sind derzeit vor allem die großen Fastfood-Ketten wie McDonalds (66% Nutzer) und Burger King (43%), aber auch die individuellen Imbisse (42%), gefolgt von Nordsee (36%), der Ikea-Systemgastronomie (26%) Subway (19%) und PizzaHut (13%). Das durchschnittliche monatliche Ausgabevolumen in Fastfood-Restaurants liegt bei 22 Euro (inkl. Familie). Top 3 in punkto Kundenzufriedenheit sind Subway, der individuelle Imbiss und Nordsee.
Dies zeigt die Studie "Zwischen Hamburgern und Frankfurtern - Eine Typologie von Fastfood-Nutzern" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG. 1200 Bundesbürger ab 14 Jahren wurden repräsentativ zu ihrer Einstellung zum Fastfood, zu ihren Konsumgewohnheiten und bevorzugten Fastfood-Restaurants sowie zu ihrer Kundenzufriedenheit befragt.
Schneller kalkulierbarer Genuss - zum Teil mit schlechtem Gewissen
Die anhaltende Beliebtheit von Fastfood-Restaurants speist sich vor allem aus funktionalen Aspekten wie der Schnelligkeit (86%) und der Kalkulierbarkeit ("man weiß, was man bekommt"; 70%). Den meisten Konsumenten schmeckt Fastfood aber auch einfach gut (70%; Jüngere: 82%). Zwei von drei Deutschen sind zudem überzeugt, dass die Qualität des Fastfood-Essens nicht schlechter ist als in der Gastronomie insgesamt. Vornehmlich wegen ihrer Kinder besucht etwa ein Viertel der Bundesbürger Fastfood-Restaurants.
Gänzlich unbeeinflusst von den öffentlichen Kampagnen für gesunde Ernährung und "Slowfood" zeigen sich die "Schnellesser" dennoch nicht: Jeden vierten Konsumenten plagt nach dem Fastfood-Genuss häufig ein schlechtes Gewissen - insbesondere viele der 14- bis 30-Jährigen (42%), die am meisten Fastfood konsumieren.
Sechs verschiedene Typen von Fastfood-Konsumenten
So verwurzelt Fastfood im Ernährungsalltag der meisten Deutschen ist, so verschieden sind die individuellen Motive und Gewohnheiten der Konsumenten. "Aus psychologischer Sicht lassen sich insgesamt sechs unterschiedliche Fastfood-Konsumenten-Typen in der Bevölkerung ausmachen", so Christina Kranendonk, Studienleiterin bei der
psychonomics AG.
"Hemmungslose Fans" (12%) essen Fastfood für ihr Leben gern und konsumieren dieses häufig und unbekümmert, am liebsten in großen Fastfood-Ketten. "Traditionelle Gewohnheitsnutzer" (17%) sind dem Fastfood bereits seit Kindertagen treu und gehen heute aufgrund der ungezwungenen Atmosphäre gerne mit ihren eigenen Kindern in Fastfood-Restaurants. Sie plagt beim Fastfood-Konsum aber oft ein schlechtes Gewissen. Auch "Kontrollierte Genießer" (24%) greifen gerne zu Fastfood, tun dies aber bewusst und kontrolliert. Indem sie versuchen, sich auch im Fastfood-Restaurant möglichst gesund zu ernähren, haben sie ihr schlechtes Gewissen abgelegt und stehen zu ihrer Vorliebe. "Hungrige Streuner" (18%) essen Fastfood spontan, wenn sie gerade Hunger verspüren und ihnen ein Besuch im Fastfood-Restaurant als schnellste Möglichkeit erscheint, diesen zu stillen. Besonders gut schmecken tut es ihnen dort aber nicht. "Schlichte Pragmatiker" (18%) mögen es beim Essen grundsätzlich einfach und schnell. Sie schätzen daher die verlässlichen Standards großer Fastfood-Ketten, die sie vor unliebsamen Überraschungen schützen. "Gutmütige Versorger" (12%) besuchen Fastfood-Restaurants hauptsächlich wegen ihrer Kinder, obwohl ihnen Fastfood selbst nicht schmeckt und sie Schnellrestaurants nicht wirklich mögen.
Die komplette rund 140-seitige Studie "Zwischen Hamburgern und Frankfurtern - Eine Typologie von Fastfood-Nutzern" ist über die psychonomics AG bestellbar. Weitere Studieninfo:
www.psychonomics.de/fastfood-studie
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50931 Köln
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Die psychonomics AG ist ein führendes Marktforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Köln. Das Leistungsspektrum umfasst die systematische Analyse, Gestaltung und das Controlling erfolgskritischer Beziehungen von Unternehmen zu ihren Kunden, Mitarbeitern und Vertriebs- bzw. Handelspartnern sowie zu Investoren und der Öffentlichkeit. Zum Kundenkreis von psychonomics zählen viele Marktführer aus den Bereichen Dienstleistung, Handel und Verarbeitendes Gewerbe. Derzeit beschäftigt das 1991 als Spin-Off des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln gegründete Unternehmen an den Standorten Köln, Berlin und Wien ein Team aus rund 120 hoch qualifizierten Analysten und Beratern. Die psychonomics AG ist das wachstumsstärkste Institut unter den Top Ten der umsatzstärksten Marktforschungsinstitute in Deutschland. Seit September 2007 ist die psychonomics AG Mitglied der weltweit tätigen YouGov Gruppe mit Stammsitz in London.
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