14.11.2007 - 13:45 - Freizeit, Buntes, Vermischtes

Ex-TV-Trainer von Flipper verhindert japanischen Delfinexport in die Dominikanische Republik

Pressemitteilung von: Journal Society GmbH
PR Agentur: Journal Society GmbH

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Getötete Taiji-Delfine
(jsg/Hagen) Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, hat dem Vergnügungspark Ocean World, der von dem deutschen Millionär Stefan Meister geleitet wird, untersagt, zwölf Delfine aus Taiji/Japan zu importieren.

Richard O’Barry, Ex-TV-Flipper Trainer und Mitbegründer des in Hagen/Westf. ansässigen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) konnte in Zusammenarbeit mit der internationalen „Save Japan Dolphins Coalition“ (www.SaveJapanDolphins.org) durch permanente Proteste in Taiji/Japan den Export der Delfine stoppen. Die Proteste wurden durch eine ganzseitige Zeitungsprotestnote internationaler Naturschutzorganisationen an den Präsidenten in der Dominikanischen Republik unterstützt.

In den Küstenregionen Japans werden alljährlich über 20 000 Delfine zum Töten unter grausamsten Umständen freigegeben. Das Delfinfleisch, welches nachweislich mit Quecksilber verseucht ist, wird in den japanischen Supermärkten für bis zu $600 pro Delfin verkauft. In Schulkantinen in Taiji wird das kontaminierte Delfinfleisch an Jugendliche abgegeben. Die stärksten der gefangenen lebenden Delfine erzielen über $50 000 durch den Verkauf an Delfinarien. Der Hollywood-Star Hayden Panettiere (Heroes) war erst kürzlich bei einer Aktion gegen das Delfintöten zusammen mit anderen Surfern und Richard O’Barry von japanischen Fischern in Taiji attackiert worden.

Dem deutschen Vorsitzenden und Gründer des WDSF, Jürgen Ortmüller, wurde bei einem Gespräch in der japanischen Botschaft in Berlin mitgeteilt, dass die Japaner den Delfinfang als Tradition verstehen, welche auch den Kindern in Japan vermittelt werden soll. Ortmüller: „Das ist wohl das grausamste was man seinen Kinder in unserer heutigen zivilisierten Welt vermitteln kann – das bestialische und blutige Abschlachten von intelligenten Meeressäuger, die unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens stehen. Das Denken der Japaner ist völlig krank. Wir sollten alle auf den Kauf von japanischen Produkten verzichten.“

Die Regierung der DomRep favorisiert jetzt die Walbeobachtung in freier Wildbahn in den Silver Banks. Die zwölf bereits antrainierten Taiji-Delfine sind nach Auskunft von O’Barry nun für japanische Delfinarien und für den Export nach China vorgesehen.

Jürgen Ortmüller
WDSF-Vorsitzender
Tel.: 0172/8762002

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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