(openPR) Das strahlende Lächeln – nicht nur – der Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer stand am 7. November am Regensburger Universitätsklinikum im Mittelpunkt. Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, leitete den gemeinsamen Implantologischen Nachmittag des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Oberpfalz (ZBV Opf.) und des Universitätsklinikums. Dabei trafen sich mehr als 250 Zahnärzte aus ganz Ostbayern, um sich über den aktuellen Stand der Forschung zu informieren und zum Erfahrungsaustausch.
„Die enge Verzahnung von freiberuflichen Zahnärzten und Universitätsklinikum Regensburg ist ein echtes Qualitätsmerkmal für unsere Region“, betont Dr. Michael Förster, Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Oberpfalz (ZBV Opf.). Zahnarzt Jörg Weishaupt, Vorstandsmitglied des Vereins Zahnärzte um Regensburg, fügt hinzu: „Regelmäßige Fortbildungen, die Universität und Verband gemeinsam organisieren, gewährleisten, dass wir niedergelassenen Zahnärzte stets nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft arbeiten und unsere Patienten mit optimaler Qualität und Seriosität versorgen können.“
Auch im Rahmen des aktuellen implantologischen Nachmittags wurden neueste Fortschritte und Entwicklungen auf dem Gebiet der Implantologie präsentiert und diskutiert. Die Themen der Fortbildung umfassten die kritische Abwägung zwischen Zahnerhaltung und Implantation, die individuelle und sorgfältige Analyse allgemeiner und lokaler Faktoren vor einer geplanten Implantation und die Maßnahmen zur Sicherung eines langfristigen Implantaterfolgs.
Innovation „made in Regensburg“
Ein Ergebnis der Oberpfälzer Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis wurde am Rande der Fortbildung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Filtek TM Silorane, ein innovatives Material für Zahnfüllungen, das an der Universität Regensburg mit entwickelt wurde. In Bezug auf Haltbarkeit und Passgenauigkeit dürfte es den Markt für Zahnfüllungen revolutionieren. „Genau in diesen beiden Punkten stießen die bislang verwendeten Kunststofffüllungen an ihre Grenzen“, weiß Prof. Dr. Gottfried Schmalz, Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Regensburg, der zu den geistigen Vätern des neuen Kunststoffes gehört. So mussten Füllungen aus dem bislang bevorzugten Material Methacrylat oft nach einigen Jahren ersetzt werden. Außerdem zog sich das Material beim Aushärten um zwei bis fünf Prozent zusammen. Zwischen Zahnrand und Füllung konnten winzige Spalten entstehen, die eine mögliche Brutstätte für Karies-verursachende Bakterien bildeten. Filtek TM Silorane dagegen schrumpft beim Trocknen nur um weniger als ein Prozent.
„Wir freuen uns, dass diese revolutionäre Erfindung hier bei uns in Regensburg entstanden ist und gratulieren Prof. Schmalz und seinen Mitarbeitern herzlich zu ihrem Erfolg“, so Dr. Michael Förster. „Die Universitätsklinik Regensburg ist ein erstklassiger Forschungsstandort, von dem die Oberpfälzer Zahnärzte und ihre Patienten profitieren.“
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