09.11.2007 - 11:03 - Energie & Umwelt
VEA: Strompreise müssen sinken
Pressemitteilung von: VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. / PR Agentur: PR Partner Societät für Öffentlichkeitsarbeit
Energie-Abnehmerverband begrüßt die nachträgliche Anpassung der Zuteilungsmenge von Emissionszertifikaten
Hannover – Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) fordert von den Stromkonzernen eine Reduktion der Energiepreise. Das Europäische Gericht Erster Instanz (EuGI) hatte am Mittwoch Ex-post-Korrekturen der an deutsche Anlagenbetreiber verteilten CO2-Rechte erlaubt. Damit könnte das Umweltbundesamt auf die Rückgabe bereits erteilter Emissionsrechte bestehen. „Die Unternehmen erhalten die Zertifikate nahezu komplett umsonst und geben sie dennoch als angebliche Kosten an die Verbraucher weiter. Wenn die Emissionsrechte nun nachträglich gekürzt werden sollten, kann die Senkung der Strompreise nur die logische Folge sein“, erklärte Manfred Panitz, geschäftsführendes VEA-Vorstandsmitglied. „Es darf nicht sein, dass die Energieabnehmer die Kosten der zuviel ausgegebenen Verschmutzungsrechte zu Tragen haben und die Versorger ungerechtfertigte Gewinne einstreichen.“
Der Überwälzung der Emissionszertifikate in die Strompreise könne durch eine nachträgliche Regulierung zum Teil der Boden entzogen werden. „Das kann aber nur ein erster Schritt sein“, so Panitz. „Die fiktiven Kosten der Versorger dürfen nicht länger an die Verbraucher weitergeben werden. Wenn sich nicht bald etwas an der staatlichen Vergabepraxis ändert, können sich die Strommonopolisten weiterhin alles erlauben.“
Rückfragen bitte an:
Manfred Panitz
Bundesverband der Energie-
Abnehmer e. V. (VEA)
Zeißstraße 72
30519 Hannover
Tel.: (0511) 98 48-110
Fax: (0511) 98 48-188
E-Mail:
Internet: www.vea.de
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) ist der größte Zusammenschluss von Energiekunden aus mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland.
Sein Ziel ist mehr Wirtschaftlichkeit durch konsequente Senkung der Energiekosten. Weitere Ziele sind eine sachkundige wie preiswerte Energieberatung und eine wirkungsvolle Interessenvertretung der Mitglieder.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Der VEA macht die Preise am Markt transparent und fördert aktiv den Wettbewerb. Der Verband versteht sich auch als Lobby des Wettbewerbs, gerade wenn er als Energieagentur am Markt auftritt.
Ebenfalls im Mittelpunkt der Services für die Mitglieder des VEA steht die Beratung über und die Umsetzung von Einsparmöglichkeiten auf tariflichem, vertraglichem und betrieblich-technischem Gebiet.
Hannover – Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) fordert von den Stromkonzernen eine Reduktion der Energiepreise. Das Europäische Gericht Erster Instanz (EuGI) hatte am Mittwoch Ex-post-Korrekturen der an deutsche Anlagenbetreiber verteilten CO2-Rechte erlaubt. Damit könnte das Umweltbundesamt auf die Rückgabe bereits erteilter Emissionsrechte bestehen. „Die Unternehmen erhalten die Zertifikate nahezu komplett umsonst und geben sie dennoch als angebliche Kosten an die Verbraucher weiter. Wenn die Emissionsrechte nun nachträglich gekürzt werden sollten, kann die Senkung der Strompreise nur die logische Folge sein“, erklärte Manfred Panitz, geschäftsführendes VEA-Vorstandsmitglied. „Es darf nicht sein, dass die Energieabnehmer die Kosten der zuviel ausgegebenen Verschmutzungsrechte zu Tragen haben und die Versorger ungerechtfertigte Gewinne einstreichen.“
Der Überwälzung der Emissionszertifikate in die Strompreise könne durch eine nachträgliche Regulierung zum Teil der Boden entzogen werden. „Das kann aber nur ein erster Schritt sein“, so Panitz. „Die fiktiven Kosten der Versorger dürfen nicht länger an die Verbraucher weitergeben werden. Wenn sich nicht bald etwas an der staatlichen Vergabepraxis ändert, können sich die Strommonopolisten weiterhin alles erlauben.“
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